Worauf sollte ich beim Kauf einer Babymatratze achten? Worauf es ankommt, hilfreiche Tipps und mehr im Ratgeber!

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Allgemein


Säuglinge liegen anders: So findest Du die richtige Matratze für Dein Baby!

Wenn Du Dich für dieses Thema interessierst, steht Dir vermutlich bald Nachwuchs ins Haus. Wir von Snooze Project kennen das Gefühl aus eigener Erfahrung: Plötzlich spürst Du Deine Verantwortung für dieses neue kleine Wunderwesen, das sich voll und ganz auf Dich verlässt. Doch angesichts der riesigen Auswahl an Babymatratzen verlieren selbst die besten Eltern schnell den Überblick. Unsere Tipps helfen Dir, die sicherste und bequemste Schlafunterlage zu finden − und dennoch kein Vermögen für Babys erste Matratze auszugeben!

Wieso brauchen Babys eine spezielle Matratze − und welche?!

Als frischgebackene Eltern habt Ihr gleich doppelt Interesse daran, dass Euer Baby zufrieden schlafen kann. Schließlich hängt nicht nur die weitere Entwicklung Eures Kindes davon ab, dass es sich komfortabel und unbehelligt vom Kennenlernen der Welt erholen darf − auch alle anderen Familienmitglieder brauchen ihren Schlaf und freuen sich, wenn ihre Nächte möglichst selten von Babys Unmutsäußerungen unterbrochen werden. Aber was genau versteht man eigentlich unter einer Babymatratze, und welche verschiedenen Babymatratzen-Typen gibt es zu kaufen?

Definition: Was ist eine Babymatratze?

Als Babymatratze (auch Babybett-Matratze) bezeichnet man eine Matratze, die sich an den speziellen Anforderungen von Kleinstkindern orientiert. Passend zu den handelsüblichen Babybetten haben die meisten Babymatratzen Standardmaße wie 60x120 oder 70x140 Zentimeter. Seit August 2017 regelt die Norm DIN EN 16890 die sicherheitstechnischen Anforderungen an Babymatratzen. Für Säuglinge bis 1 Jahr sollte die Baby-Matratze keinesfalls zu weich sein (Erstickungsgefahr).

Muss eine Babymatratze immer neu gekauft werden?

Wenn Dein Baby schon ältere Geschwister hat, hast Du sicherlich überlegt, ob sich die vorhandene, gebrauchte Babymatratze nicht einfach weiterhin benutzen lässt. Obwohl wir von Snooze Project ja sonst für sämtliche Recycling- und Upcycling-Ideen zu haben sind, müssen wir an dieser Stelle heftig den Kopf schütteln: Die meisten gebrauchten Babymatratzen sind im Innern nämlich durch die jahrelange Ansammlung von Spucke, Schweiß, Urin und ausgelaufenen Flüssigkeiten wie Milch oder süßem Tee von Bakterien, Milben und Schimmelsporen befallen. Gerade bei Neugeborenen können diese Stoffe und Keime Allergien auslösen und gesundheitsschädlich sein. Wenn Du es Dir irgendwie leisten kannst, sollte die Matratze fürs Babybett also neu angeschafft werden − es darf aber ruhig eine günstige Babymatratze ohne viel Schnickschnack sein.

Welche Typen von Babymatratzen gibt es?

Je nach Verwendung (Wiege, Bettchen, Stubenwagen) können Babymatratzen etwa 4 bis 13 Zentimeter dick sein. Im Bettenhandel und bei Matratzen-Onlineshops werden hauptsächlich Babymatratzen aus Wattevlies, Kaltschaum, Latex, Naturfasern oder mit Federkern angeboten. Jeder Typ weist hierbei verschiedene Vor- und Nachteile auf.

Babymatratzen aus Wattevlies scheinen schön weich und verfügen oft über einen waschbaren Kern. Ihr größter Nachteil ist, dass sie sich relativ schnell verdichten und dann sehr dünn und hart werden können. Daher sind Wattevlies-Matratzen für Babys eher als Gelegenheits-Notlösung zu betrachten, eignen sich aber kaum für den täglichen Gebrauch.

Eine Federkernmatratze mit hoher Punktelastizität kann den Körper Deines Babys gut stützen und ist besonders luftdurchlässig − doch die Hohlräume im Innern nehmen große Mengen ausgelaufener Flüssigkeiten sehr schnell auf, wodurch sich Federkernmatratzen nach einem Malheur (das garantiert passieren wird!) nur sehr schlecht säubern lassen. Zudem empfinden gerade die temperaturempfindlichen Babys das sehr luftige Liegegefühl vieler Federkern-Babymatratzen besonders im Winter als ungemütlich und zu kühl.

