Albtraum (Alptraum)

albtraeume

Der Alptraum


Wer kennt es nicht: Schweißgebadet wacht man auf, ist verängstigt, dann aber doch auch irgendwie erleichtert, denn schnell merkt man: Es war alles nur ein Traum. Ein Alptraum in diesem Fall. Und dennoch: Auch wenn so ziemlich jedermann und jede Frau so etwas schon einmal erlebt hat, sprechen die wenigsten Menschen darüber. Alpträume werden mit Ängstlichkeit in Verbindung gebracht und die gilt in einer Gesellschaft der Durchsetzungskraft oftmals als Schwäche. Alpträume können allerdings zu einer erheblichen Belastung werden, nicht nur nachts, sondern auch im hellwachen Alltag. Was also sollte man wissen über die "Schlafstörung"?

Snooze Project probiert im Folgenden eine allgemein verständliche Erklärung (vor allem nach Professor Dr. R. Pietrowsky), die die Berührungsängste mit dem Alptraum ein wenig zerstreuen soll.  

Zum Einstieg:

  • Bizarr, fremdartig, sonderbar: Alpträume sind häufig unrealistisch, aber das ist normal.
  • Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen haben hin und wieder Alpträume. Sie treten also relativ häufig auf.
  • Es ist ganz natürlich, dass man sich als Betroffener Fragen nach den Ursachen und nach der Bedeutung von Alpträumen stellt.
  • Es gibt Hinweise darauf, dass besonders kreative und begabte Menschen häufiger Alpträume erleben.
  • Alpträume können ausgelöst werden durch Alltags-Stress, Ängstlichkeit und Besorgnis, belastende frühere Ereignisse oder auch durch Medikamente.

Blick in die Geschichte

Alpträume sind kein neues Phänomen unserer Zeit. Seit jeher wurde also versucht, sich einen Reim auf den beängstigenden Zustand zu machen. Alpträume wurden interpretiert als Überfall von Dämonen, die Unheil bringen wollten. Auch körperliche Ursachen wurden vermutet: Falsche Ernährung, ungeeignete Schlafposition, mangelhafte Verdauung, falsche Matratze u.a.m.

Seit die naturwissenschaftliche Schlafforschung etwa in Schlaflaboren immer mehr an Professionalität gewonnen hat, hat das Wissen über Alpträume in erheblichem Maße zugenommen.

Wortherkunft Alp- bzw. Albtraum

Alptraum oder auch Albtraum lässt sich zurückführen auf das Althochdeutsche „alp“ oder „alb“. Von der Wortherkunft her ist es mit "elfen" verwandt. Im germanischen Volksglauben stehen die "elfen" für kleine Erdgeister, die letztlich als böse Dämonen und Geister angesehen wurden.

Alp war schon im Mittelalter die Bezeichnung eines bösen Geistes, der sich nachts auf die Brust setzt und Unheil verbreitet. Das Resultat: angstbesetzte Träume. Heute wird der Alptraum (wir schreiben ihn mit p, weil das häufiger ist) daher auch mit einem Angsttraum gleich gesetzt. Nach heutigem Wissensstand besteht dort aber ein wichtiger Unterschied, auf den wir noch zu sprechen kommen.

Wissenschaftliche Definition

„Traum-Erleben voller Angst und Furcht mit einer sehr detaillierten Erinnerung an den Trauminhalt“ - so lautet die gängige Definition des Alptraums. Dabei lassen sich typische wiederkehrende Motive als Traum-Themen identifizieren wie etwa Bedrohung des eigenen Lebens oder des Lebens anderer bis hin zur Tötung, eigene Täterschaft an einem anderen Menschen, schwere Krankheiten, Verletzung durch Menschen oder Tiere sowie Verfolgung und Angriff.

