So findest Du Deine Morgenroutine: Ideen & Tipps

Zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2021
Veröffentlicht am 22. März 2021

Morgenroutine – notwendig oder überbewertet?


Eine morgendliche Routine kann uns dabei helfen den Tag effektiver und positiver zu nutzen. Solltest Du nach dem Aufwachen nur langsam in den Tag finden, kann Dir Deine persönliche Morgenroutine eine Stütze sein, um besser in den Tag zu starten. Wie Du Deine persönliche Morgenroutine findest und worauf Du dabei achten solltest, verraten wir Dir im Folgenden.

Was ist eine Morgenroutine?


Morgenroutine ist ein allgemeiner Begriff, der beschreibt, wie Du die ersten Stunden des Tages organisiert verbringst. Das bedeutet, dass Du Dir bereits vor dem Aufwachen einen Plan zurechtgelegt hast. In ihm sind die wichtigsten Aufgaben enthalten, die Du in einer gewissen zeitlichen Abfolge am Morgen erledigen möchtest. In sie kannst Du natürlich auch andere Menschen, wie Deinen Partner, einbeziehen. Hast Du Kinder oder Haustiere, gehören sie mit Sicherheit auch in Deinen morgendlichen Tagesablauf, weshalb Du sie unbedingt berücksichtigen solltest, ehe Du Pläne schmiedest.

Doch Dein Tagesablauf nach dem Aufstehen wird auch durch weitere Dinge beeinflusst. Studierst Du oder gehst Du in die Schule, gehören diese Aktivitäten auch in Deinen Tagesplan. Dasselbe gilt auch dann, wenn Du arbeitest.

Tipp: Viele Menschen finden noch schneller in den Tag, wenn sie ihn mit Sport beginnen. Möchtest Du das auch, kalkuliere unbedingt die Zeit ein, die Du für Deine körperlichen Aktivitäten benötigst.

Du siehst, dass viele Dinge zur morgendlichen Routine zählen können. Genau deshalb solltest Du sie gut planen, denn so kann Dein Tag stressfrei beginnen und Du startest ihn mit einem Lächeln und viel positiver Energie.

Warum kann eine Morgenroutine Deinen Start in den Tag erleichtern bzw. verbessern?


Fast jeder von uns kann seinen Tagesablauf optimieren. Dadurch gewinnen wir nicht nur Zeit, sondern auch Zufriedenheit. Läuft alles wie geplant, sind wir meist glücklicher und fühlen uns gut. Genau deshalb ist die Morgenroutine für viele Menschen so wichtig. Mit ihr hast Du nämlich viele Vorteile.

Eine gute Routine hilft Dir Deinen Tag perfekt zu starten. Das bedeutet auch, dass die Tage vorüber sind, an denen Du Dich aus Deiner Wohnung schleppen musst. Bist Du gut organisiert, kannst Du nämlich meist später aufstehen und trotzdem alle Dinge schaffen, die Du vor dem Verlassen des Hauses machen möchtest. Alles, was Du dafür tun solltest, ist es eine gewisse Reihenfolge Deiner Tätigkeiten am Morgen zu befolgen.

Solltest Du eine perfekte Morgenroutine entwickelt haben, bist Du auch kurz nach dem Aufstehen schon fit für den Tag. Dadurch wirst Du nicht nur schneller mit Deiner täglichen Arbeit fertig sein, sondern kannst auch produktiver arbeiten. Probiere es am besten gleich morgen aus.

Nach einem erholsamen Schlaf und einer guten Routine am Morgen bist Du dazu bereit Höchstleistung zu zeigen. Experten gehen davon aus, dass es ein Zeitfenster von drei Stunden gibt, in dem wir konzentriert und effektiv arbeiten können. Genau dieses Fenster sollten wir nutzen. Noch leichter geht das mit einer Routine nach dem Aufstehen.