Latex-Babymatratzen, die hart genug sind, um den Kopf eines Säuglings sicher zu stützen, sind zwar sehr punktelastisch, aber materialbedingt meist zu luftundurchlässig. Außerdem kann Latex als einziges Matratzenmaterial Allergien auslösen − ein Risiko, dem Du Dein Kind vor allem dann nicht aussetzen solltest, wenn Du selbst allergisch auf Latex reagierst. Latex ist ein angenehm nachgiebiges Material, eignet sich jedoch eher für ältere Kindern sowie Erwachsene, die von den guten Liegeeigenschaften einer Latexmatratze viel stärker profitieren. Angesichts der kurzen Nutzungsdauer von Babymatratzen lohnt sich die Investition in eine teure Latex-oder Naturlatex-Babymatratze meist nicht.

Eine Babymatratze aus latexierten Kokosfasern ist fester und luftdurchlässiger. Sie vereint die positiven Eigenschaften von Kokosfasern und reinem Latex, hat aber meist einen relativ hohen Kaufpreis. Ökologisch betrachtet kann die Kokos-Latex-Matratze für Babys aber eine sinnvolle Alternative sein − viele Modelle können heute vollständig recycelt werden, liegen aber auch eher im oberen Preissegment. Latexierte Kokosfasern erzeugen ein festes Liegegefühl, sind durch die Latexbeigabe aber zugleich elastisch, weshalb sie sich gut für Säuglinge eignen. Bei Kombimodellen mit einer weicheren Latexseite und einer härteren Kokosseite wird die Kokosseite meist für die ersten Monate empfohlen − erst später dient die nachgiebigere Latexseite als passende Schlafunterlage fürs Klein­kind.

Der Kern einer Naturfaser-Babymatratze besteht entweder aus einer Kombination verschiedener Naturfasern wie Kokosfasern, Schafwolle, Rosshaar und Hanf oder aus einer einzigen Naturfasersorte. Dabei hat jede der Naturfasern spezifische Eigenschaften (z. B. Schimmelresistenz bei Hanf). Ein Vorteil natürlicher Fasern ist ihre Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulierung, die für ein gutes Schlafklima sorgt − nässeempfindlich sind sie dennoch. Stammen sie aus kontrolliertem Bio-Anbau, sind Naturfasern meist auch frei von unerwünschten Chemikalien. Ihre Liegeeigenschaften halten sich durch den Mangel an Elastizität eher in Grenzen − dafür bieten sie meist guten Schutz gegen das zu tiefe Einsinken des Babykopfs.

Kaltschaum-Babymatratzen sind aufgrund ihres angenehmen Liegekomforts, ihrer Alltagstauglichkeit und ihres meist eher günstigen Preises besonders beliebt. Durch ihre optimale Druckverteilung wird der Babykörper ideal gestützt − die Matratze sollte dazu jedoch einen Härtegrad zwischen mittel und hart haben, damit das Baby nicht allzu tief in die Matratze einsinkt. Babymatratzen aus Kaltschaum sind sehr hygienisch: Da Flüssigkeiten nur verzögert in die Matratze sickern, kann diese meist leicht gereinigt werden. Hinzu kommt, dass ihr warmes, trockenes Schlafklima Milben und Schimmel in Schach hält. Offenporiger Kaltschaum bietet eine ungehinderte Luftzirkulation und -durchlässigkeit, sodass Babys auf einer härteren Kaltschaum-Babymatratze in jeder Lage sicher schlafen können.

Unterschiede zwischen Erwachsenen- & Babymatratze: Was ist anders − und warum?

Der offensichtlichste Unterschied zwischen Matratzen für Erwachsene und Matratzen für Babys ist die Größe: Während das Format 100x200 in der Erwachsenenwelt schon zu den eher knapp bemessenen Singlematratzen zählt, beanspruchen Babymatratzen sogar nur rund die Hälfte bis ein Drittel dieser Fläche. Das liegt nicht allein daran, dass Babys viel kleiner sind, sondern auch daran, dass sie sich zu Beginn ihres Lebens noch nicht selbständig im Bettchen umherbewegen können.

Kannst Du Dir vorstellen, stundenlang in derselben Position zu schlafen? Babys sind während der ersten Monate ihres Lebens dazu gezwungen, denn sie können sich zunächst noch nicht selbst im Schlaf umdrehen. Umso wichtiger ist es, dass die Matratze für Deinen neuen Lieblingsmenschen besonders atmungsaktiv und komfortabel ist: Babys, die auch unter einer warmen Decke nicht so schnell ins Schwitzen kommen und bequem liegen, schlafen ruhiger und wachen zwischendurch seltener auf.

Die Anforderungen an eine Babymatratze sind hoch, denn Neugeborene und Säuglinge sind zu Beginn noch sehr empfindlich gegenüber äußeren Reizen. Sie fühlen sich besonders schnell unwohl, wenn etwas ihr Wohlbefinden stört, und lassen Dich das meist auch laut und deutlich wissen. Leider kann Dir Dein Baby noch nicht sagen, dass es unbequem liegt: Es ist noch unselbstständig und hilflos. Bisher gibt es noch immer kein Wörterbuch „Baby − Eltern / Eltern − Baby“, und so bringt das Gefühl, nicht angemessen auf das Weinen ihres Babys reagieren zu können, viele Eltern an den Rand der Verzweiflung.