Alpträume sind gekennzeichnet durch:

  • Erwachen aus dem Schlaf
  • Lebhafte und detaillierte Erinnerung an den Traum
  • Rasche Orientierung nach dem Erwachen
  • Die Schlafstörung ist kombiniert mit Leiden

 

Hat man selten Alpträume, bekommt man sie in der Regel gut in den Griff. Kommen Sie immer wieder vor, kann daraus eine Schlafstörung erwachsen, die eine professionelle Behandlung erfordert. Zumal die Ursache auch die sog. Posttraumatische Belastungsstörung sein kann. Dann wird eine tatsächlich erlebte Situation im Traum immer wieder leidvoll und beängstigend durchlebt. Verteufeln sollte man Alpträume nicht. Sie geben Aufschluss über die Lebenssituation eines Menschen. Sie können Anlass sein, Probleme zu erkennen und ihre Ursachen zu beheben. Womöglich sogar mit der Konsequenz, sich in die Hände eines professionellen Psychotherapeuten zu begeben.

Heilungschancen

Mit zunehmendem Lebensalter lässt sich ein deutlicher Rückgang der Alptraum-Belastung beobachten. Fachleute nennen das Spontan-Remission. Dazu kommen psychotherapeutische Behandlungen, die häufig erfolgreich verlaufen. Kein Grund also, den Kopf unter der Bettdecke zu begraben, auch wenn man unter Alpträumen leidet.

Häufigkeit des Auftretens

Weniger als 12 Alpträume pro Jahr gelten in der Wissenschaft als "gelegentlich". Mehr als 12 pro Jahr als häufig. Entscheidend ist allerdings das Leiden bzw. die Beeinträchtigung, die durch den Alptraum hervorgerufen wird. Insofern wird nicht nur nach Häufigkeit, sondern auch nach Intensitätsfolgen unterschieden. Daraus ergeben sich Verläufe mit mildem, moderatem und ausgeprägtem Schweregrad. Um wissenschaftlich die Häufigkeit von Alpträumen zu untersuchen, betrachtet man die Anzahl des Auftretens im Verhältnis zur Anzahl der untersuchten Personen. Und das in einem bestimmten Zeitraum.

  • Häufige Alpträume belasten Erwachsene zwischen 1 und 8%. Als durchschnittlichen Mittelwert kann man von 5% ausgehen.
  • Bei Kindern treten Alpträume häufiger auf. Jedes zweite Kind zwischen 6 und 10 Jahren berichtet über gelegentliche Alpträume.
  • Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit höher, unter Alpträumen zu leiden. Bei ihnen nimmt die Häufigkeit im Alter von 10 bis 19 Jahren bis zu den nächsten zwei Lebensjahrzehnten zu. Zwischen 50 und 59 Jahren sinkt sie wieder.
  • Bei Männern bleibt die Alptraum-Häufigkeit von 10 bis 19 Jahren bis zum Alter von 30 bis 39 Jahren relativ konstant und sinkt dann von 50 bis 59 wieder ab.
  • Bei Menschen, die sich in medizinischer oder psychologischer Behandlung befinden, ist die Häufigkeit von Alpträumen deutlich  höher als in der Allgemeinbevölkerung. 

Schlafphasen und Alpträume

Der Schlaf besteht in Zyklen. Dabei unterscheidet man Non-REM- und REM-Schlaf. In der Regel besteht der Schlaf aus fünf solcher Zyklen. Alpträume treten zumeist während der REM-Schlafphase auf. In der zweiten REM-Schlafphase zum Morgen hin kann der Alptraum durchaus länger andauern. Im Prinzip träumen Menschen in allen Schlafphasen. Die REM-Schlafphasen sind allerdings durch eine höhere Aktivität gekennzeichnet. Salopp könnte man sagen: Da ist richtig was los. Deshalb kann diese Phase zumeist gut erinnert werden und Berichte fallen detaillierter aus.

Der Verlauf von Alpträumen

Alpträume treten im Kindesalter häufiger auf. Während der Pubertät ist in der Regel ein Rückgang zu verzeichnen. Im jungen Erwachsenenalter treten sie gelegentlich auf, sind aber dauerhafter Bestandteil des Schlafes. Mit zunehmendem Lebensalter sinkt die Belastung. Bei gesunden Menschen treten Alpträume im hohen und sehr hohen Lebensalter dann kaum noch auf. Aber wie gesagt, das ist eine durchschnittliche Verteilung, von der es natürlich im spezifisch-individuellen Abweichungen geben kann.

Alptraum und andere Krankheiten

Leiden Menschen unter zusätzlichen Belastungen wie etwa Angststörungen, schizophrenen Erkrankungen oder Depressionen, treten in der Regel auch Alpträume häufiger auf.

