Besserer Schlaf mit Gehörschutz: Eignen sich Ohrenstöpsel (Ohrstöspel) zum schlafen für jede Nacht?

ohrstoepsel
Inhaltsverzeichnis

Einleitung


Ohrenstöpsel im Dauereinsatz: Hörschutz beim Schlafen – hilfreich oder gesundheitsschädlich?

Du haust Dich gemütlich aufs Ohr – und nach ein paar Minuten aufs andere. Na toll, zum Einschlafen ist es wieder mal viel zu laut. Ob Du in der Einflugschneise eines Flughafens wohnst, eine Bahntrasse oder Schnellstraße vor Deinem Haus entlangführt, Deine bessere Hälfte schnarcht, oder der schwerhörige Nachbar im Stockwerk über Dir jede Nacht seinen Fernseher auf Anschlag dreht: Du willst in Ruhe schlafen und suchst schon länger eine dauerhafte Lösung gegen Freizeitlärm. Nun hast Du die Ohren aber endgültig voll! Ein Gehörschutz muss her, sofort! Doch welche Produkte helfen wirklich? Welche Ohrenstöpsel eignen sich für Dich am besten? Und wie lange am Stück darfst Du sie überhaupt benutzen?

Snooze Project war im Auftrag Deiner geplagten Ohren unterwegs und präsentiert die aktuelle Lage – schonungslos und mit sämtlichen schmutzigen Details. Also: Spitz‘ die Lauscher!

Faktencheck


Warum Umgebungslärm Deinen Schlaf stört

Gemeinsam mit Deinem Kopfkissen hast Du inzwischen manchen Move probiert – doch ein Ohr bleibt irgendwie immer offen. Lärm ist in unserer Welt allgegenwärtig und macht vor kaum einer Schlafzimmertür Halt. Nicht umsonst wird er zuweilen als akustische Umweltverschmutzung bezeichnet: Es gibt eben keinen Weg, ihm zu entkommen.

Was nützen Dir vorgeschriebene Ruhezeiten, wenn sich draußen wieder mal die briefkastenklappernde Zeitungsfrau mit dem laubblasenden Hausmeister und der tonnenrollenden Müllabfuhr verabredet hat? Aufregen bringt nichts, das macht Dich bloß wacher – und bis Du Dich in ein halbwegs zumutbares Outfit geworfen hast, sind die Übeltäter sowieso längst über alle Berge. Außerdem fühlst Du Dich manchmal schon vom leisen Ticken Deines Weckers gestört. Hmmm, wieso eigentlich?

Deine Ohren: Rund um die Uhr im Einsatz

Streng genommen sind unsere Ohren kleine technische Wunderwerke: Sie verwandeln bereits minimale, durch Schallwellen erzeugte Luftdruckschwankungen in Geräusche. Rund 25.000 feinste, in Flüssigkeit gelagerte Härchen tummeln sich im vom außen nicht sichtbaren Innenohr. Hier fangen sie jede noch so feine Schwingung auf und geben Signale an den Hörnerv weiter, der die empfangenen Informationen schließlich an Dein Gehirn weiterleitet. Die winzigen Haarzellen sind mega-empfindlich: Sie erzeugen bereits dann Signale, wenn sie sich nur um die Breite eines einzelnen Wasserstoffatoms  bewegen. Na, wenn das so ist, wundert Dich gar nichts mehr! Logisch, dass Dein Gehirn Dich bei zuschlagenden Autotüren oder durchs Treppenhaus polternden Nachbar panisch aus dem Schlaf reißt.

Dumm gelaufen: Offene Ohren als Evolutionspanne

Komm schon, nicht sauer sein! Dein Gehirn meint es im Grunde ja nur gut mit Dir. In Zeiten der Höhlenmenschen waren unsere Vorfahren auf seine Alarmfunktion angewiesen – schließlich wollten sie nicht erst wach werden, wenn sich nachtaktive Raubtiere unbemerkt schon gefährlich nah an ihren Schlafplatz herangepirscht hatten. Immer ein offenes Ohr für die Umgebung zu haben: Das konnte damals über Leben oder Tod entscheiden.