Vielleicht kennst Du ein Phänomen, das in diesem Zusammenhang auftreten kann, sogar aus Deinem eigenen Freundeskreis: Nicht selten entpuppen sich angebliche „Schreikinder“ plötzlich als ganz normale Babys, sobald ihre Matratze ausgewechselt wird. Ob der Störfaktor nun ein bestimmter Geruch, eine kratzige Stelle oder womöglich ein Geräusch im Matratzen-Inneren war, bleibt meist für immer ein Rätsel.

Ein besonders wichtiger Aspekt beim Kauf einer Matratze für Dein Baby ist natürlich auch die Sicherheit − denn mittlerweile gilt es als erwiesen, dass die Wahl der richtigen Babymatratze das Risiko eines plötzlichen Kindstods beträchtlich senken kann. Sobald sich Dein Baby im Bettchen selbständig zu drehen beginnt, kann eine hochwertige, sichere Baby-Matratze aber nicht nur Leben retten, sondern auch schlimme Verletzungen wie Prellungen oder Quetschungen verhindern.

Beim Kauf einer Babymatratze solltest Du immer im Hinterkopf behalten, dass Babymatratzen nur eine kurze Nutzungsdauer haben: Aus hygienischen Gründen sollte jedes Baby eine neue, noch unbenutzte Matratze bekommen, wächst aus dieser aber nach spätestens 3 bis 5 Jahren heraus. Zum Vergleich: Matratzen für Erwachsene werden rund 10 bis 15 Jahre lang genutzt, ehe sie ausrangiert werden. Immerhin sind Babymatratzen deutlich preisgünstiger als ihre größeren Gegenstücke.

Vorsicht, Falle: Worauf achten beim Kauf einer Baby-matratze?

Welche wichtigen Ausstattungs-Merkmale eine Babymatratze unbedingt haben sollte, verraten wir Dir gerne − doch bei uns erfährst Du außerdem auch, welche Features aus Expertensicht absolut überflüssig sind und bloß den unverschämt hohen Preis mancher Säuglingsmatratzen rechtfertigen sollen. Auf zum Shopping ohne Abzocke: Snooze Project macht Deinen Babymatratzen-Kauf zum Kinderspiel!

Kaufberatung: Tipps vor dem Kauf


Babymatratze, gut & günstig: Kaufkriterien & Profi-Tipps

Besonders beim ersten Kind finden es die meisten Eltern schwierig, sich einen Überblick über all die unterschiedlichen Babybettchen, Wiegen, Stubenwägen und die dazu passenden Babymatratzen zu verschaffen. Allein die Kaufkriterien für eine Babymatratze: Der Hammer, an was man da alles denken soll! Was ist denn nun wichtig − und was nicht?!

Am schlimmsten ist dieses nagende Gefühl, bei der Auswahl 1001 Fehler machen zu können − dabei willst Du doch bloß das Beste für Deinen Nachwuchs... Genau das wissen aber auch die Hersteller und Händler. Viele nutzen Deine Zweifel schamlos aus, um Dir wieder mal den einen oder anderen Extra-Euro aus dem Kreuz zu leiern. Wir haben hier was dagegen: Jede Menge Infos! Diese 11 Kaufkriterien schauen wir uns in der folgenden Babymatratzen-Checkliste mal genauer für Dich an:

  1. Maße
  2. Höhe / Dicke
  3. Härtegrad, Festigkeit & Stützfähigkeit
  4. Schlafkomfort
  5. Trittkante
  6. Hygiene
  7. Atmungsaktivität
  8. Allergiker-Eignung
  9. Unbedenkliche Materialien & Öko-Tex-Siegel
  10. Sicherheit, GS-Zeichen & DIN-Prüfsiegel
  11. Bewertungen, Erfahrungsberichte, Rezensionen & Testportale

Beim Kauf von Babymatratzen beachten: 13 kritische Punkte für Deine Checkliste

Punkt 1: Maße

Die optimale Babymatratze sollte lückenlos ins vorgesehene Bettgestell passen, ohne zu verrutschen. Standardmaße für Babymatratzen sind 60 cm x 120 cm oder 70 cm x 140 cm − manche Bettgestelle haben aber auch abweichende Abmessungen. Miss vor dem Kauf unbedingt selbst nach! Generell sollte die Matratze immer mindestens 20 cm länger sein als Dein Baby, damit es genug Bewegungsfreiraum hat.

Punkt 2: Höhe / Dicke

Da Babys noch nicht so schwer sind, benötigen sie keine dicke Matratze. Falls Du
die Matratze nur für die erste Säuglingszeit (etwa 6 Monate) kaufst, genügt meist schon eine Höhe von 5 cm. Soll die Babymatratze hingegen länger benutzt werden, ist eine Dicke von etwa 8 oder mehr Zentimetern angebracht. Viele Eltern wählen eine dünnere Babymatratze für Wiege oder Stubenwagen, kaufen zugleich aber auch eine dickere, komfortablere Matratze fürs Babybettchen.

