Albtraum oder Alptraum? Das und viel mehr rund um unsere Albträume klären wir hier!

albtraeume
Inhaltsverzeichnis

Grundlagen


Der ganz normale Albtraum: Mit Snooze Project auf nächtlichem Horrortrip

Oh nein, bitte nicht schon wieder dieses mittelalterliche Verlies! Bewegungsunfähig liegst Du auf der Streckbank, das hämische Lachen des Folterknechts dringt unerträglich laut an Deine Ohren – und geht schließlich ins hektische Gepiepse Deines Weckers über. Puh, alles nur geträumt!! Aber jetzt fühlst Du Dich tatsächlich wie gerädert. Wie sollst Du diesen Tag bloß überstehen? Auch nach Ansicht von Schlafmedizinern sind Albträume auf die Dauer eine hohe Belastung für Psyche und Körper. Höchste Zeit also, der nächtlichen Geisterbahn den Kampf anzusagen: Snooze Project verrät Dir alles über das Horrorkino im Kopf – und wie Du Albträume nicht nur loswerden, sondern zukünftig effektiv vermeiden kannst!

Zum Kennenlernen: Daten und Fakten rund um den Albtraum

Fällt Dir morgens beim Aufstehen öfter mal einer Deiner nächtlichen Träume wieder ein? Glückwunsch, denn dann gehörst Du offenbar zur begünstigten Hälfte der Menschheit! Laut einer repräsentativen Umfrage des IfD Allensbach können sich nämlich nur rund 48% der befragten Personen ab 16 Jahren „ganz gut“ an ihre Träume erinnern. 50 % geben dagegen an, sich „nicht so gut“ erinnern zu können, und die restlichen 2% machten keine Angaben. Wenn Du Dich an einen Albtraum erinnerst, hat das trotz allen Schreckens also durchaus eine positive Seite.

Gutes Gedächtnis für schlechte Träume

Fatal kann sich Dein gutes Erinnerungsvermögen allerdings dann auswirken, wenn Du von Albträumen heimgesucht wirst: Sie wirken nicht nur während des Traumerlebens plastisch und real wie ein 3D-Film, sondern erscheinen Dir schlimmstenfalls auch dann noch verwirrend lebensecht, wenn Du längst wieder wach bist. Innerhalb unseres Schlafrhythmus‘  treten Albträume hauptsächlich im REM-Schlaf auf, und zwar eher während der zweiten Nachthälfte – daher bleiben sie uns oft besser im Gedächtnis als andere Träume.

Albträume oder Alpträume? Albtraum oder Alptraum?

Lass die Rechtschreib-Freaks ruhig streiten, ob es nun Albträume oder Alpträume sind, die Dir den Schlaf rauben: Laut Duden ist beides korrekt. Wenn Du unter wiederkehrenden Albträumen leidest, hast Du eh ganz andere Probleme als die Orthografie. Immerhin bist Du damit nicht allein, denn mehr als 20 Prozent der Personen, die unter den verstörenden Horrorträumen leiden, gaben im Rahmen einer Umfrage des IfD Allensbach an, immer wieder das gleiche Kopfkino zu erleben, Angst vor dem Schlafengehen zu haben oder sogar schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen zu haben.

Was ist ein Albtraum?

Ein Albtraum, auch bekannt unter den Begriffen Alptraum, Albdruck, Angsttraum, Nachtschaden oder Nachtmahr (ähnlich auf Englisch: nightmare), ist ein Traum mit bedrohlichem Inhalt. Er kann sich um irreale, fantastische Figuren und Situationen drehen, aber auch ein banales, zunächst real erscheinendes Alltagsgeschehen abbilden. Während eines Alptraums empfindet die träumende Person negative Gefühle wie Angst, Schmerz oder Panik.

Gestalten wie in Mittelerde: Woher der Albtraum seinen Namen hat

Das Wort „Albtraum“ (in manchen Gegenden auch „Alptraum“) weist noch heute darauf hin, dass man in früheren Zeiten annahm, intensive Angstträume würden durch nachtaktive, elfenähnliche Dämonen (Albe) hervorgerufen: Die koboldhaften Wesen saßen dem Volksglauben nach auf der Brust Schlafender – in der hinterhältigen Absicht, den Arglosen die Luft abzudrücken, um deren sündigen Seelen mit sich in die Hölle zu ziehen. Kleinwüchsige Auftragskiller im Namen des Satans, sozusagen...

Total unterbewertet: Der positive Nutzen Deiner Albträume

Von der traditionellen, furchteinflößenden Vorstellung der Albe ist uns die diffuse Angst geblieben, einer bedrohlichen Albtraum-Situation ausgeliefert zu sein: Hilflosigkeit und absoluter Machtverlust sind bis heute die vorherrschenden Elemente sämtlicher Schreckenssituationen, die uns im Albtraum begegnen können. Vor lauter Angst bemerken wir oft gar nicht, dass Albträume durchaus hilfreich sein können: Sie machen uns vehement darauf aufmerksam, dass in unserem Leben etwas in Schieflage geraten ist. Dieses Wissen könnten wir nutzen, um unsere persönliche Entwicklung effektiver voranzutreiben. Vielleicht doch gar nicht so übel, diese Albträume?!