Bis heute können frischgebackene Eltern ein Lied davon singen, dass sie oft schon beim kleinsten Gluckser ihres Babys senkrecht im Bett stehen. Was einerseits in manchen Lebenslagen durchaus auch für moderne Menschen praktisch und sinnvoll ist, kann Dir andererseits aber auch den Schlaf rauben – denn Dein Gehirn unterscheidet nun mal nicht nach wichtigen und weniger wichtigen nächtlichen Geräuschen. Wie störend Lärm wirkt, hängt nicht nur vom Schallpegel, sondern auch von unserer Psyche ab. Danke, Evolution!

Schlafmangel durch Lärm: Ein weit verbreitetes Gesundheitsrisiko

Dass Bürgerinitiativen gegen Fluglärm kämpfen und genervte Anwohner Lärmschutzwände an Bahntrassen und Autobahnen fordern, hat gute Gründe: Die Schädlichkeit des Dauerlärm ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfweh, durch Heißhunger verursachte Gewichtszunahme, Stoffwechselstörungen, hoher Blutdruck und die gesteigerte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten sind nur einige der nachgewiesenen Folgen permanenten Schlafmangels. Betroffenen Regionen wird zudem ein deutlich erhöhtes Herzinfarktrisiko bescheinigt. Jede Nacht Ohrstöpsel tragen: Lärmgeplagten erscheinen die kleinen Lärmblocker verständlicherweise als gute Lösung. Doch ist es wirklich so leicht?!

Zählen, wiegen, fühlen – wie misst man die Lautstärke von Geräuschen?

Die Geräusche, die Du hörst, sind eigentlich Luftdruckschwingungen, die auf Dein Trommelfell einprasseln. Erst, wenn sie von den Haarzellen im Innenohr an Dein Gehirn weitergeleitet werden, werden sie in akustische Informationen umgewandelt. Abhängig davon, mit wie viel Energie die Schallschwingungen auf Dein Trommelfell treffen, hörst Du leise oder laute Töne: Je mehr Energie, desto lauter der Geräusch. Um die Lautstärke messbar und vergleichbar zu machen, bedienen wir uns der Maßeinheit Dezibel (kurz: dB).

Dezibel: Die Diva unter den Maßeinheiten

Der leiseste Ton, den Menschen überhaupt hören können, liegt mit einem Schalldruckpegel  von 0 Dezibel ganz unten auf der Skala. Lautstärken um die 50 dB sind für gesunde Erwachsene angenehm. Ab rund 100 dB wird uns der Krach so langsam lästig, und bei etwa 120 dB ist die Schmerzgrenze erreicht. Tückisch hierbei: Bereits Geräusche ab 85 Dezibel, wie sie etwa durch einen LKW auf unebener Strecke erzeugt werden, schädigen auf längere Sicht Dein Hörvermögen. Und sind Hörzellen erst zerstört, sind sie ein für alle Mal verloren – der Hörschaden bleibt lebenslang bestehen.

Übrigens: 100 Dezibel sind mitnichten doppelt so laut wie 50 Dezibel! Der Schalldruckpegel errechnet sich nämlich aus einer komplizierten mathematischen Formel, angesichts derer uns glatt die Worte fehlen. Wir sagen nur: Logarithmus... Noch Fragen? Hilfsweise kannst Du Dir aber merken, dass bereits eine Zunahme um 10 dB ungefähr einer gefühlten Verdopplung der empfundenen Lautstärke entspricht. Dementsprechend würdest Du 60 dB als etwa doppelt so laut empfinden wie 50 dB.

Geräuschdämmung durch Ohrstöpsel


So funktioniert’s!

Alle im Handel befindlichen Hörschutzprodukte verfolgen an sich den gleichen Zweck: Sie sollen Schallwellen davon abhalten, auf Dein Trommelfell zu prallen. Dazu müssen die Wellen noch vor dem Trommelfell abgefangen werden, was durch unterschiedliche Dämmstoffe und Wirkprinzipien möglich ist. Passend ausgewählte Ohrstöpsel verringern den Lärm bestenfalls um etwa 35 dB – das entspricht in etwa der Lautstärke eines Zimmerventilators. Nachfolgen zeigen wir Dir zum Vergleich einige Geräusche und deren Lautstärke in Dezibel.