Hier eine kleine Zusammenfassung, die Dir zeigt, weshalb eine Morgenroutine wichtig ist:

  • Mit einer Routine kannst Du die Zeit effektiver nutzen
  • Du wirkst mit einem morgendlichen Plan positiver und sorgst so für eine gute Stimmung
  • Durch eine Morgenroutine kannst Du noch leistungsfähiger sein
  • Ein motivierter Start in den Tag ist mit einem morgendlichen Rhythmus vorprogrammiert

Häufige Fehler bei der Morgenroutine


Die Morgenroutine gerät besonders am Wochenende oder an Feiertagen ins Schleifen. Dabei ist es wichtig, dass Du auch an diesen Tagen konsequent bleibst. Nur so wird es Dir dauerhaft gelingen einen guten Start am Morgen zu haben. Am häufigsten scheitert ein morgendlicher Rhythmus an einer Ausrede oder Ausnahme. Regnet es draußen oder hast Du schlecht geschlafen, halte trotzdem Deine Routine ein. Dasselbe gilt, wenn Du noch sehr müde bist. Auch nach dem Aufstehen kann es zu Problemen beim Ausleben Deiner Routine kommen. Meist zeigen sie sich in Form einer Ablenkung. Klingelt Dein Telefon oder möchte Dein Hund spielen, solltest Du trotzdem Deinem geplanten Ablauf nachgehen.

Oft wird der Ablauf am Morgen zu strikt geplant. Dadurch entsteht Hektik, die für schlechte Laune und auch zusätzlichen Stress sorgt. Überlege Dir daher vor dem Morgen, wie Du Deinen Tag am besten organisierst, sodass Du ihn entspannt und trotzdem effektiv nutzen kannst. Am besten kalkulierst Du daher für jede Tätigkeit, die Du am nächsten Tag ausführen möchtest, fünf bis zehn Minuten mehr ein.

Manchmal führt auch Planlosigkeit zu Problemen. Weißt Du, wie Du Deinen Morgen strukturieren willst, hast die verschiedenen Handlungen aber noch nicht in eine Reihenfolge gebracht? Dann wird es problematisch. Versuche jeden Tag mit dem gleichen Konzept zu starten, sodass es keinen Raum für Schwierigkeiten gibt.

Kopiere keine Morgenroutine von anderen Menschen, sondern nutze sie als Inspiration. Solltest Du den Tagesablauf einer bekannten Person nachahmen wollen, kann das nach hinten losgehen. Was für einen anderen Menschen gut ist, kann für Dich unpassend und schwer realisierbar sein.

Morgenroutinen erfolgreicher Menschen


Möchtest Du Dich von der Routine berühmter Personen inspirieren lassen? Dann lies Dir die nächsten Zeilen am besten aufmerksam durch. Wir verraten Dir nämlich, wie Bekanntheiten aus unserem täglichen Leben ihren Tag starten. Von einigen dieser Menschen können wir noch viel lernen im Puncto Morgenroutine.

Wusstest Du zum Beispiel, dass Jennifer Aniston ihren Tag bereits ab 4:30 Uhr plant? Sie beginnt ihn mit einem Glas heißen Wasser, das sie mit Zitrone verfeinert. Das soll nämlich den Stoffwechsel und auch die Fettverbrennung anregen und gleicht den Flüssigkeitshaushalt aus. Danach geht es bei ihr weiter mit einem zügigen Hautpflege-Programm. Nach diesem entspannt sich Jennifer mit ein wenig Meditation, um so ausgeglichen und motiviert in den Tag zu starten. Erst danach isst sie ihr Frühstück, welches oft aus einem Smoothie besteht, der ihr wichtige Nährstoffe für den Tag liefert. Anschließend geht es bereits mit Workouts weiter, die sie körperlich fit halten.

Etwas langweiliger aber genauso routiniert startet der Tag von Angela Merkel. Er beginnt bereits um 6:00 Uhr am Morgen. Nachdem unsere Bundeskanzlerin aufwacht, startet sie, nach eigener Aussage, damit das Frühstück zuzubereiten. Sobald sie damit fertig ist, geht es zur Körperpflege ins Badezimmer. Später wird sie, inklusive ihrer Bodyguards, von einem Fahrer in ihrer Mietwohnung in Berlin abgeholt und bereits zum ersten Meeting gefahren. Viel Zeit für Sport oder andere morgendliche Aktivitäten hat sie somit nicht. Innerhalb eines Monats legt sie übrigens stolze 55000 Kilometer zurück, sodass sie auf eine kurze und einfache Routine am Morgen angewiesen ist.