Ist eigentlich jeder böse Traum ein Albtraum?

Psychologen werten längst nicht jeden schlechten Traum gleich als Albtraum. Der Unterschied liegt in unserer individuellen Wahrnehmung des Traumgeschehens: Albträume werden bedeutend intensiver und emotionaler empfunden. Während es in schlechten Träumen meist um alltägliche Konflikte und Personen aus unserem Lebensumfeld geht, gestalten sich Albträume häufig viel verwirrender und bizarrer. Du hast vermutlich einen Albtraum, wenn Dir die Handlung eines Traums total abwegig oder widersprüchlich vorkommt, unheimliche Fabelwesen erscheinen, oder es ungewohnt gewalttätig zugeht. Oft wird uns bereits während des Albtraums bewusst, dass diese Story nur übel enden kann.

Albträume: Ein echtes Allerwelts-Thema

Dass zahlreiche Menschen ganz unterschiedlicher kultureller Hintergründe von Albträumen heimgesucht werden, wird in vielen Bereichen unseres Lebens sichtbar. Rund um den Globus greifen Künstler nicht selten persönliche Albtraum-Erlebnisse in ihren Werken auf. Das Filmgenre des Horrorkinos ist von albtraumhaften Szenen stark geprägt. Sogar Werbe-Agenturen wissen das normalerweise negativ belegte Thema des Albtraums clever zu nutzen: So spielt das Oberstdorfer Sportswear-Label ALPTRAUM bewusst mit dem Kontrast unseres üblichen Verständnisses des Begriffs „Alptraum“ zu einem wahren „Alpen-Traum“ aus Pulverschnee, strahlend blauem Himmel und stylischen Wintersportlern. Ach Mensch, könnte nicht jeder Alptraum so aussehen?

Analyse


Albträume bei Kindern und Erwachsenen: Das sind die Unterschiede

Das Schlimmste am Albtraum ist für Betroffene jeder Altersstufe gar nicht so sehr sein Inhalt, sondern vielmehr die Furcht davor, dass sich diese beängstigende Erfahrung wiederholen könnte. Ein Albtraum kann übrigens bis zu etwa dreißig Minuten dauern. Egal, welcher Generation Du angehörst: Es ist ganz normal und sogar vorteilhaft, wenn Du aus Deinen Albträumen mit starkem Herzklopfen oder schweißgebadet hochschreckst – denn in diesem Moment wird Dir schlagartig bewusst, wer und wo Du bist. Wohl jeder von uns kennt dieses erleichternde Gefühl. Puh, zum Glück war all das nur ein böser Traum!

Kinder und Albträume: Angstzustände aus harmlosen Gründen

Albträume zählen aus Sicht von Schlafexperten zu denjenigen Schlafstörungen, denen meistens keine organische Ursache zugrunde liegt. Bei Kleinkindern –gelegentlich auch noch bei Kindern weit bis ins Schulalter – können selbst ungewöhnlich heftige Albträume durch vorübergehende Reifestörungen des Gehirns bedingt sein. Das ist ganz normal und gibt sich im Lauf der Zeit meistens von alleine. Obwohl nach Schätzungen bis zu 90 Prozent aller Kinder zeitweise unter entwicklungsbedingten Albträumen leiden, sollte der Kinderarzt beim nächsten Besuch dennoch sicherheitshalber informiert werden, um andere Auslöser auszuschließen.

Erste Hilfe bei kindlichen Albträumen

Trost und Zuwendung sind oft die beste „Medizin“ und sorgen für Beruhigung – zusätzlich kann es aber helfen, wenn das betroffene Kind am Folgetag die Figuren aus seinem Albtraum aufmalen und rückblickend darüber erzählen darf: Auf diese Weise verlieren die nächtlichen Gruselbilder oft ihren Schrecken. Du kannst die Wirkung zusätzlich unterstützen, indem Du Dir gemeinsam mit Deinem Kind ein anderes, schönes Ende für seinen Traum ausdenkst: Die für Albträumer so typische Angstspirale wird dadurch meist effektiv unterbrochen.

Chronische Albträume: Alarmsignal für Erwachsene

Völlig anders verhält es sich dagegen mit regelmäßig auftretenden nächtlichen Horrortrips im Erwachsenenalter: Häufige Albträume stören die körperliche und psychische Erholung und können sich dadurch zu einem echten, behandlungsbedürftigen Gesundheitsproblem entwickeln. Die ständige Angst vor der Angst kann Schlafstörungen und Einschlafprobleme verursachen. Außerdem können Albträume im Erwachsenenalter auf bestimmte Erkrankungen oder Medikamenten-Unverträglichkeiten hinweisen – gute Gründe, Deinen Hausarzt darauf anzusprechen.