Tabelle: Geräusche und ihr Schallpegel bzw. Lärmpegel im Überblick (alle Angaben in Dezibel)

Schallpegel in Dezibel (db)Beispiel GeräuschGeschätzte Schädlichkeit
0 db super leise grundsätzlich ungefährlich
10 db entferntes Blätterrascheln
20 db Ruhe im Tonstudio
25 db  Atemgeräusch
30 db Flüstern, ruhiges Schlafzimmer bei Nacht
40 db  Lesesaal einer Bibliothek grundsätzlich ungefährlich, aber Konzentrationsstörungen sind möglich
45 db ruhige Wohnung
50 db Vogelgezwitscher
55 db Musik/TV in Zimmerlautstärke
60 db normales Gespräch in 1 Meter Abstand
70 db Staubsauger, Haartrockner meist ungefährlich, aber erhöhtes Risiko lärmbedingter Erkrankungen
75 db Automotor 
80 db Bohrgeräusche, polternder LKW
90 db Dieselmotor in 10 m Entfernung, Handschleifgerät gefährlich bei längerer Einwirkung, Hörschaden möglich
95 db mittlere bis laute Musik über Kopfhörer
100 db Musik im Club, Kreissäge
110 db Live-Rockkonzert
120 db handelsüblicher Taschenalarm Schmerzgrenze ist erreicht, bei plötzlichen Geräuschen Gefahr eines Knalltraumas
130 db Explosion, Heavy-Metal-Konzert
140 db Start eines Düsenjets aus nächster Nähe
160 db Knall einer schweren Handfeuerwaffe

Für die Tabelle bedanken wir uns bei den Arbeitsschutzprofis von HUG, die die Inhalte dieser Tabelle erstellt haben.

Aha, ein ruhiges Schlafzimmer bei Nacht hat also einen Schalldruckpegel von etwa 30 dB. Doch schnarchende Lebenspartner können diesen Wert laut einer wissenschaftlichen Studie spielend um bis zu 85 dB erweitern – und im Gegensatz zur deutlich lauteren Dancefloor-Mucke im Club ist diese „große Nachtmusik“ so gar kein Ohrenschmaus. Moment mal: Schnarcher erreichen also bis zu 115 dB?! Was sollen denn da Schaumstoff-Stopfen bringen, die lediglich bis zu 35 dB Geräuschminderung versprechen?

Die reine Wahrheit: Was bringen Ohrstöpsel tatsächlich?

Erstaunlich, aber wahr: Tatsächlich nützen die kleinen Geräuschbremsen eine ganze Menge! Wir wissen, Du hast es nicht vergessen: Dezibel-Angaben steigen nicht gleichmäßig linear an – schon eine Erhöhung um 10 dB erlebst Du als doppelt so laut. Mit Ohrstöpseln von Ohropax® oder einer der vielen anderen Marken genießt Du also merklich mehr Ruhe als ungeschützt.

Da Du Ohrstöpsel aus Schaumstoff oder formbarem Silikon relativ billig bekommen kannst, ist ihr Einsatz zumindest mal keine Preisfrage. Außerdem lassen sich Ohrstopfen bequem überall hin mitnehmen, passen in jeden Kulturbeutel und sind unkompliziert in der Anwendung. Je nach Machart kannst Du sie sogar mehrfach verwenden – manche Produkte lassen sich zwischendurch sogar mit Wasser und Seife reinigen, was für ein Plus an Hygiene sorgt. Aber welcher Gehörschutz passt nun am besten zu Dir?

Endlich in Ruhe schlafen: So findest Du die richtigen Ohrstöpsel!

Neben dem Dämmungswert, der auf den meisten Gehörschutz-Verpackungen in Dezibel angegeben wird, sollte Dir der bequeme Sitz besonders wichtig sein: Schließlich stecken diese Dinger Nacht für Nacht stundenlang in Deinen Ohren. Bei allem Tragekomfort ist aber genauso wichtig, dass die Ohrstöpsel gut zur Anatomie Deiner Ohren und speziell Deines Gehörgangs passen: Zu kleine Stöpsel können zu locker sitzen und herausrutschen – zu große können drücken und dadurch Schmerzen an Deiner Ohrmuschel verursachen.

Ohrstöpsel-Varianten im Überblick


Was beim Kauf beachten?

Gehörschutz ist hip: Hersteller haben den Trend längst erkannt und stellen ihren Kunden Ohrenstöpsel in unterschiedlichsten Formen, Materialien und Farben zur Verfügung. Doch wattige Wachskugeln, Kegel aus knuffigem Polymerschaum und zuschneidbare Lamellenstäbchen haben eine Gemeinsamkeit: Sie alle senken den Schallpegel Deiner Umgebungsgeräusche um mindestens 10 Dezibel. Erinnerst Du Dich? Genau: Diese nach wenig klingenden 10 dB entsprechen tatsächlich in etwa einer Halbierung des  Lärms um Dich herum – winzige Stöpsel, große Wirkung. Dabei schaffen viele Produkte sogar deutlich mehr als die vorgeschriebene Mindestschalldämmung von 10 dB.