Punkt 3: Härtegrad, Festigkeit & Stützfähigkeit

Babymatratzen sollten einen mittleren bis harten Härtegrad aufweisen: Dadurch gehst Du sicher, dass der Kopf Deines Babys beim Schlafen nie tiefer als 2 bis 3 Zentimeter einsinkt, und es selbst in Bauchlage noch genug Luft bekommt. Bei weicheren Matratzen wäre die Erstickungsgefahr zu groß, da sich je nach Material in tieferen Liegekuhlen unter Babys Kopf gefährliches Kohlendioxyd stauen könnte. Da bei vielen Babymatratzen die Angaben zum Härtegrad bzw. zur Altersempfehlung unzuverlässig sind, solltest Du zusätzlich auf die Kriterien und Prüfsiegel achten, die Du in dieser Checkliste unter Punkt 10 (Sicherheit) findest!

Babys sollten fest, aber nicht allzu hart liegen. Gute Babymatratzen bieten Deinem Kind ein angenehm nachgiebiges Liegegefühl, lassen es aber nicht versinken. Eine mittelfeste bis feste Babymatratze gewährt den noch weichen Knochen und der Wirbelsäule Deines Säuglings die angemessene Stützung. Liegezonen für verschiedene Körperregionen sind bei Babys nicht angebracht.

Punkt 4: Schlafkomfort

Fachleute sind sich einig, dass das Liegegefühl von Schlafunterlagen für Kleinstkinder zweitrangig ist: Bei Babymatratzen geht Sicherheit ganz klar über Komfort! Die meisten Babymatratzen sind angesichts des geringen Körpergewichts von Säuglingen komfortabel genug − schreit Dein Baby jedoch überdurchschnittlich oft und lange, solltest Du es zu allererst mit einer anderen Babymatratze versuchen, da es womöglich nur unbequem liegt und sich deswegen nicht wohlfühlt. Unser Tipp: Mit einer Babymatratze, auf der Dein Baby nach dem Kauf zuhause probeschlafen darf, gehst Du kein Risiko ein: Falls Deinem Baby die von Dir ausgewählte Matratze nach der Testphase nicht zusagt, kannst Du sie innerhalb des vom Händler angegebenen Zeitraums dank Probeschlaf-Option problemlos zurückgeben.

Punkt 5: Trittkante

Eine etwas härtere, in die Babymatratze integrierte Trittkante soll das Durchrutschen oder Einklemmen der kleinen Füße zwischen Gitter und Babymatratze verhindern, sobald Dein Baby seine ersten Stehversuche macht. Stabile Trittkanten an allen vier Matratzenrändern ermöglichen ihm dann das sichere Aufstehen, da die verstärkten Bereiche unter dem stehenden Baby nicht so stark nachgeben.

Ausführlichere Infos über trittfeste Sicherheitskanten findest Du in unserem Artikel Die beste Babymatratze: Muss sie eine Trittkante haben, oder geht es auch ohne?

Punkt 6: Hygiene

Ein waschbarer Bezug ist für die Matratze Deines Babys unerlässlich, da schnell mal etwas danebengehen kann: Speichel, Urin und Schweiß werden vom Bezugsstoff aufgesaugt und bieten Milben und Bakterien einen willkommenen Nährboden, wenn der Matratzenbezug nicht regelmäßig gewaschen wird. Da der Bezug einer Babymatratze als Nässeschutz und „Schmutzfänger“ für den Matratzenkern dient, sollte er über einen praktischen Reißverschluss verfügen und bei 60° C in der Maschine waschbar sein.

Wasser- und luftdichte Überzüge eignen sich für die Matratzen von Neugeborenen nicht, da sie die Luftzirkulation behindern. Am besten entscheidest Du Dich für hautfreundliche und vor allem luftdurchlässige, atmungsaktive Materialien. Eine Kunstfaserbeimischung kann durchaus vorteilhaft sein, um den Stoff auch angesichts vieler Wäschen dauerhaft formstabil zu halten.

Punkt 7: Atmungsaktivität

Auch später, wenn Dein Baby lernt, sich im Schlaf umzudrehen, muss es in jeder Lage genug Sauerstoff einatmen können. Ob Matratzen mit Belüftungskanälen wirklich atmungsaktiv genug für Babys in Bauchlage sind, gilt als umstritten: Luftkanäle erhöhen zwar die Durchlässigkeit, sorgen aber nach Meinung vieler Experten nicht an jeder Stelle der Babymatratze für einen zuverlässigen Luftaustausch. Am besten wählst Du daher gleich ein Matratzenmaterial, das bereits von sich aus luftdurchlässig ist, etwa einen offenporigen Kaltschaum.