Fifty Shades of Nightmares: Die vielen Formen des Albtraums

Albträume (englisch „nightmares“) können sehr unterschiedliche Inhalte haben, befassen sich aber stets mit unseren größten Ängsten. Der Fall ins Bodenlose, die gehetzte Flucht vor bekannten oder unbekannten Verfolgern oder das Gefühl einer ohnmächtigen Starre oder Lähmung gehören zu den häufigsten Albtraum-Zutaten. Vielleicht spielen bei Dir aber auch Schlangen, Ratten, Spinnen oder Fantasy-Gestalten wie Werwölfe, Zombies, Hexen oder Vampire eine Rolle? Besonders verstörend sind Albträume, in denen wir selbst oder eine geliebte Person zu Tode kommen – wer seinen eigenen Körper aufgebahrt in einem offenen Sarg erblickt, wird vermutlich auch sonst keinen tollen Tag vor sich haben...

Unsere Top 5: Die häufigsten Albtraum-Themen und ihre Bedeutung

  1. Fallen: Der Sturz aus großer Höhe oder in einen schier bodenlosen Abgrund zeigt an, dass Du ein wichtiges Ziel erreicht hast, jedoch befürchtest, das Erreichte wieder zu verlieren. Wer ganz oben ist, kann bekanntlich besonders tief fallen – Dein Unterbewusstsein will Dich hiervor offenbar warnen.
  2. Verfolgung: Ein Alptraumbild mit zwei Deutungs-Ebenen. Möglicherweise drückt dieses Motiv lediglich Deine Angst vor einem konkreten Menschen oder Tier aus, der/das Dich im Traum vor sich her treibt. Vielleicht hat Dein Verfolgungstraum aber auch eine tiefer liegende Bedeutung: So äußern sich problematische Beziehungen, unangenehme Erlebnisse oder Dich überfordernde Pflichten im Traum oft symbolisch in einer Verfolgungsszene. Du kannst Deinem Verfolger entkommen oder ihn besiegen? Dann handelt es sich nur um einen schlechten Traum. Ein Albtraum wird erst dann daraus, wenn Du nicht fliehen kannst – erst eine Konfrontation mit Deinen innersten Befürchtungen kann Abhilfe schaffen.
  3. Lähmung: Auch in einem Alptraum übers Gelähmtsein steckst Du wehrlos in einer Lage fest, aus der Du nicht entrinnen kannst. Womöglich regieren Zwänge Dein Leben, die Dich in Deinem freien Handeln lähmen, und auf die Du (so scheint es zumindest) keinen Einfluss nehmen kannst. Ein gutes Beispiel hierfür sind moralische Verpflichtungen, an die Du Dich fest gebunden fühlst. Du empfindest Dich selbst als besonders unabhängig? In diesem Fall kann ein Traum, in dem Du gelähmt bist, die Angst vorm Verlust Deines Selbstbewusstseins und Deiner individuellen Freiheit anzeigen.
  4. Zu spät kommen: Bei der Deutung dieses Albtraum-Motiv dreht sich alles um verpasste Chancen. Kommst Du im Traum zu spät irgendwo an, heißt das möglicherweise, dass du wesentliche Erfahrungen in einer bestimmten Lebensphase ausgelassen hast. Vielleicht hast Du in letzter Zeit aber auch tatsächlich einen wichtigen Termin oder eine Mega- Gelegenheit verpasst? Perfektionisten träumen übrigens besonders häufig davon, zu spät zu kommen: Womöglich sind Deine Ziele bloß allzu hoch angesetzt – und in Wahrheit unerreichbar, so sehr Du Dich auch bemühst. Kannst Du wertschätzen, was Du bereits geschafft hast? Zu guter Letzt kann es sich auch um eine Mahnung Deines Unterbewusstseins handeln, Dich um notwendige Angelegenheiten endlich mal zu kümmern: Hier kann das Zuspätkommen im Traum ein Mittel sein, Dir Dein passives Verhalten deutlich vor Augen zu führen.
  5. Verlust oder Tod: Alpträume über verloren gegangene Gegenstände oder verstorbene Personen weisen meist auf Ziele, Ideen oder Beziehungen hin, die durch eine veränderte Lebenssituation keinen Bestand mehr haben. Wenn sich unser Lebensweg anders entwickelt als erwartet, müssen wir von manchem Abschied nehmen, um wieder nach vorne blicken zu können. Träumst Du, dass ein geliebter Mensch stirbt, können dem aber auch ganz reale Befürchtungen zugrunde liegen – etwa im Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen der betreffenden Person, über die Du Dir bis in den Schlaf hinein Sorgen machst. Dich verfolgt der immer gleiche Albtraum, in dem jemand sterben muss oder Du etwas nicht finden kannst, so sehr Du auch danach suchst? Dann plagen Dich vermutlich Verlustängste, die im Wachleben nicht zwingend direkt mit dem betreffenden Menschen oder Gegenstand zusammenhängen müssen.