Lärm ist immer auch Kopfsache!

Womöglich hast Du bereits einige Möglichkeiten ausprobiert, um Dich vor Lärm zu schützen und endlich wieder besser zu schlafen? Wenn Du diesen Artikel liest, warst Du mit Deiner Wahl vermutlich nicht völlig zufrieden – ein Phänomen, das generell häufiger vorkommt, als man erwarten würde. Die Ursache hierfür liegt vermutlich darin, wie Du ganz persönlich bestimmte Töne und Klänge bewertest. So können manche Menschen im überfüllten Freibad inmitten kreischender Kinder ihr Nickerchen halten, während sie sich nachts im Schlafzimmer schon vom leisen Knarren ihres Holzbetts genervt fühlen.

Was Du als störend empfindest und was nicht, entscheidet Deine individuelle Bewertung bestimmter Geräusche. Da Ohrstöpsel meist nur ganz gezielt bestimmte Frequenzen „ausschalten“, erscheinen die verbleibenden Klänge oft besonders laut, weil Du sie nun noch intensiver wahrnimmst. Das knarrende Holz ist nicht mehr zu hören – aber plötzlich fällt Dir stattdessen das zarte Brummen Deiner Ladestation umso mehr auf. An Schlaf ist wieder mal nicht zu denken – und die Suche nach dem passenden Lärmschutz geht von vorne los.

Die Art des Lärms ist ausschlaggebend

Beim Googeln nach Deinem zukünftigen Lieblings-Schallschutz begegnen Dir Ohrstöpsel in allen Farben. Wow, ist ja alles so schön bunt hier! Kannst Du also einfach Deine Lieblingsfarbe bestellen? Du ahnst es sicher schon: Es gilt noch mehr zu beachten, sagt in einem Interview mit der Apotheken-Umschau Nicole Merbach, die im Auftrag der Stiftung Warentest jede Menge Ohrenstöpsel geprüft hat.

Lärmgeplagten, die neben einem Handwerksbetrieb wohnen, in dem auch zu unmenschlichen Zeiten Schleifmaschinen und Sägen zum Einsatz kommen, rät Merbach: „Sie brauchen Stöpsel mit einer starken Dämmwirkung, vor allem bei hohen Frequenzen." Leider haben solche Hörschutz-Produkte den Nachteil, auch das Klingeln von Smartphone, Haustür oder Wecker abzufangen – dermaßen „ausgesperrt“ von allen Umgebungsgeräuschen fühlt sich nicht jeder wirklich wohl.

Passende Ohrenstöpsel oder -kapseln für unterschiedliche Frequenzen

Schnarchgeräusche, laute Musik, Gartengeräte, Verkehrslärm: Gegen fast jede Art von Umgebungslärm werden heute auf die jeweiligen Tonfrequenzen abgestimmte Ohrstöpsel angeboten. Bei Deiner Suche kannst Du „Deine“ Lärmart gleich mit eingeben, um optimale Ergebnisse angezeigt zu bekommen. Die unterschiedlichsten Varianten gibt es nicht nur in der Apotheke oder bei Onlineshops im Internet, sondern auch beim Hörgeräteakustiker. Sieh Dich also gründlich um und vergleiche die Angebote, ehe Du Dich entscheidest.

Mit Ohrstöpseln besser schlafen


Schaumstoff, Wachs, Silikon oder Kunststoff?

Ob aus Gewohnheit oder aus Kostengründen: Die meisten Käufer greifen auch heute noch zu den gängigen Schaumstoff-Ohrstöpseln. Neben einer weiteren sehr beliebten Variante, den formbaren Ohropax®- Ohrstöpseln aus Wachs, gibt es ähnliche Produkte inzwischen auch aus Silikon – ebenfalls knetbar und genau wie die Wachsvariante besonders stark dämmend. Stark im Kommen sind Gehörschutzkapseln aus Silikon oder Spezialkunststoffen, die abwaschbar und sehr lange verwendbar sind.

