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Auf 80 Matratzen um die Welt: Worauf schläft denn eigentlich die Welt?

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Worauf schläft die Welt?

Fliegender Teppich? Pöh, ist uns viel zu unbequem! Wenn Du mit Snooze Project auf Reisen gehst, kommt nur ein Transportmittel infrage: Die fliegende Matratze mit Steuerung à la 1001 Nacht! Vielleicht zusammen mit einem attraktiven, muskulösen Dschinn – oder einer bezaubernden Dschinnie? Egal ob allein oder in märchenhaft netter Begleitung: Heute reisen wir mit Dir einmal rund um unseren Planeten. Denn wir wollen es endlich ganz genau wissen: Worauf schläft eigentlich die Welt?

Andere Länder, andere Betten

Schläfst Du auch nirgend so gut wie in Deinem eigenen Bett? Ob zum Spaß oder fürs Business: Auf Reisen kämpfst nicht nur Du mit den Schlafbedingungen, die fern der Heimat herrschen. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die Dich nachts nicht schlafen lassen könnten: Zu dünne Bettdecken, herumsirrende Stechmücken, fremde Geräusche und Gerüche… Doch am allerwichtigsten ist für die meisten von uns ganz klar die Schlafunterlage. Matratze zu weich oder zu hart? Na prächtig, der Urlaub ist gelaufen!

Ein Blick in fremde Schlafzimmer

Dass wir schon auf Stippvisite in manchen unserer direkten Nachbarländer auf ungewohnte Schlafgepflogenheiten stoßen, ist erstaunlich genug. Doch während wir dort meist noch die klassische Kombi aus Bett und Matratze vorfinden, werden in fernen Regionen sogar ganz andere Unterlagen zum Schlafen benutzt. Eine Frage des Geldes? Komm einfach mit und finde es mit uns heraus. Koffer packen überflüssig: Nur rasch die Wunderlampe reiben, und ab geht’s!

Stilgerecht abhängen jenseits des Atlantiks

Erster Stopp: Südamerika. Hach, jetzt eine geruhsame Siesta in der Hängematte! Was bei Dir Bilder vom Urlaub mit viel Sonne, Meer und Palmen heraufbeschwört, ist für die Einwohner tropischer Länder oft pure Notwendigkeit. Bei hohen Temperaturen bietet die Hängematte eine angenehme Rundum-Belüftung, wie sie mit Lattenrost und dicker Matratze niemals zu erreichen wäre. Ein weiterer Vorteil: Allerlei lästiges Getier, das sich am Boden aufhält, bleibt ausgesperrt. 

Weltweit größter Absatzmarkt für Hängematten

Viele Lateinamerikaner schätzen dieses Gefühl der Sicherheit und schlafen so gern in Hängematten, dass es vor allem in Mexiko, Brasilien und Peru unzählige Modelle in allen Farben und Größen zu kaufen gibt. Fehlen die passenden Bäume zur Befestigung, greift man hier auf spezielle Gestelle zurück, die sich fast überall aufbauen lassen.

Und wenn dann ein laues Lüftchen die Matte sanft zum Schaukeln bringt, sind schöne Träume zum Greifen nah. Da wollen wir gar nicht weiter stören und starten gleich wieder durch. Warum Hängematten ideal für ein Nickerchen sind, liest Du hier.

Tagestrip zu den Naturvölkern

Uuuups, sorry für die holprige Landebahn. Hier am Amazonas ist man halt nicht auf viel Flugverkehr eingestellt. Wir besuchen rasch die bolivianischen Tsimane, die vom Jagen, Fischen und Gärtnern leben – und in deren Sprache kein Wort für Schlafstörungen existiert. Heizung, elektrisches Licht, Fernsehen und Internet gibt es ebenfalls nicht. Abends ruht man sich am Lagerfeuer aus – geschlafen wird draußen oder in offenen Hütten. Weiche Matratzen sind den Tsimane unbekannt. Als Schlafunterlage dienen Decken oder Flechtmatten ohne Polsterung. Kissen kommen auch nicht zum Einsatz. Wir staunen, doch Forscher berichten uns später, dass sie auch in Afrika ähnliche Schlafbedingungen beobachten konnten. Dicke Matratzen sind wohl oft eine Frage des Geldes, aber auch der Gewohnheiten und Traditionen.

Wir recken und strecken uns, bedanken uns für die Gastfreundschaft und suchen als verwöhnte Europäer rasch das andere Extrem: Jetzt mal was Mega-Bequemes!

Land der unbegrenzten Schlafmöglichkeiten

Sicher in den USA gelandet, schauen wir uns gleich nach einem Hotelzimmer um. Möchtest Du lieber Twin, Full, Queensize oder Kingsize? Wow: Hier sind die Zimmerkategorien praktischerweise gleich nach der Matratzengröße benannt! Und was ist mit Privatwohnungen und -häusern? Egal, ob im Hotel oder in den eigenen vier Wänden: Nordamerikaner lieben ihre Boxspringbetten, ausgestattet mit dicken Matratzen nach ihrer ganz eigenen US-Norm. Boxspring? Das heißt in etwa: „Sprungfedern in einem Bettkasten“. Gemeint ist damit ein Bettensystem aus Massivholz -Untergestell und meist mehrlagiger Federung, auf das eine Matratze und oft auch noch eine Auflage (Topper) gelegt werden.

Ein Wiki zu den wichtigsten Hotelbett-Formaten findest Du auf dieser Seite.