Michael Phelps, der wohl bekannteste amerikanische Schwimmer, beginnt seine Morgenroutine sehr diszipliniert. Nachdem er am Morgen aufwacht, bereitet er sich sein proteinreiches Standard-Frühstück vor. Es besteht aus Eiern, Roggenmehl und vier Energy-Drinks. Nach der Mahlzeit beginnt er sich für sein tägliches Workout vorzubereiten. Dazu führt er Stretching-Übungen aus, die Rücken, Brust, Gelenke, Arme und Beine betreffen. Zu ihnen gehören zum Beispiel 600 Tret- und 400 Zieh-Übungen. Erst danach beginnt er sein mehrstündiges Schwimm-Training.

So findest Du Deine perfekte Morgenroutine

Um die beste Morgenroutine zu finden, ist es wichtig Deine Ziele und auch Wünsche in sie einzubeziehen. Nur so bist Du langfristig mit ihr glücklich. Damit Du eine kleine Orientierung für die perfekte Routine am Morgen hast, stellen wir Dir nachfolgend einige Tipps vor, die Dir helfen Deinen eigenen Rhythmus zu finden:

  • Nimm Dir die Zeit, die Du benötigst, um zu planen
  • Überlege Dir in Ruhe, wie Dein Morgen aussehen soll und welche Tätigkeiten Du nach dem Aufstehen unbedingt ausführen möchtest (To-Do-Listen helfen dabei)
  • Plane auch Kleinigkeiten, wie Zähne putzen oder Wasser trinken in Deinen Rhythmus ein, denn auch sie konsumieren Zeit
  • Verbinde Dich nicht mit sozialen Netzwerken (Facebook und Twitter), während Du planst, denn sie lenken Dich ab
  • Stelle Dein Smartphone aus oder nutze die Lautlos-Funktion des Geräts
  • Schlafe ausreichend lange in einer ordentlichen Umgebung, um einen klaren Kopf zu behalten

Fällt es Dir schwer eine Routine zu entwickeln, beginne langsam. Plane zum Beispiel die ersten fünf Minuten Deines Tages und steigere Dich dann Tag für Tag. Du kannst zu Beginn auch unterschiedliche Rhythmen ausprobieren, um herauszufinden, welcher Dir am besten passt.

Ideen für Deine Morgenroutine


Um eine gute Morgenroutine zu entwickeln, solltest Du verschiedene Aspekte berücksichtigen. Am Morgen ist es nicht nur wichtig, dass Du ein gesundes Frühstück zu Dir nimmst, sondern auch, dass Du Vorbereitungen für den weiteren Tag triffst.

Viele Menschen machen am Morgen Sport, um fit und gut gelaunt in den Tag zu starten. Auch Yoga oder Pilates eignen sich hervorragend für Dich, wenn Du Deinen Tag motiviert und entspannt beginnen möchtest. Natürlich solltest Du auch daran denken Dein Bett am Morgen zu machen und Dein Schlafzimmer mit Luft und Licht zu durchfluten.

Da die äußeren Umstände einen großen Einfluss auf Deine Morgenroutine haben, empfehlen wir Dir unterschiedlich strukturierte Morgenroutinen. Besonders Babys und Kleinkinder sowie Hunde können einen großen Einfluss auf Deine Morgengestaltung haben.

Morgenroutine mit Baby – ein Beispiel


Auch ein Baby profitiert von einer Routine. Es gewöhnt sich mit der Zeit an einen festen Ablauf und Du kannst stressfreier in den Tag starten.