Punkt 8: Allergiker-Eignung

In jedem Haushalt leben Hausstaub-Milben, die sich gern in Polstern und Matratzen tummeln. Auch Allergien gegen Latex kommen immer häufiger vor: Da Latex in sehr vielen Alltagsgegenständen und medizinischen Handschuhen enthalten ist, reagieren viele Menschen irgendwann sogar auf die Proteine in Latexmatratzen allergisch. Falls also mindestens ein Elternteil unter einer Allergie leidet, oder bei Deinem Baby selbst bereits Allergien festgestellt wurden, ist eine latexfreie Babymatratze mit Allergiker-Eignung die sicherste Wahl. Materialien mit guter Luftzirkulation wie etwa offenporiger Kaltschaum sind gegen Milben- und Schimmelbefall generell weniger anfällig.

Punkt 9: Unbedenkliche Materialien & Öko-Tex-Siegel

Säuglinge sind gegen gesundheitsschädliche Chemikalien bedeutend empfindlicher als Erwachsene. Deshalb solltest Du bei der Auswahl einer passenden Babymatratze darauf achten, dass die verwendeten Materialien nach Öko-Tex Standard 100, Produktklasse I (unbedenklich für Babys und Kleinkinder bis zu 3 Jahren) geprüft sind. Baby-Matratzen, die diese strengen Prüfkriterien erfüllen, tragen ein entsprechendes Prüfsiegel auf der Verpackung oder der Matratze selbst. Anhand der darauf genannten Label-Nummer kannst Du online beim OEKO-TEX® Label Check prüfen, ob das Siegel tatsächlich aktuell und echt ist. Bei Öko-Babymatratzen wird alternativ oft das Logo „Der blaue Engel“ verwendet, das ebenfalls für geprüfte Unbedenklichkeit steht.

Punkt 10: Sicherheit, GS-Zeichen & DIN-Prüfsiegel

Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit, wird bei Billig-Babymatratzen aus dem nichteuropäischen Ausland aber leider auch manchmal gefälscht, weshalb es nicht mehr als 100%ig zuverlässig gelten kann. Vertraue deshalb immer auch auf den Gesamteindruck, den Verarbeitung und Haptik einer Babymatratze bei Dir hinlassen.

Bietet eine Matratze nicht genug Stützung, kann unter Babys Kopf eine tiefe Mulde entstehen, in der sich ausgeatmetes Kohlendioxid (CO2) ansammelt. Deshalb regelt die DIN EN 16890 seit 2017 die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kindermatratzen. Diese Industrienorm schreibt auch den sogenannten Kugeltest vor: Eine schwere Kugel, die innerhalb einer Lochschablone nicht bis zu deren Rand einsinken darf, verkörpert dabei den Kopf eines Babys. Sinkt die Kugel weiter ein als festgelegt, ist die Babymatratze zu weich, was das Risiko eines plötzlichen Kindstods erhöht. Trägt eine Babymatratze den Aufdruck „Geprüft nach DIN EN 16890“, bist Du nicht nur diesbezüglich auf der sicheren Seite: Weitere Normtest verhindern auch, dass Dein Kind Kleinteile verschluckt, die die Atemwege blockieren könnten.

Verständlich ist, dass jeder Babymatratzen-Hersteller all die Logos, Labels und Siegel gut sichtbar an seinen Produkten zeigen möchte − doch leider denken manche dabei nicht praxisbezogen genug. Generell sollten sich Aufkleber mit Labels, Prüfsiegeln oder Produktinfos nicht direkt auf der Babymatratze selbst, sondern nur auf der Folie bzw. Verpackung befinden: Ältere, motorisch schon etwas geschicktere Babys könnten solche Aufkleber sonst ablösen und schlimmstenfalls verschlucken oder sich damit die Atemwege verkleben. Kaufst Du eine neue Baby-Matratze, bei der diese Vorsichtsmaßnahmen nicht werkseitig beachtet wurden, solltest Du sämtliche Aufkleber und losen Etiketten vor der ersten Nutzung aufspüren und restlos entfernen!

Ein großes Plus für Babys Sicherheit sind Matratzenbezüge, deren Reißverschluss ohne Anfasser bzw. Zipper ausgeliefert wird. Bei diesen Modellen wird zum Öffnen und Schließen einfach eine Büroklammer oder Sicherheitsnadel in den Schlitten des Reißverschlusses eingehakt und anschließend sofort wieder entfernt − sie verfügen sozusagen über eine Kindersicherung der besonderen Art. Der Vorteil dabei: Dein Baby kann keinen Schiebergriff aushaken oder abbrechen, wodurch die Gefahr des Verschluckens scharfkantiger Kleinteile von vornherein minimiert wird.

Punkt 11: Bewertungen, Erfahrungsberichte, Rezensionen & Testportale

Bei Online-Matratzentest-Portalen werden oft auch Babymatratzen miteinander verglichen. Solche Tests sind jedoch häufig von den Herstellern gesponsert, sodass die Ergebnisse nur selten mit der Realität übereinstimmen. Schau Dir daher die Testkriterien ganz genau an, ehe Du Onlinetestern vertraust. Mit welchen Tricks Matratzen-Testportale arbeiten, erfährst Du in unserem lesenswerten Artikel über fragwürdige Matratzen-Tests!