  • Patienten mit Angststörungen werden vermehrt auch von Alpträumen in Mitleidenschaft gezogen. Dabei stehen ängstigende Situationen oder sog. phobische Gegenstände im Fokus wie etwa Höhen, Tiefen, Räume oder Tiere (z.B. Spinnen). Sehr belastend in diesem Zusammenhang sind die sog. Panikattacken. Solche überfallartigen Angstzustände, die schon im wachen Alltag durchlebt werden, treten häufig auch im Traum auf.
  • Menschen, die unter Depressionen leiden, haben häufig mehr REM-Schlafphasen. Ihr Schlafablauf ist schon dadurch "anfälliger" für Alpträume. Oftmals setzt der REM-Schlaf bereits kurz nach dem Einschlafen ein. Depressive Menschen machen sich oft mehr Sorgen, haben Schuldgefühle und Ängste und ebnen quasi damit auch den Alpträumen den Weg.

Differenzierung

Der Alptraum mischt sich in seinen wahrnehmbaren Ausprägungen auch mit anderen Schlaf- und Belastungsstörungen. Deshalb ist es wichtig, in einem solchen Fall sehr genau zu differenzieren. Ein "eigenständiger" Alptaum ist etwa zu unterscheiden von einem, der aus einer posttraumatischen Belastungsstörung erwächst. Um die Ausprägungen und Verkettungen genau zu analysieren, bedarf es Spezialisten wie etwa: Nervenärzte, Psychiater, Psychologen oder Schlafforscher. Posttraumatische Alpträume lassen sich zurückführen auf ein erlebtes Trauma, also eine seelische Verwundung. Die vegetative Angstreaktion und der Trauminhalt sind daher anders als bei "eigenständigen" Alpträumen. Nach dem Erwachen aus einem „normalen“ Alptraum besteht zwar eine psychische Erregung, aber die vegetative Aktivierung ist relativ gering. Bei posttraumatischen Alpträumen ist die vegetative Erregung hingegen stark ausgeprägt. Die Angstreaktion geht in der Regel auf eine tatsächlich erlebte Belastungssituation zurück. Hier eine fundierte Differenzierung vorzunehmen ist Aufgabe von Spezialisten. Das gilt auch für die Abgrenzung vom Hochschrecken, dem Pavor nocturnus (vom lat.: pavor = Zittern vor Furcht, Schrecken sowie nocturnus = nächtlich) sowie dem Schlafwandeln. Ersterer ist gekennzeichnet durch wiederholtes plötzliches Hochschrecken und einer geringen bis gar keiner Erinnerung an den Trauminhalt. Beim Schlafwandeln verlassen die Betroffenen z. B. ohne aufzuwachen das Bett. Sie werden im Gegensatz zu Alpträumen und Pavor nocturnus nicht wach.

Zusammengefasst:

Schlafwandeln und Pavor nocturnus sind beide durch eine relativ schwere Erweckbarkeit und das Fehlen einer mehr oder weniger deutlichen Traum-Erinnerung gekennzeichnet. 

Analyse und Diagnose


Erklärungsmodelle

In der psychologischen Wissenschaft gibt es diverse Ausrichtungen und Arbeitsweisen, die auch bei der Erklärung von Alpträumen zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten in der Diagnose führen. Alle hier vorzustellen würde den Rahmen eines solchen Beitrags sprengen. Daher nur ein Überblick über die wichtigen Hypothesen:

  • Nach den klassischen Begründern der psychoanalytischen Theorien Sigmund Freud und C. G. Jung dienen traumatische Erlebnisse als kompensatorisches Mittel zur psychologischen Selbststeuerung, weil man alles Verdrängte, wenigstens nicht Beachtete oder nicht Gewusste zur Kenntnis nehmen muss.
  • Die Kontinuitäts-Hypothese sieht eine Übereinstimmung zwischen Wach- und Traum-Geschehen. So sollen Ängste im Traum tatsächlich Ängste im Wachzustand widerspiegeln.
  • Die Kompensations-Hypothese betrachtet im Traumgeschehen die Funktion, Belastungen des Wachzustandes zu kompensieren.
  • Bei der Mastery-Hypothese hat der Alptraum den Zweck, ein gedankliches Probehandeln zu ermöglichen. In der Folge dienen Alpträume dazu, mit bestehenden Ängsten besser umgehen zu lernen, im Traum also Lösungs- und Verhaltens-Alternativen für bedrohliche Situationen durchzuspielen und dann in der Realität auch zu durchleben.
  • Bei den neuro-physiologischen Theorien nimmt z.B. die Aktivierungs-Synthese-Theorie an, dass Träume nur eine Zufallskombinationen des Gehirns seien. Und damit das Traum-Geschehen nichts anderes, als eine Synthese von Bildern, die durch zufällige Reizung des Großhirns auftreten.

Persönlichkeitsfaktoren

Auch Persönlichkeitsfaktoren sind bei der Analyse von Alpträumen von essentieller Bedeutung. Dazu gehören z.B. Ängstlichkeit, Kreativität oder das Konzept der „dünnen Grenzen“. Auch wenn nicht nachgewiesen ist, dass solche Faktoren direkt zur Entstehung von Alpträumen führen, so können sie doch auf eine fehlende Verarbeitung von Stressbelastung hinweisen, die dann zu Schlafstörungen führen.

So beschäftigen sich sehr ängstliche Menschen häufiger mit Themen wie Schuld, Krankheit und Tod, die dann auch zu Motiven für Alpträume werden können. Auch das eigentlich positiv besetzte Persönlichkeitsmerkmal Kreativität geht vermehrt mit Alpträumen einher. Das liegt daran, dass kreative Menschen häufiger Traum-Erinnerungen und vor allem phantasievollere Träume haben. Spricht man von "dünnen Grenzen", so ist darunter ein Persönlichkeitsmuster zu verstehen, mit dem eine hohe Durchlässigkeit zwischen Wirklichkeit, Phantasie, Tagtraum und Traum verbunden ist. Auch hier finden sich häufiger Alpträume.

Diagnostisches Verfahren

In der Regel werden Alpträume durch Selbstbeobachtung und Selbstbericht erfasst. Zur Beurteilung der Schlafqualität gibt es in diesem Zusammenhang zahlreiche Fragebögen. Wie bereits ausgeführt: Der Alptraum stört zwar den Schlaf, ist aber allein aufgrund dieses Phänomens nicht gleich ein Grund zur Besorgnis. Tritt er gehäuft auf, stört er nachhaltig die Schlafqualität und weitet sich zu einer manifesten Belastung aus, sollte man therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Medikamente und Drogen

Alpträume können auch durch bestimmte Arzneimittel hervorgerufen bzw. aufrechterhalten werden. Dazu gehören z.B. Psychopharmaka, Schlafmittel oder Beruhigungsmittel. Unter den illegalen Drogen sind es vor allem Amphetamine, aber auch Kokain und Marihuana, die vermehrt Alpträume nach sich ziehen. Das ist sowohl während der Phase des Konsums als auch beim Entzug zu beobachten.

Wie diagnostiziert man Alpträume?

Die Diagnose von Alpträumen geschieht mehrstufig. Zunächst werden konkrete Fragen gestellt im Rahmen eines sog. klinischen Interviews. In diesem Zusammenhang können Schlaftagebücher nützlich sein. Um einen medizinischen Krankheitsfaktor auszuschließen, sollte die Krankheitsgeschichte erhoben und mit Laborbefunden (bis hin zum Schlaflabor) ergänzt werden. Typische Fragen wären etwa: Seit wann besteht die Störung? Wie häufig tritt sie auf? Wie stark und in welcher Ausprägung äußert sich die Belastung? Gibt es eine detaillierte Traum-Erinnerung? Treten die Alpträume vor allem in der zweiten Nachthälfte auf?

Wichtig ist auch das Erkunden von seelischen Belastungsfaktoren. Etwa Arbeitsstress oder Belastungen in partnerschaftlichen, familiären, nachbarschaftlichen und sonstigen wichtigen zwischenmenschlichen Bereichen. Wie bereits erwähnt, muss darüber hinaus ausgeschlossen werden, dass es sich um eine andere Störung handelt wie etwa REM-Schlafverhaltensstörung, Panikattacke, posttraumatische Belastungsstörung etc. Auch ist auszuschließen, dass es der Gebrauch von Medikamenten ist, der zu Alpträumen führt.