Wie genau ein Morgenplan mit Baby aussehen kann, siehst Du hier:

  • Lege Dir am Vorabend bereits alle Utensilien (Windeln, Fläschchen und Kleidung) zurecht
  • Beginne den Tag damit Deinem Kind liebevoll „guten Morgen“ zu sagen – vielleicht bleibt vor dem Aufstehen noch einige Minuten Zeit für Kuscheln im Bett
  • Bereite die erste Mahlzeit für Dich und Dein Kind vor und füttere es
  • Davor oder danach kannst Du Zeit für Windeln wechseln und Anziehen einplanen
  • Eine kurze Spiel-Runde am Morgen darf in der Morgenroutine natürlich nicht fehlen
  • Während Dein Kind zufrieden spielt, kannst Du Dein Frühstück genießen
  • Danach startest Du Deine morgendlichen Körperpflege und ziehst Dir Deine am Abend bereitgelegte Kleidung an
  • Nun kann der Tag starten

Morgenroutine mit Hund – ein Beispiel


Viele Hundebesitzer fragen sich, ob sie erst mit dem Hund rausgehen oder mit einem guten Frühstück in den Tag starten sollen. Hierbei kommt es ganz auf Dich und Deinen Hund an. Die meisten Fellnasen sind Langschläfer, sodass Du Dich bereits in die Küche schleichen kannst, ohne dass es Deinen Hund interessiert. Daher könnte Deine Morgenroutine mit Hund so aussehen:

  • Bereite nach dem Aufstehen Dein Frühstück vor
  • Während sich die Herdplatte oder Kaffeemaschine aufheizt, kannst Du bereits zur Körperpflege ins Bad gehen
  • Genieße Dein Frühstück ausgiebig und ziehe Dich danach an
  • Wecke Deinen Hund und mache Dich auf den Weg zur ersten Gassi-Runde
  • Spiele während oder nach dem Spaziergang mit Deiner Fellnase
  • Serviere Deinem Vierbeiner das Fressen und beginne dann Deinen Tag

Morgenroutine mit Yoga – ein Beispiel


Möchtest Du Yoga in Deine Morgenroutine integrieren, um noch entspannter und glücklicher nach dem Morgen zu sein? Mit einigen Tricks geht es ganz leicht ein kurzes und trotzdem effektives Workout zu planen. Im nachfolgenden Routine-Plan zeigen wir Dir wie einfach es gehen könnte:

  • Trinke nach dem Aufstehen ein Glas Wasser, um Deinen Flüssigkeitsverlust auszugleichen
  • Öffne Deine Fenster und Rollläden und lasse Licht und frische Luft in Deine Wohnung
  • Schätze die Positiven Dinge in Deinem Leben und nimm Dir Zeit am Morgen dankbar zu sein
  • Schreibe die wichtigsten Gedanken des Morgens in ein Tagebuch
  • Beginne mit Deinem Yoga-Training (bereits 10-15 Minuten reichen aus)
  • Bereite Dein Frühstück zu und genieße es ausgiebig
  • Nutze die Zeit für eine entspannte Körperpflege und ziehe anschließend die am Vortag herausgelegten Kleidungsstücke an
  • Mach Dich auf den Weg zur Schule, Universität oder Arbeit

Tipp: Welche Übungen sich für ein 15-Minuten-Workout eignen, kannst Du z.B. bei Mady Morrison erfahren. Bei ihr findest Du tolle Übungen, auch für Einsteiger. Probiere sie doch gleich morgen einmal aus und integriere sie in Deine tägliche Routine.

Morgenroutine mit Kindern – ein Beispiel


Ohne eine morgendliche Routine kann der Start in den Tag mit den Kindern schnell stressig sein. Deshalb ist ein guter Rhythmus für viele Familien sehr wichtig.

Hier ein Vorschlag, wie eine Morgenroutine mit Tochter und Sohn aussehen könnte:

  • Sorge am Abend zuvor dafür, dass sowohl die Snacks für Deine Lieben als auch die Kleidung für sie und Dich bereitliegt
  • Stehe 15-30 Minuten vor Deinen Kindern auf, um ein wenig Zeit für Dich zu genießen
  • Motiviere Deine Kinder dazu selbst aufzustehen oder wecke sie jeden Morgen mit einem persönlichen Ritual, z.B. das öffnen der Rollos und Fenster
  • Begleite Deine Kinder bei ihrer Morgenroutine, z.B. Zähne putzen, duschen und die Schultasche packen
  • Ein Frühstück im Pyjama ist nicht nur am Wochenende toll – es verhindert auch, dass die frischen Kleidungsstücke für Schule oder Kindergarten bekleckert werden
  • Ein schönes Hörbuch oder die Lieblingssongs der Kids können den Start in den Tag für sie noch schöner gestalten