Ursachen


Horrorkino in Dauerschleife: Mögliche Hintergründe zu Deinem Albtraum

Albträume, die Dich Nacht für Nacht mit unermüdlicher Ausdauer heimsuchen, können extrem belastend sein. Nicht nur, dass es mit der Erholung durch Schlaf schon wieder mal Essig ist – auch am Folgetag kann Deine Stimmung noch unter solchen negativen Schlaferlebnissen leiden. Auf Dauer fühlst Du Dich müder und müder. Klar, dass darunter nicht nur Deine Konzentrationsfähigkeit leidet: Auch die Sehnsucht nach einer traumlosen Nacht ohne plötzliches Hochschrecken wird immer stärker. Ein normaler Alltag mit all seinen Belastungen ist unter diesen Umständen kaum mehr zu managen. Dazu kommt immer wieder die nagende Frage: Was zur Hölle könnte die Ursache für Deine ständigen Albträume sein?!

Träumen: Dieser „Wahnsinn“ hat System

Um Albträume verstehen zu können, schauen wir uns rasch mal an, was Träume eigentlich sind. All das, was wir im Schlaf erleben, sehen, denken und fühlen, betrachten wir als Traumgeschehen – und das kann uns manchmal ziemlich durchgeknallt vorkommen. Ein Traum umfasst all unsere psychischen Aktivitäten während des Schlafs. Nach heutigem Stand der Forschung dienen Träume zumindest teilweise der Verarbeitung und Lösung von Problemen, die uns im Wachleben begegnen – aber auch die Sortierung und Einordnung neu erworbenen Wissens, das Vergessen unwichtiger Dinge und die Verarbeitung von Gefühlen gehören zu den vielen Funktionen, die Experten unseren Träumen zuschreiben.

Wozu sind Albträume gut?

Als Unterart der Träume drücken auch Deine Albträume Emotionen wie verdrängte Gefühle, Konflikte, seelische Ungleichgewichte, Ängste und Stress aus. Doch anscheinend sind Albträume für die wirklich dringenden Angelegenheiten zuständig: Sie entwerfen Horror-Szenarien in gruseligsten Farben, erzeugen Panik, machen grell und laut auf sich aufmerksam. Dein Unterbewusstsein hat offenbar etwas zu sagen und drängt nun mit plastischen Bildern in Ultra HD an die Oberfläche Deines Bewusstseins. Sind es negative Emotionen wie Angst, Scham, Anspannung, Wut, Eifersucht oder Ekel? Oder lag es vielleicht doch nur am Splatterfilm vom letzten Samstag, der Deine Phantasie immer noch beschäftigt?

Was kann zum Auslöser für Albträume werden?

Obwohl es die Sache nicht leichter macht, sagen wir’s Dir lieber gleich: Wenn Du unter Albträumen leidest, können daran innere, aber auch äußere Faktoren schuld sein. Klar, all diese unheimlichen Traumbilder sendet Dein Unterbewusstsein, um Gefühle, Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Doch auch das, was Du im Internet oder in Büchern liest, im Kino oder im TV siehst, zählt zu Deinen Erlebnissen – selbst niedliche Comic-Elefanten können zu Albtraum-Monstern mutieren, wenn die letzte Hörspiel-CD Deiner Kids definitiv eine zu viel für Dich war.

Alltagssorgen und Albträume: Eine gefährliche Verbindung

Im Ernst: Meistens drehen sich Albträume um echte psychische Belastungen oder seelische Traumata, die Dich bis in den Schlaf hinein verfolgen können. Dabei entwickelt sich häufig ein Teufelskreis, der sich nur schwer unterbrechen lässt: Du hast Sorgen – Du bekommst Albträume – Du bist nach einiger Zeit dauermüde, hast die ursächlichen Probleme aber weiterhin. Das Ergebnis: Der seelische Druck steigt und steigt und steigt...

Die Essenz des Albtraums: Ohnmächtige Angst

Auch Krankheiten, Verletzungen Schmerzen oder andere körperlich unangenehme Empfindungen können sich im Unterbewusstsein verankert haben – im Albtraum äußern sie sich in einem überwältigenden Gefühl von Hilflosigkeit. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, aus solchen Albträumen durch die eigenen Schreie oder Stöhnlaute geweckt zu werden, hinterlässt aber dennoch eine ungute Stimmung. Manchmal können Albträume auch als Warnung auftreten: Dein Unterbewusstsein hat vermutlich mit feinen Antennen bemerkt, dass Dir Gefahr droht oder eine bestimmte Person ihr wahres Gesicht vor Dir verbirgt.

Oft vergessen: Die körperlichen Ursachen

Falls Du Dich in alldem nicht erkennst, könnten womöglich körperliche Ursachen für Deine Albträume verantwortlich sein: Genetische Vorbelastung, eine lebhafte Fantasie, die Einnahme bestimmter Arzneimittel, Drogenkonsum oder hormonelle Schwankungen führen gar nicht so selten zu Albträumen und unruhigem Schlaf. Falls Dir in diesem Zusammenhang eine mögliche Ursache einfällt, die auf Dich zutreffen könnte, solltest Du Deinen Hausarzt einweihen – gemeinsam kommt Ihr der Lösung sicher bald auf die Spur.