Wie behandelt man Alpträume?


Auch wenn es verschiedene Verfahren zur Behandlung von Alpträumen gibt, so sind die Ziele doch im Wesentlichen identisch:

  1. Verminderung der Alptraum-Häufigkeit
  2. Verminderung der in und nach den Alpträumen erlebten Angst
  3. Verminderung der negativen Verhaltenskonsequenzen von Alpträumen wie etwa Niedergeschlagenheit, notorisches Grübeln, unnötiges Sorgen

Verbreitet ist die Imagery Rehearsal-Therapie (IRT). Hier lernt der Patient, den Ablauf seiner Alpträume bewusst zu ändern. Im Endergebnis soll ihm der Traum keine Angst mehr machen. Bei der Therapie wird mit inneren Bildern gearbeitet, die der Patient aktiv erlebt, also eine Art Psychodrama, das mit Entspannungsübungen verbunden wird. Es kommt also zur Konfrontation mit der ängstigenden Situation mit dem Ziel, diese dann besser bewältigen zu können. Ängstigende und bedrohliche Elemente werden sukzessive dann durch neutrale und angenehme Szenen ersetzt.

Andere Verfahren setzen die Betroffenen dem angstbesetzten Alptraum so lange aus, bis keine Ängste mehr entstehen. Kurz gesagt: Plagen den Betroffenen Alpträume mit Spinnen, dann wird das solange thematisiert, bis er keine Angst mehr vor Spinnen hat, so dass der Traum keine alptraumhaften Züge mehr hat. Ebenso wird Hypnose eingesetzt. Dabei wird davon ausgegangen, dass unter Hypnose die durch einen Alptraum ausgelösten Affekte leichter zugänglich und besser verändert werden können. Erwähnenswert ist auch das sog. luzide Träumen. Der Träumende ist sich hier der Tatsache bewusst, dass er träumt. Das Erlernen des luziden Träumens ist allerdings sehr zeitaufwendig.

Aufzeichnung von Alpträumen

Für die Aufzeichnung von Alpträumen gibt Professor Dr. R. Pietrowsky folgende Empfehlungen:

  • Ins Bett gehen mit dem expliziten Vorsatz, sich am Morgen an den Traum erinnern zu wollen. 
  • Deshalb Papier bzw. Tagebuch und Stift griffbereit halten.
  • Den Alptraum direkt nach dem Erwachen aufzeichnen.
  • In Ich-Form formulieren, weil es leichter fällt sich zu erinnern.
  • Alles notieren, was einem dazu einfällt: Handlungen, Wahrnehmungen, Gefühle, selbst scheinbar unwichtige oder peinliche Details.
  • Bei mehreren Alpträumen die entsprechende Reihenfolge aufzeichnen.

Fazit


Alpträume sind menschlich. Auch wenn sie situativ ängstigen, muss man keine Angst vor ihnen haben. Vielmehr können sie nützliche Hinweise geben auf die persönliche Lebenssituation. So können sie hindeuten auf unbewältigten Stress bei Arbeit, Partnerschaft, Familie oder Freundeskreis. Eine bewusste Auseinandersetzung kann im Ergebnis dazu führen, dass sich die Lebensqualität verbessert. Treten Alpträume allerdings gehäuft auf, werden sie zu einer nachhaltigen Belastung für die Schlafqualität und das Alltagserleben, dann sollte man Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. Denn nicht immer ist klar, ob es tatsächlich Alpträume sind, was man für Alpträume hält. Es existieren verwandte Schlafstörungen, die womöglich eine eigenständige Behandlung nötig machen. Träume deuten ist das eine, aber ihre komplexen, ganzheitlichen Ursachen auch wirklich verstehen, dazu bedarf es der Unterstützung von Spezialisten, die in diesem Bereich eine Ausbildung haben.

Wie dem auch sei: Snooze Project wünscht Euch allen einen gesunden Schlaf und schöne Träume. Kurz gesagt: eine gute Nacht!

 

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  • Wow

    Mega interessant, auch euer Traumdeuter!