Schaumstoff: Preisgünstig und anpassungsfähig

Bei Ohrstöpseln aus Schaumstoff ist wichtig, dass Du die kleinen Ruhestifter vor dem Einführen gründlich mit den Fingern zusammenrollst und danach sofort vorsichtig im Gehörgang des zu schützenden Ohrs platzierst. Halte sie nun noch für einige Sekunden in dieser Position fest, bis sich das flexible Material wieder so weit ausgedehnt hat, dass die Ohrenstöpsel an Ort und Stelle bleiben. Nach etwa einer Minute ist die volle Dämmung erreicht. Na, sitzt alles?

Sollte diese Art von Gehörschutz bei Deinen Ohren zu weit herausschauen und beim Schlafen stören, kannst Du sie nach dem Herausnehmen an ihrer glatten Seite mit einer scharfen Schere um wenige Millimeter kürzen. Deine Ohrmuschel tut nach einer Nacht mit Schaumstoffstöpseln weh? Manche Menschen haben besonders schmale Gehörgänge, auf die Ohrstöpsel in Normalgröße zu viel Ausdehnungsdruck ausüben. In diesem Fall kannst Du entweder auf eine kleinere Größe oder auf Kinder-Ohrstöpsel zurückgreifen.

Wie Wachs in Deinen Ohren: Formbare Ohrstöpsel aus Spezialwachs oder Silikon

Dich bewegt Vieles – und entsprechend oft drehst Du Dich nachts beim Träumen von einer Seite auf die andere? Dann könnte ein Gehörschutz aus Wachs oder knetbarem Silikon die richtige Wahl für Dich sein. Diese Variante passt sich jeder Ohrform problemlos an, ohne beim Tragen zu drücken. Für die altbewährten Wachskugeln werden hautfreundliche Wachse mit Watte oder Schafwolle vermischt. Weil Silikon nicht porös ist wie Schaumstoff, sondern ähnlich wie Knetmasse eine vollkommen glatte Oberfläche bildet, gilt es als besonders hygienisch. Formbare Gehörschutzprodukte aus Wachs oder Silikon sind etwas dichter als Schaumstoff, dämmen Umgebungsgeräusche stärker und könnten Dir am Anfang ungewohnt vorkommen: Sie erzeugen ein Gefühl der Abgeschiedenheit vom Rest der Welt, das manchen Anwendern unangenehm ist.

Formbare Ohrstöpsel aus Wachs oder Silikon werden nicht in den Gehörgang eingeführt, sondern mit sauberen Fingern zur Kugel gerollt und wie ein kleiner Deckel über der (wichtig!) sauberen und trockenen Ohröffnung plattgedrückt. Außer zum Schlafen eignen sich knetbare Ohrenstöpsel aus Wachs oder Silikonmasse auch zum Schwimmen, das sie wasserfest sind. Auf dem Fahrrad oder Motorrad schützen sie Deine Ohren außerdem vor heftigem Fahrtwind, sind also mega-vielseitig verwendbar. Preislich liegen Ohrstöpsel aus Wachs oder Silikonknete häufig nur leicht über den Modellen aus Schaumstoff.

Die Ausdauerkünstler: Ohrstöpsel aus flexiblem Kunststoff oder Formsilikon

In der nächsthöheren Preisklasse findest Du eine immer wieder verwendbare, mit Wasser und Seife abwaschbare Gehörschutzvariante. Die pilzförmigen Ohrenstöpsel aus lamellenartig angeordnetem, biegsamem Kunststoff oder Silikon werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Wähle diejenige, die Deiner Meinung nach am besten zum Durchmesser Deines Gehörgangs passt. Eine Feinjustierung kannst Du auch noch beim Einsetzen vornehmen, indem Du die Stöpsel tiefer oder weniger tief ins Ohr schiebst. Es sollte nichts drücken!

Hervorstehende Anfasser, die Dich im Liegen stören, kannst Du mit einer scharfen Schere nach Belieben kürzen – lass dabei aber immer einen kleinen Rest stehen, sonst lassen sich die Ohrenstöpsel aus Kunststoff oder Festsilikon nur schwer wieder entfernen. Ob Du mit der Dämmwirkung dieser Gehörschutztechnik klarkommst, musst Du selbst herausfinden – doch viele Nutzer stört, dass solche Stöpsel die störenden Geräusche meist eher schwach dämpfen. Doch vielleicht gefallen sie Dir ja gerade deshalb: Immerhin kannst Du auf diese Weise sicher sein, das Weckerklingeln nicht zu überhören.