Albträume: Die 7 wichtigsten Ursachen im Überblick

  1. Verarbeitung aktueller Ereignisse: Stress, Umbruchphasen wie Pubertät oder Wechseljahre, aber auch einprägsame Erlebnisse der letzten Tage
  2. Verarbeitung vergangener Ereignisse: Schlimme Erlebnisse in der Kindheit, Gewalt, Mobbing, Missbrauch, Belästigung, Stalking, hoher Erfolgsdruck – Traumata durch Krieg, Unfall oder ähnliche Erlebnisse
  3. Angst vor bevorstehenden Ereignissen: Prüfungsangst, Nervosität vor wichtigen Terminen, Lampenfieber, Angst vorm persönlichen oder beruflichen Scheitern
  4. Spirituelle & religiöse Normen: Angst vor einem strafenden Gott, Angst vor Sünden oder Schuld – meist erziehungsbedingt, beeinflusst durch ein von klein auf erlerntes, einengendes Wertekorsett
  5. Körperliche Ursachen: Nebenwirkung bestimmter Medikamente gegen Depression oder hohen Blutdruck; Erkrankungen, Schmerzen; Beschwerden wie Sodbrennen, Atemnot oder Schlafstörungen; genetische Veranlagung; pessimistische oder ängstliche Grundeinstellung, ausgeprägte künstlerische Begabung und emotionale Labilität; bei Kindern meist entwicklungsbedingt
  6. Schwangerschaft & Elternschaft:  Hormonelle Veränderungen und neue Erlebnisse während einer Schwangerschaft, intensive Erfahrung des Lebens mit einem Baby bzw. Kleinkind; die Sorge um das Wohlergehen von Kindern kann Albträume in der Schwangerschaft und zu jedem späteren Zeitpunkt der Mutterschaft bzw. Vaterschaft hervorrufen
  7. Äußere Umstände: Störgeräusche wie eine Bahnlinie vorm Haus, schnarchende Mitschläfer, eine tickende Wanduhr oder knallende Autotüren können sich in Albtraumszenen äußern – genau wie die falsche Schlaftemperatur oder eine durchgelegene Matratze, für die dringend mal komfortabler Ersatz her müsste

Traumdeutung


Ziemlich tricky: Die Deutung von Albträumen

Noch immer konnte nicht vollständig geklärt werden, ob Albträume stets auch einen Nutzen mit sich bringen. Sofern Du hinter die wahre Bedeutung Deiner persönlichen Albtraum-Szenen kommst, ist das zumindest bei der Bearbeitung Deiner Problemthemen hilfreich. Doch die treffsichere Deutung des nächtlichen Gruselkinos ist weit entfernt von einfach: Da jeder Mensch ganz eigene Sorgen und Ängste mit sich herumschleppt, muss bei der Albtraum-Deutung immer auch dessen seelischer Zustand mit einbezogen werden. Dazu kommt, dass viele der gefühlsgesteuerten Albtraumbilder gar keine Beziehung zu Deinem echten Leben haben – Videoclips aus den Nachrichten oder Szenen aus einem Roman sind  eben genau wie reale, eigene Erlebnisse perfekt dazu geeignet, wirre Horrorträume hervorrufen.

Manche Begebenheiten können Dich nachhaltig verstören oder ängstigen, während andere Personen davon völlig unbeeindruckt bleiben. Das macht jeden Albtraum letzten Endes zu Deiner ganz persönlichen Angelegenheit – Deutungen wie im Großen Snooze Project Online-Lexikon der Traumsymbole können Dir daher manchmal nur erste Anhaltspunkte liefern. Dein Albtraum gehört Dir ganz alleine: Seine wahre Bedeutung erschließt sich Dir erst, wenn Du Deine individuellen Lebensumstände, Gefühle und Befürchtungen in die Deutung einbeziehst.

Sind Albträume schädlich für Körper und Seele?!

Zugegeben: Ein Albtraum macht nie so wirklich Spaß – aber er ist auch nichts ernsthaft Schlimmes, solange er nur ab und zu mal auftritt. Die allermeisten Albträume sind schnell wieder vergessen. Im Gegensatz dazu können chronische Albträume, die öfter auftreten und sich über längere Zeiträume hinweg wiederholen, tatsächlich ernsthafte gesundheitliche Folgeerscheinungen nach sich ziehen. Ob das auf Dich tatsächlich zutrifft, hängt von Deiner ganz persönlichen Veranlagung sowie Deiner physischen und psychischen Konstitution ab.

Wenn Dich Panik um den Schlaf bringt

Die wohl häufigste Beeinträchtigung durch Albträume ist ein gestörter Nachtschlaf. Wer ansonsten gesund ist, steht eine Nacht ohne Schlaf notfalls schonmal durch – doch auf Dauer können Einschlaf- oder Durchschlafstörungen tagsüber Deine mentalen Fähigkeiten merklich ausbremsen. Du fühlst Dich zugleich aufgedreht und todmüde, kannst Dich nicht mehr konzentrieren, bist reizbarer als sonst und fühlst Dich zunehmend unausgeglichen. Schon jetzt solltest Du handeln, denn je länger dieser Ausnahmezustand andauert, desto wahrscheinlicher können Depressionen und andere psychische Erkrankungen die Folge sein.

Verwirrung der Gefühle: Was ist Traum, was Realität?