Schlafräume als Statussymbol

Wer sich vom Tellerwäscher zum Millionär hochgearbeitet hat, zeigt das gern – auch mit aus unserer Sicht ungewöhnlichen Mitteln. So sind große Häuser, in denen mehrere Schlafzimmer zur Verfügung stehen, fast immer mit einem besonders geräumigen Master Bedroom (Hauptschlafzimmer) für den oder die Eigentümer ausgestattet. Selbstredend hat man hier direkten Zugang zum nicht minder luxuriösen Bad. Für Gäste stehen weitere Schlafräume bereit – oft ebenfalls mit eigenen Badezimmern, aber im Ganzen etwas kleiner dimensioniert.

The bigger, the better

Für ihren Master Bedroom wählen US-Amerikaner mit Vorliebe Matratzen in den riesigen Sonderformaten Eastern King (auch North American King genannt, Abmessungen: 193 cm x 203cm) oder California King (183 x 213). Und für den Extra-Komfort darf es gerne noch ein Matratzentopper obendrauf sein. Diese Polster-Auflagen gibt es sogar mit zuschaltbarer Wärmefunktion. Würden wir eine solche Kombi zur Flugmatratze umfunktionieren, könnten wir glatt den öffentlichen Nahverkehr revolutionieren – da passen schon so einige Passagiere drauf! Westlicher geht’s kaum mehr – ehe wir hier ins Chillen geraten, wünschen wir kuschlige Träume und nehmen wir uns jetzt mal den Fernen Osten vor.

Konnichiwa – Hallo in Japan

Höflich belächelt werden wir bei unserer Landung in Tokio. Ob wir uns die typischen Schlafunterlagen ansehen wollen? Klar, aber Futons kennen wir in Europa auch schon. Unser Gastgeber lässt trotzdem nicht locker – ein Glück, denn was er uns jetzt zeigt, hat mit den „Futonbetten“, die wir für Originale gehalten haben, ziemlich wenig gemein.

Auf den hier üblichen Tatami-Bodenmatten breitet unser japanischer Freund nun den shiki-buton aus, der bis dahin platzsparend zusammengeklappt in einem Schrank verstaut war. Auf diese Schlafunterlage, die aus einer Baumwoll- oder Seidenhülle bestehen kann, die innen mit Baumwolle gefüllt ist, legt er den kake-buton als Bettdecke. Das ergibt eine etwa 10 Zentimeter dicke Schlafstätte, die ohne jeglichen Unterbau direkt auf den Tatami-Matten liegt. Kopfkissen gibt es auch – sie heißen hier makura.

Erst die Arbeit, dann der Komfort

Japanische Futons wollen regelmäßig gerollt, gefaltet und gewendet werden – ihre Naturfaserfüllung klumpt anderenfalls zusammen und wird hart. Wir erfahren: In japanischer Tradition geschieht all das schon dadurch, dass die nachts zum Schlafen genutzten Zimmer tagsüber meist als Wohnräume genutzt werden. Das Bett wird daher sowieso jeden Abend neu gebaut. Hmmm, klingt nach viel Arbeit – aber gemütlich sieht es schon aus… Doch wir haben noch ein weiteres Date und müssen uns leider verabschieden. 

Einrichtungsideen für ein Schlafzimmer im Asia-Style kannst Du Dir hier holen.

Manche mögen’s (sehr) hart

Boah, was Touristen hier schon gelitten haben! Denn in China, wo wir jetzt unsere Flugmatratze angebunden haben, sind die Betten vor allem eines: steinhart. Eine Vorliebe, die historische Gründe hat, wie man uns eifrig erläutert. Früher schliefen die meisten Chinesen auf einem Kang – einer gemauerten, durch die Abluft der Kochstelle beheizten Plattform. Auf diese Weise war das derartige Ofenbett zwar von unten angenehm warm, doch eine dicke Matratze hätte den Effekt wieder zunichte gemacht. Einrichtungsstile ändern sich schnell – doch alte Gewohnheiten gibt man auch hier ungern auf. So kommt es, dass auch heutzutage ganz China gern megahart liegt. Och nee, wir schauen dann lieber mal weiter…

Fusion aus Hängematte und Sitzmöbel

Typisch: Im farbenprächtigen Indien verabschieden sich unsere Lampengeister gleich mal zum Klamotten-Shopping. Auch gut, dann können wir uns ganz in Ruhe den Charpai ansehen, von dem wir schon so viel gehört haben. Charpai bedeutet „vier Füße“ – und so sieht er auch aus. Wir sehen eine Art einfaches Bettgestell auf vier hohen Beinen, das mit Stoffgurten oder Seilen eng bespannt ist. Auch jetzt, am helllichten Tag, ist er in Benutzung: Er dient der Familie als luftiges Sitzmöbel. Wir fühlen uns entfernt an die Hängematten zu Beginn unserer Weltumrundung erinnert – und zugleich an deutsche Campingliegen aus den 70er Jahren.

Klimaanlage mal ganz anders

Die Belüftung bleibt beim Charpai selbst bei großer Hitze gewährleistet. Die offene Struktur der Bespannung verhindert zudem, dass sich Feuchtigkeit ansammelt. Aus allen Poren vor Schweiß triefend nicken wir: Bei den hier herrschenden Tageshöchsttemperaturen von bis zu 50 Grad scheint auch uns der Charpai die einzige Lösung für guten Schlaf zu sein.

Auf unserer langen Reise haben wir viel gelernt. Und jetzt brauchen wir eine Dusche. Und einen kalten Drink. Und unsere eigenen Matratzen. Good bye, India!

Endlich zuhause! Heimkommen und auf Deiner Matratze von Snooze Project so richtig gut schlafen.

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