Auch wenn andere Käufer ihre Meinungen zu einer bestimmten Babymatratze online äußern, kann das sehr hilfreich sein − sofern es sich um ehrliche, tatsächlich gemachte Erfahrungen echter VerbraucherInnen handelt. Unseren Insider-Recherchen zufolge werden Rezensenten aber häufig mit Vergünstigungen oder kostenlosen Testprodukten geködert: Selbst in Elternchats und ‑blogs kannst Du mitunter „professionellen“ TesterInnen begegnen, die verdeckt für eine bestimmte Babymatratze werben.

Auf der anderen Seite kommen einzelne negative Rezensionen durchaus auch mal bei sehr guten Matratzen vor, weil etwa die Lieferung nicht wie erhofft geklappt hat. Deshalb solltest Du bei Kundenmeinungen immer auch auf die Gesamttendenz achten: Ist die Mehrzahl der Bewertungen schlecht, ist zumindest Vorsicht geboten.

Unnütze Features, teuer bezahlt: Dinge, die keine Babymatratze braucht!

Sagen wir’s ganz offen: Ein Baby kostet Geld. Das Letzte, was Du angesichts dieses Berges nötiger Neuanschaffungen brauchen kannst, sind teure, aber überflüssige Extras. Werdende Eltern wollen natürlich alles richtig machen, doch manche vollmundig angepriesenen Ausstattungsmerkmale sind für den guten Schlaf Deines Babys überflüssig oder können ihm sogar schaden. Hier stellen wir Dir einige davon exemplarisch vor.

Viele Matratzenhersteller bewerben ihre Babymatratzen damit, dass sie die Risiken im Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod angeblich reduzieren. Meist sollen Belüftungskanäle im Matratzenkern für mehr Luftaustausch sorgen. Im Klartext könnte man auch sagen: Du bekommst zwar weniger Material, bezahlst dafür aber auch mehr. Merkst Du was?! Derart fragwürdige Marketing-Behauptungen sollten sich eigentlich ganz leicht durch entsprechende Laboranalysen belegen lassen − kann der Hersteller diese aber nicht vorweisen, halten wir solche Auslobungen für hochgradig unseriös, wittern Geldmacherei und raten Dir, lieber bei einem ehrlichen Anbieter zu kaufen.

Gut für die Babymatratze sind Luftkanäle höchstens in hygienischer Hinsicht: Milben und Schimmel siedeln sich in gut belüfteten Babymatratzen kaum an. Bei offenporigen Kaltschaummatratzen ist das aber generell der Fall, da sie sehr atmungsaktiv sind. Von vornherein sicher für Dein Baby sind mittelharte bis harte Matratzen aus Materialien, die von sich aus schon für eine ungehemmte Luftzirkulation sorgen, ohne dazu kostspielige Luftkanäle zu brauchen. Dazu gehören Federkern-, Kokosfaser- sowie Kaltschaummatratzen.

Apropos Kokos: Bei Baby-Matratzen mit Kokosfasern oder Latex sowie Matratzen aus Bio-Materialien ist auch nicht alles super. Teure Latexkerne rentieren sich angesichts der kurzen Nutzungsdauer einer Babymatratze kaum, und Matratzenkerne aus reinen Kokosfasern vertragen keine Feuchtigkeit − sie werden oft unbrauchbar, wenn ein Windel-Malheur passiert. In der Praxis greifen viele Eltern dann doch zu wasserdichten Auflagen, doch die können die Erstickungsgefahr erhöhen, enthalten häufig Schadstoffe und eignen sich frühestens für Kinder ab 2 Jahren. Eine ganz normale Kaltschaummatratze mit waschbarem Überzug ist insgesamt pflegeleichter und kostengünstiger.

Babymatratzen sind auch ohne spezielle antimikrobielle Ausrüstung hygienisch genug, sofern sich der Bezug abnehmen und bei 60° C waschen lässt. Keimtötende Chemikalien haben im Babybettchen nichts zu suchen, denn oft sind ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus noch gar nicht vollständig erforscht. Auch Matratzenbezüge mit antibakterieller Silberausrüstung (Silverguard) klingen zwar edel, werden von Experten aber für Säuglinge ausdrücklich nicht empfohlen. Bling-Bling ist eher für ein Glitzer-Mobile über Babys Schlafplatz geeignet − an der Matratze oder in deren Bezug haben Metalle dagegen nichts zu suchen.