Ständig wiederkehrende Albträume können Deine Ängste verstärken und dadurch noch verschlimmern – doch richtig gefährlich wird die Lage, wenn die Grenzen zwischen Traum und Lebenswirklichkeit verschwimmen: Etwa jedes zwanzigste Albtraumopfer überträgt geträumte Erlebnisse irgendwann auch auf Alltagssituationen seines realen Lebens, was zu Missverständnissen und Fehlbeurteilungen führen kann. Diese sogenannte paranoide Wahrnehmungsstörung kann sogar Panikattacken verursachen.

Physische Beeinträchtigungen durch Dauer-Albträume

Es klingt unglaublich, doch inzwischen haben Forscher nachgewiesen, dass chronische Albträume sogar körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck verursachen können. Die furchterregenden Traumbilder haben eine Anspannung der Muskulatur zur Folge – wie bei unseren steinzeitlichen Urahnen hält sich der Körper angesichts der vermeintlichen Gefahr zu Angriff oder Flucht bereit. Falls Du mit Muskelverspannungen zu kämpfen hast, muss das also nicht unbedingt mit einer unbequemen Matratze zusammenhängen: Womöglich sind nächtliche Dauer-Albträume die Ursache.

Albträumer: Oft Stammkunden beim Zahnarzt

Hast Du in letzter Zeit Veränderungen an Deinem Gebiss oder einzelnen Zähnen bemerkt? Auch dadurch können sich anhaltende Albträume körperlich äußern! Viele Betroffene beißen angesichts nächtlicher „Gruselfilme“ die Zähne zusammen – so fest, dass Zähne sich auf Dauer sogar lockern können. Bei Knirschern hingegen verändern sich meist die Kauflächen, werden scharfkantig oder können Risse bekommen. Als erste Maßnahme kann eine vom Zahnarzt angefertigte Beißschiene den Druck dämpfen und weiteren Schäden vorbeugen.

Hilfe beim Albtraum


Albträume schnell wieder loswerden: Was hilft wirklich?

Rund 75 Prozent aller Personen mit regelmäßigen Albtraum-Erfahrungen versuchen laut einer aktuellen Umfrage des IfD Allensbach, Albträume möglichst rasch wieder zu vergessen. Der Haken daran ist, dass Verdrängung besonders bei schwerwiegenden Ursachen nicht dabei hilft, dem eigentlichen Problem auf den Grund zu gehen. Treten Deine Albträume aber nur selten auf, könnte sich ein Versuch mit simplen Gegenmitteln durchaus lohnen – denn für so manchen Albtraum gibt es eine ganz banale Erklärung.

5 einfache Erste-Hilfe-Tipps gegen Albträume

  1. Negative Erlebnisse meiden: Albträume ohne tiefenspsychologischen Ursprung entstehen meist aus banalen Alltagseindrücken. Auch wenn Dich Krimis, Splatter-Games oder Kriegsbilder in den Nachrichten normalerweise kalt lassen, verwurstet Dein Unterbewusstsein sie nachts womöglich zu aufwühlenden Albtraum-Szenen. Befasse Dich deshalb bewusst mit den schönen, positiven Seiten Deines Lebens – so gräbst Du lästigen Albträumen das Wasser ab.
  2. Ernährung umstellen: Schwere, späte Abendmahlzeiten können ebenfalls zu Albträumen führen – genau wie Betthupferl-Snacks mit viel Zucker. Kohlennhydratreiche Lebensmittel heizen Deinen Stoffwechsel an – alle Zeichen stehen plötzlich wieder auf Aktivität, und mit Nachtruhe ist es vorerst vorbei. Außerdem kann ein allzu voller Magen negative Auswirkungen auf Dein Schlafverhalten haben, auf die Du womöglich mit Angstträumen reagierst.
  3. Weg vom Stress: Der Ausstieg aus dem Alltagstrott ist gar nicht so einfach. Entspannungstechniken, Yoga, leichter Sport, ein ruhiges Schlafengeh-Ritual oder ein netter Abend mit Deinen Freunden können für Ausgleich sorgen, Stress abbauen und gute Träume bewirken.
  4. Schlafumgebung ändern: Probier doch mal aus, ob Deine Albträume auch dann noch auftreten, wenn Du in einem anderen Zimmer, im Hotel oder bei Freunden übernachtest. Falls nicht, wurden Deine bisherigen Albträume vermutlich durch Störfaktoren im eigenen Schlafzimmer wie Geräusche oder falsche Schlaftemperatur hervorgerufen.
  5. Matratze wechseln: Eine durchgelegene oder nicht zu Deinem Schlaftyp passende Matratze kann nicht nur zum Alptraum werden, sondern auch zu unruhigem Schlaf und schlechten Träumen führen. Wie wär’s mit 100 Tagen Probeschlafen auf einer neuen Matratze von Snooze Project? Auf diese Weise kannst Du Deinen Albtraum-Verdacht ganz unverbindlich überprüfen.

