Härtegrade beim Matratzen-Topper

Härtegrad Topper

Aktualisiert am 10. Mai 2022
Veröffentlicht am 26. April 2022

⏰ Das Wichtigste in Kürze

  • Topper werden oftmals nicht nach Härtegraden klassifiziert.
  • Üblich ist die Einteilung in soft, medium und hart.
  • Dahinter können sich aber bei den diversen Anbietern verschiedene Härtegrade verbergen.
  • Am besten ist es daher, einen Topper längere Zeit unter realistischen Bedingungen auszuprobieren

Härtegrade beim Matratzentopper: Was sagen sie aus und welcher ist der Richtige?

Wer eine Matratze oder einen Topper kauft, begegnet über kurz oder lang dem Begriff “Härtegrad”. Das macht ja auch Sinn, denn es ist wichtig für die Schlafqualität, wie hart oder weich die Schlafunterlage ist. Dennoch stiftet der Begriff auch Verwirrung, denn die Anbieter haben oftmals ihre ganz eigenen Interpretationen vom Härtegrad. Schauen wir uns also dieses Thema etwas genauer an, um eine Orientierungshilfe zu bieten.

Was ist eigentlich ein Topper?

Der Name sagt es eigentlich schon: Ein Topper toppt die Matratze, indem er schlicht und ergreifend auf sie gelegt wird. Ein Topper ist also eine matratzenähnliche Auflage. Topper ergänzen die Bettausstattung. Durch sie sollen sich der Liegekomfort und die Betthygiene verbessern. Ein Topper kann durchaus eine sinnvolle Anschaffung sein. Schauen wir uns an, wie und warum Topper überhaupt eingesetzt werden. Und ob sie wirklich nützlich sind.

Ist ein Topper nützlich?

Topper können z.B. – sofern zwei Matratzen das Bett schmücken – die Besucherritze überbrücken. Wer etwas weicher schlafen möchte, ohne gleich die noch voll funktionsfähige Matratze erneuern zu müssen, ist ebenfalls mit einem Topper gut bedient. Zudem kann er die Lebensdauer Deiner Matratze verlängern, da er die Abnutzung des guten Stücks verzögert. Mit einem Topper lassen sich auch “Gelegenheitsbetten” etwa im Wohnmobil, Gästezimmer oder im Ferienhaus ein wenig auffrischen, ohne gleich eine neue Matratze kaufen zu müssen. Topper werden auch gerne gekauft, um die Betthygiene zu verbessern, weil sie leichter zu pflegen sind als die große Matratze.

Kurzum: Es kann sinnvoll sein, einen Topper zu erwerben. Ausführliche Hintergrundinformationen findest Du in unserem Artikel “Wozu einen Matratzen-Topper?“. 

Was bedeutet “Härtegrad”?

Der Härtegrad gibt an, wie fest der Topper ist. Unterschiede in der Festigkeit ergeben sich durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien. Hinzu kommt, in welcher Dichte die Materialien verwendet wurden. In diesem Zusammenhang begegnen Dir dann Begriffe wie PU-Schaum, Komfortschaum, Kaltschaum, Visco, Latex oder Gel. Du findest das verwirrend? Dann verschaffe Dir doch einfach in unserem Lexikon einen Überblick über die Materialien.

Wichtig ist: Die Einheit “Härtegrad” ist bestenfalls eine grobe Orientierung, aber kein wirkliches Ausschlusskriterium für Deinen Kauf. Was soll das nun wieder bedeuten?

Die Krux mit dem Härtegrad

Das Problem beim Härtegrad ist, dass nicht nur das Körpergewicht über die Passgenauigkeit des Toppers entscheidet. Denn ebenso relevant sind:

● die Körpergröße
● der Körperbau
● die individuelle Vorliebe für die Liegehärte
● und auch die bevorzugte Schlafposition

Das wird schnell klar, wenn wir uns zwei Menschen ansehen, die 90 kg wiegen. Der eine ist allerdings 1.85 m groß und sehr sportlich. Der andere hingegen 1.70 m groß und etwas untersetzt. Beide belasten ihre Schlafunterlage auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Da ist der Härtegrad nur ein erster Anhaltspunkt für die Auswahl des passenden Produktes.

Die geläufigen Härtegrade

Wie gesagt, die Hersteller können den Begriff “Härtegrad” mit ihren ganz eigenen Vorstellungen füllen. Bei Toppern finden sich oft gar keine dezidierten Angaben zum Härtegrad. Unterschieden wird oft in soft, medium und hart. Grobe Richtwerte haben sich gelegentlich auch etabliert. Sie lauten wie folgt:

HärtegradBezeichnungInterpretationIn der Regel passend für Körpergewicht
Härtegrad 1H1 oder F1sehr weichbis ca. 60kg
Härtegrad 2H2 oder F2weichca. 50kg bis 80kg
Härtegrad 3H3 oder F3mittelfest / mediumca. 70kg bis 110kg
Härtegrad 4H4 oder F4fest / extrafestca. 100kg bis 130kg
Härtegrad 5H5 oder F5sehr fest / hartab ca. 120kg

Am häufigsten nachgefragt wird in der Regel der mittelfeste Härtegrad.

Den passenden Topper-Härtegrad finden

Kurz & knapp: Den passenden Topper findest Du am besten, indem Du ihn ausprobierst. Alleine den Angaben der verschiedenen Anbietern zu vertrauen, mit irgendwelchen kryptischen Rechen-Tabellen arbeiten – das bringt es in der Regel nicht. Denn Deine Schlaf-Vorlieben und körperlichen Voraussetzungen sind viel zu individuell, als dass sie sich in ein funktionierendes allgemeines Schema pressen ließen. Wir von Snooze Project bieten nicht von ungefähr 100 Probe-Nächte an bei vollem Gratis-Rückgaberecht. Das ist für uns kein Marketing-Gag, sondern folgt der Erkenntnis, dass es eine gewisse Zeit dauert, um herauszufinden, ob Du und Dein Topper gut zusammen passen. Gut Schlaf will Weile haben, könnte man zum Abschluss auch sagen.

FAQ

Welcher Topper ist hart?

Herstellerangaben sind sehr unterschiedlich und nicht wirklich genormt. Oftmals ist steht aber der Härtegrad H5 für einen harten bis sehr harten Topper.

Für wen ist Härtegrad 3 geeignet?

Härtegrad 3 bezeichnet normalerweise die Liegeeigenschaft “mittelhart”. Diese Kategorie wir bei vielen Anbietern am häufigsten nachgefragt.

Welche Härtegrade gibt es bei Toppern?

Oft sind Topper nicht nach Härtegraden klassifiziert. Üblich ist die Einteilung in soft, medium, hart. Ob der Topper wirklich zu Dir passt, findest Du am besten heraus, wenn Du ihn über längere Zeit in Deiner Schlafumgebung ausprobierst.

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