Einige Hersteller bieten doppelseitige Kombimatratzen mit einer Babyseite und einer Kleinkindseite an. Derartige Matratzen sind häufig etwas dicker und sollen auf den beiden Seiten angeblich unterschiedlich nachgiebig sein. Die Stiftung Warentest konnte diese Werbeaussagen bei ihren Laboruntersuchungen jedoch nicht bestätigen: In Wirklichkeit scheinen die Abweichungen zwischen den beiden Seiten oft sehr gering zu sein. Nur bei Latex-Kokos-Matratzen sorgen die unterschiedlichen Materialien tatsächlich dafür, dass die Kokosseite spürbar härter ist: Ihre Liegeeigenschaften eignen sich daher besonders für Säuglinge. Reine Babymatratzen sind im Vergleich mit doppelseitigen Kombimatratzen aber meistens preiswerter und können deshalb bei Bedarf ohne Reue ausgetauscht werden − das ist auch deutlich hygienischer.

Bei der Auswahl der richtigen Babymatratze sind viele Eltern unsicher. In Wahrheit gilt es aber gar nicht so viel zu beachten − bis heute wachsen die meisten Säuglinge rund um die Welt sogar völlig ohne eigene Matratze auf. Angesichts der eher kurzen Nutzungsdauer muss eine Babymatratze nicht übertrieben teuer oder ergonomisch geformt sein: Eine ordentliche, hochwertige Verarbeitung, eine sichere Ausstattung und schadstoffgeprüfte Materialien genügen voll und ganz. Übermäßige Bedenken, die falsche Matratze auszusuchen, sind eher kontraproduktiv: Freu‘ Dich lieber ganz entspannt auf Deinen Nachwuchs.

Nutzungstipps nach dem Kauf


Babymatratze: Worauf achten bei der Nutzung?

Die Auswahl der geeigneten Babymatratze liegt bald hinter Dir − doch auch nach deren Kauf kannst Du noch eine Menge für den Schlafkomfort Deines Kindes tun! Zunächst solltest Du sicherstellen, dass sich die Matratze tatsächlich gut ins vorgesehene Bettchen einpasst: Sie sollte fest im Bettgestell liegen und nicht verrutschen können.

Auf voluminöse Schlafdecken, Schaffelle oder Baby-Nestchen im Kinderbett solltest Du unbedingt verzichten, da sie die Erstickungsgefahr und einen möglichen Hitzestau fördern können. Baby-Bettzeug sollte leicht und luftdurchlässig sein, um das Unfall-Risiko zu minimieren. So schwer es manchmal fällt: Auch wasser- und luftdichte Matratzenschutz-Auflagen haben im Bettchen zunächst nichts zu suchen. Sie eignen sich − ebenfalls wegen der drohenden Erstickungsgefahr − erst für Kinder ab etwa 2 Jahren.

Richtig lüften

Endlich hast Du die passende Matratze für Dein Baby gefunden − und was nun? Vor Benutzung solltest Du jede Babymatratze zunächst in ausgepacktem Zustand für mehrere Tage in der Nähe eines geöffneten Fensters auslüften lassen. Unangenehme „chemische“ Gerüche nach dem Kauf sind meist auf schadstoffarme Verbindungen zurückzuführen, die beim Herstellungsprozess entstehen, aber absolut unbedenklich sind. Die luftdichte Folienverpackung verhindert zunächst das Ausgasen solcher Verbindungen, sodass sich Gerüche erst beim Auspacken bemerkbar machen. Schlimmstenfalls können sie bis zu 2 Wochen lang anhalten − deshalb solltest Du die Babymatratze möglichst schon mehrere Wochen vor dem errechneten Geburtstermin kaufen, gleich von der Folie befreien und ausgiebig lüften.

Auch später bleibt das richtige, regelmäßige Lüften Eurer Babymatratze wichtig. Mindestens einmal im Jahr solltest Du den Matratzenbezug abnehmen (eine gute Gelegenheit, ihn gleich auch mal wieder durchzuwaschen!), die Matratze senkrecht stellen und sie entweder bei weit geöffnetem Fenster oder in einem schattigen, regengeschützten Außenbereich für mehrere Stunden gründlich lüften. Je mehr Luft an beide Seiten gelangen kann, desto besser − ein Wäscheständer kann dabei helfen. Liegt die Babymatratze normalerweise auf einem Bettchen mit Schubladen-Bettkasten, solltest Du diese Schublade zwischendurch immer wieder für einige Stunden offen stehen lassen, damit überschüssige Feuchtigkeit besser aus der Matratze entweichen kann.

Auch Säuglinge schwitzen nachts − deshalb solltest Du Babys Bett nicht direkt nach dem Aufstehen machen, sondern die Babymatratze zunächst für einige Zeit komplett aufgedeckt lassen, um die Verdunstung zu fördern. Bei Gitterbettchen bietet es sich an, das Bettzeug vorübergehend einfach übers Gitter zu hängen, und zugleich das Fenster ganz weit für ein mindestens 20-minütiges Stoßlüften zu öffnen: So kann aufgenommene Feuchtigkeit aus Matratze und Decken entweichen, und Dein Baby schläft wieder in einem trockenen, frisch duftenden Bettchen.