Nichts hat geholfen: Ein Fall für Experten

Leider treten Albträume bei manchen Menschen nicht nur ab und zu in Erscheinung, sondern entwickeln ein munteres Eigenleben. Für Schlafmediziner gelten Albträume, die über drei bis sechs Monate hinweg mindestens einmal wöchentlich vorkommen, als Alarmsignal: Eine solche chronisch verlaufende Albtraum-Störung kann nicht nur Deine Leistungsfähigkeit und Lebensfreude einschränken, sondern sich mit der Zeit auch negativ auf Deine Gesundheit auswirken. Der Schlafmangel durch die Angst vor weiteren schlimmen Träumen beeinträchtigt das menschliche Immunsystem und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Übergewicht begünstigen. Aber was kannst Du nun noch tun?

Wirksame Methoden gegen chronische Albträume

Du hast schon so viel ausprobiert, und nichts hat bisher geholfen? Keine Sorge: Es gibt zahlreiche Wege, Albträume zu behandeln und Dich aus Deinem Dauertief herauszuführen. Wichtig ist, dass Du Dich nicht vorschnell entmutigen lässt – denn wer das Gefühl hat, sich nicht gegen den allnächtlichen Horror wehren zu können, leidet meist besonders stark unter den Folgen. Mit den nachfolgend vorgestellten Methoden konnten schon unzählige Betroffene ihre Albträume behandeln und sich so ihre Lebensqualität zurückholen. Wichtig ist, dass Du Dir Unterstützung durch Experten sicherst, sobald Du alleine nicht mehr weiterkommst.

Reden hilft: Sprich mit einer Vertrauensperson

Na klar, niemand lässt gern andere Menschen in sein Innerstes blicken – doch auch, wenn Dir diese Vorstellung zunächst unangenehm ist, kann genau das Deine Rettung sein. Falls Du mit Freunden oder Angehörigen lieber nicht über den Inhalt Deiner Albträume sprechen möchtest, können Therapeuten mit Spezialisierung auf Schlafstörungen unvoreingenommene Gesprächspartner sein. Wie Ärzte stehen auch sie unter Schweigepflicht. Außerdem hören sie viel, wenn der Tag lang ist – hier braucht Dir kein Thema peinlich zu sein und Du kannst Deine Ängste unter fachmännischer Anleitung bearbeiten.

Albträume behandeln: Wie funktioniert eine Traumtherapie?

Generell liegen jeder Methode im Kampf gegen Albträume zwei verschiedene Wirkmechanismen zugrunde, die ineinandergreifen: Einerseits hilft die Deutung Deiner Albträume im therapeutisch-vertrauensvollen Rahmen dabei, Deine nächtlichen Horror-Erlebnisse zu verarbeiten und Deine darunterliegenden Ängste erfolgreich zu bekämpfen – andererseits bekommst Du während einer Therapie auch Wege erklärt, Deine Trauminhalte zukünftig während eines Albtraums selbst zu beeinflussen. Die Mischung aus Verstehen und Hirntraining wird Dir helfen, Deine Albträume auf Dauer loszuwerden. Die gängigsten therapeutischen Methoden stellen wir Dir jetzt vor.

Konfrontationstherapie: Angst, komm raus!

Nachdem Du im ersten Schritt lernst, Deine Albträume zu verstehen, geht es in der Konfrontationstherapie darum, deren Ursachen auch im Alltagsleben zu bekämpfen. Im Schutz der entspannten Atmosphäre einer Therapie kannst Du Dich im wachen Zustand gefahrlos in Deinen Albtraum zurückversetzen und Deinen Ängsten begegnen.  

Ein großer Teil der Konfrontationstherapie besteht darin, Deine Albträume genau zu analysieren – dabei lernst Du nicht nur Deine Ängste besser kennen und verstehen. Mit der Zeit wird auch „die Angst vor der Angst“ abnehmen, wodurch Dir das allabendliche Schlafengehen wieder leichter fallen wird. Man könnte es in etwa so beschreiben: Irgendwann bist Du mit Deinen eigenen Befürchtungen so vertraut, dass sie Dir keine Angst mehr machen.

Luzides Träumen: Ist doch alles bloß Fantasie...

Während eines Klartraums – abgeleitet vom lateinischen Wort lux für Licht auch „luzider Traum“ genannt – bisst Du Dir völlig bewusst darüber, dass Du gerade träumst und dabei selbst die Handlung bestimmst. Forscher gehen heute davon aus, dass vermutlich jeder das Klarträumen erlernen kann. Mit angeblich todsicheren Methoden, wie sie in unzähligen Youtube-Videos gezeigt werden, solltest Du jedoch lieber vorsichtig sein: Oft dienen sie nur als Köder, um dubiose Psychotrainings selbsternannter Pseudo-„Experten“ teuer zu verkaufen.

Geschulte Traumtherapeuten können Dir hingegen tatsächlich meist beibringen, Deine Albträume in luzide Träume umzumünzen. Allerdings kann das Training durchaus einige Monate in Anspruch nehmen: Der Lernfortschritt hängt stark von Deiner individuellen Veranlagung, Persönlichkeitsstruktur und Ausdauer ab.