Raumklima im Babyzimmer überwachen & regeln

Vom richtigen Schlafklima im Babyzimmer profitiert nicht nur Dein Nachwuchs, sondern auch die Matratze: Empfehlenswert fürs Baby-Schlafzimmer ist eine Raumtemperatur von etwa 18° C − bei niedrigeren Temperaturen könnte der kleine Körper zu stark auskühlen. Im Sommer solltest Du am besten früh morgens gründlich lüften, die Fenster aber tagsüber abschatten (Rollladen, Jalousie, Vorhang) und geschlossen halten, damit es im Raum nicht allzu heiß wird.

Ein Hygrometer kann Dir helfen, die Luftfeuchtigkeit im empfohlenen Bereich von 40 bis 50 Prozent zu halten. Bei mehr als 60 Prozent besteht auf Dauer die Gefahr, dass sich Schimmel in der Babymatratze bildet. Gelingt Dir die Senkung der Luftfeuchte nicht allein durch regelmäßiges Stoßlüften, kann ein Luftentfeuchter nützlich sein. Achte bei elektrischen Raumentfeuchtern aber unbedingt auf ein leises Betriebsgeräusch.

Baby-Matratze drehen & wenden

Babymatratzen werden je nach Material etwas unterschiedlich gepflegt. Wird für Eure Babymatratze regelmäßiges Wenden empfohlen, solltest Du sie vor allem während der ersten 3 Nutzungsmonate alle 3 bis 4 Wochen wenden und umdrehen (Oberseite nach unten und Kopfende zum Fußende drehen) − danach genügt es, wenn Du sie etwa jedes Quartal einmal wendest. Wird dieses Ritual nicht eingehalten, können sich gerade bei sehr günstigen, nicht so formstabilen Matratzen störende Kuhlen bilden, die sich negativ auf den Schlafkomfort Deines Kindes auswirken.

Baby-Matratze hygienisch reinigen

Im Rahmen der Dreh- und Wende-Prozedur kannst Du ohne großen Mehraufwand auch gleich für Sauberkeit im Babybettchen sorgen: Dazu benutzt Du am besten eine Kleiderbürste mit festen Naturborsten, mit der Du die Babymatratze behutsam von Staub und Verschmutzungen befreien kannst.

Praktischer ist gerade bei Babymatratzen aber ein abnehmbarer Bezug, den Du einfach bei 60° C in die Waschmaschine stecken kannst. Ein bleichehaltiges Pulverwaschmittel sorgt für hygienische Reinheit, da Bleiche nicht nur Flecken besser entfernt, sondern auch schon bei 60° C Keime, Viren und Bakterien effektiv abtötet. Selbst dann, wenn keine sichtbaren Flecken vorhanden sind, solltest Du Babys Matratzenbezug spätestens alle 3 Monate waschen.

Dein Baby wächst − das Bettchen wächst mit

Die meisten Babybettchen verfügen über einen verstellbaren Boden. Sobald Dein Kind selbstständig sitzen kann, solltest Du den Matratzenboden auf die unterste Position einstellen, damit die Größenverhältnisse ergonomisch zum Körper Deines Kindes passen. Wird Dein Nachwuchs unternehmungslustig und versucht, aus dem Babybett zu klettern, werden Gitter vom Schutz zum gefährlichen Hindernis: Nun kannst Du die Gitter entfernen, einzelne Gitterstäbe herausnehmen oder Dein Kind in ein größeres Bett umziehen lassen. Letzteres gilt auch dann, wenn das gestern noch so winzige Baby nach einem Wachstumsschub plötzlich nicht mehr recht ins Babybettchen passt oder sich darin sichtlich beengt fühlt. Schläft Dein Kind sehr unruhig, lege sicherheitshalber eine Gymnastikmatte oder ausrangierte Matratze vors Bett, damit es sich beim Herausfallen nicht verletzten kann.

Die perfekte Babymatratze: Unser Fazit

Die Vorfreude auf Dein Baby ist unfassbar groß, doch deshalb musst Du für Babys erste Matratze nicht gleich Dein letztes Hemd hergeben. Wir raten Dir aus Hygienegründen zwar dazu, für jedes Baby eine eigene, neue Matratze zu kaufen − lass Dir aber keinesfalls einreden, dass Du Deinem Kind etwas Schlechtes antust, wenn Du ihm „nur“ eine preisgünstige Kaltschaummatratze kaufst.

Kaufe keinen überteuerten Schnickschnack, sondern lieber hochwertige Qualitätsware aus fachgerechter Herstellung. Sobald eine Babymatratze alle wichtigen Anforderungen an Sicherheit und Liegekomfort erfüllt, genügt das nämlich vollkommen. Ansonsten braucht Dein Baby vor allem Deine Liebe und Zuwendung − und die ist ihm ja jetzt schon sicher.

Hat alles, was Dein Baby braucht: Die kuschelige Snooze Project Babymatratze kommt bald!

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