Klingt mühsam, aber dafür hat luzides Träumen nicht nur den Vorteil, schon während des Träumens zu wissen, dass Dir keine reale Gefahr droht. Durchs Klarträumen bestimmst Du zudem endlich selbst, was in Deinen Träumen passiert – und wer leider draußen bleiben muss. Dem Verfolger entronnen, den Drachen erlegt wie ein echter Held: So wird aus dem Gruseltrip ein nächtliches Erfolgserlebnis, das Dich wieder gut gelaunt in den Tag starten lässt.

Die Imagery Rehearsal Therapie: Erfolgversprechende Soforthilfe gegen Albträume

Auch während einer Imagery Rehearsal Therapie (kurz: IRT; deutsch etwa: Behandlung durch bildliches Üben) denkst Du wie bei der Konfrontationstherapie in entspanntem Zustand nochmals an Deine Albtraum-Erlebnisse und führst sie Dir ganz bewusst in allen Details vor Augen. Unterstützt durch Deinen Therapeuten veränderst Du die betreffenden Traumszenen nun aber schrittweise so, dass sie nichts mehr enthalten, was Du fürchtest. Diese Vorstellungen verfestigst Du nun, indem Du Dein Gehirn täglich ein paar Minuten lang ganz bewusst darauf trainierst.

Auf die so erlernten Verhaltensmuster kannst Du schließlich auch während des Träumens zurückgreifen. Die Traumhandlung 2.0, die ganz nach Deinem persönlichen Drehbuch entsteht, stellt keine Belastung mehr für Dich dar: Das Horrorkino wird sozusagen zur harmlosen Unterhaltungssendung. Das Beste an der IRT: Erfolge lassen meist nicht lange auf sich warten – sie werden manchmal schon nach der ersten Sitzung spürbar.

Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie können anerkannte Psychologische Psychotherapeuten die Imagery Rehearsal Therapie, die als besonders effektiv gilt, bei Vorliegen einer entsprechenden Diagnose sogar als Kassenleistung abrechnen. Die IRT ist noch relativ neu, wird aber zunehmend populärer: Spezialisten für diese Art der Traumtherapie findest Du bislang hauptsächlich an Unikliniken und in psychotherapeutischen Fachzentren. Nähere Infos hierzu erhältst Du zum Beispiel bei Deiner Krankenversicherung. Erster Ansprechpartner kann auch Dein Hausarzt sein.

Wie war das noch gleich im Mittelteil?

Wow, das ist echt mal eine Flut an Informationen! Vereinzelte Albträume sind also kein Grund zur Sorge – doch sobald fast jede Nacht zum Horrortrip wird, ist Action angesagt. Damit Du Dir Zettel und Stift sparen kannst, fassen wir die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen Alpträume hier nochmal im Schnelldurchlauf für Dich zusammen.

Albträume loswerden in 7 Schritten

  1. Negative Erlebnisse meiden: Gute Gedanken – gute Träume
  2. Ernährung umstellen: Das Timing macht den Unterschied
  3. Bei Stress: Mit Auszeiten und Bewegung Ausgleich schaffen
  4. Schlafumgebung ändern, Hilfsmittel wie Ohrenstöpsel nutzen
  5. Matratze wechseln: Durchgelegene Matratzen gegen schlaftypgerechte, punktelastische Matratzen austauschen
  6. Traumdeutung: Versuchen, die Bedeutung des Albtraums zu verstehen (hier mehr Traumdeutung und Traumsymbolen)
  7. Bei chronischen Albträumen: Therapeutische Unterstützung suchen

Fazit


Unser Albtraum-Fazit: Harte Nuss mit wertvollem Kern

Okay, wir haben wieder mal was gelernt: Albträume nerven, logisch – aber längst nicht jeder Albtraum gibt gleich Anlass zur Sorge. In vielen Fällen sind es kleine Ursachen, die gelegentlich die grässlichen Bilder im Schlaf hervorrufen. Naja, das Gehirn hat eben seinen eigenen Kopf... Chronische Albträume hingegen sind zwar eine belastende Erfahrung, können Dir aber helfen, negative Aspekte Deines Lebens zu verarbeiten. Das kann sich nach Mammutaufgabe anfühlen – deshalb solltest Du bei Bedarf zügig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Snooze Project wünscht Dir allzeit gute Träume

Übrigens: Traumtherapien können sich durch die Erlernung neuer mentaler Techniken auch auf andere Bereiche Deines Lebens positiv auswirken, Dir sogar das Lernen erleichtern und allgemein zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Im Idealfall waren die lästigen Albträume also tatsächlich noch für etwas gut!

Wir von Snooze Project raten für den Anfang erstmal zu einer modernen, komfortablen Matratze – sorry, möglicherweise sind wir da ein klein wenig vorbelastet. Damit Du nachvollziehen kannst, wieso wir dermaßen matratzenverrückt sind, bieten wir Dir unser unverbindliches 100-Tage-Probeschlafen an. Damit Du auch hoffentlich schon bald so gut träumst wie wir...

Tags: SCHLAF

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  • Wow

    Mega interessant, auch euer Traumdeuter!