Ohrenstöpsel aus flexiblem Kunststoff oder Silikon bekommst Du übrigens auch mit eingebauten Filtern. Diese dämpfen entweder spezielle Ton-Frequenzen wie Straßenlärm oder das Schnarchen Deiner besseren Hälfte ganz gezielt, oder sie sorgen für eine besonders gleichmäßige Dämpfung sämtlicher Frequenzbereiche. In beiden Fällen wirst Du Dich wahrscheinlich weniger abgeschottet fühlen als mit einem Gehörschutz aus Schaumstoff, Wachs oder Knetsilikon. Achte beim Kauf auf Anbieter mit Geld-zurück-Garantie – auch auf benutzte Stöpsel. So kannst Du mehrere Nächte lang testen, ob diese Art von Gehörschutz Deine persönlichen Bedürfnisse erfüllt.

Spezial-Earbuds: Schöne Töne gegen nächtlichen Lärm

Erst seit kurzem im Handel erhältlich ist eine Anti-Lärm-Technik, die ganz neue Wege geht: Kleine, kabellose In-Ear-Kopfhörer ersetzen die allnächtliche Schnarchkulisse in Deinem Schlafzimmer durch beruhigende Klänge. Wellenrauschen, Grillenzirpen oder Laubrascheln? Per Handy-App lassen sich die Sleepbuds im Handumdrehen mit angenehmen Naturgeräuschen Deiner Wahl „füttern“. Diese Klänge überdecken störende Geräusche – et voilà: Nichts sägt mehr, und auch Deine Nachbarn dürfen wieder feiern bis zum Umfallen.

Die kleinen technischen Wunderwerke sind vergleichsweise kostspielig, bieten aber auch viel Komfort: Sie sitzen bequem und halten auch beim Umdrehen meist gut, weil weiche Ohrstücke in verschiedenen Größen für die perfekte Passform sorgen. Gründlich ausschlafen ist erwünscht: So halten die Akkus bei einigen Earbuds bzw. Sleepbuds bis zu 16 Stunden lang durch. In der Regel ist auch ein Transportetui für unterwegs dabei, diese fungiert zugleich als Powerbank für die Aufladung, falls mal keine Steckdose verfügbar ist. Den Wecker überhörst Du ebenfalls nicht mehr, denn dank Smartphone-App lassen sich auch Weckzeiten und -töne ganz easy programmieren. Allerdings gibt es hier ja viele verschiedene Varianten und Versionen von Earbuds für den allgemeinen Gebrauch als auch speziell für den Schlaf - sodass hier jeder für sich einmal schauen muss, ob und wenn ja welche dieser Earbuds in Frage kommen.

Das klingt perfekt – doch Erfahrungsberichte zu derartigen Earbuds fallen meist eher durchwachsen aus. Das liegt vor allem am Schlaftyp: Falls Du eher zu den aktiven Schläfern gehörst oder Seitenschläfer bist, könntest Du Dich durch den hinteren Teil aus härterem Kunststoff oder Metall gestört fühlen. Ruhige Schläfer, Rückenschläfer und auch Bauchschläfer machen dagegen meist gute Erfahrungen mit dieser Gehörschutztechnik. Stylisch ist sie allemal.

Maßgeschneidert für Deine Ohren: Silikonstöpsel vom Hörgeräteakustiker

Du hast alle für Dich infrage kommenden Varianten durch – und bist mit keiner wirklich glücklich? Dann könnte es sich für Dich lohnen, in individuell angefertigte Ohrstöpsel zu investieren. Hierfür fertigt der Akustiker Abdrücke von Deinen Ohren. Dank dieser Ohrabformung sind die fertigen Stöpsel später exakt auf Deine anatomischen Voraussetzungen zugeschnitten. Die sogenannte Hörschutz-Otoplastik (von griechisch otós = Ohr und plastein = formen) besteht meist aus nachgiebigem Silikon und kann zusätzlich durch austauschbare Geräuschfilter-Kapseln ergänzt werden, die bestimmte Frequenzen gezielt dämmen. Maßangefertigte Otoplastiken sind herkömmlichen Gehörschutzprodukten in puncto Tragekomfort und Schutzwirkung häufig überlegen, weil sie passgenau im Ohr anliegen.

Preisgünstiger geht es mit Do-it-yourself-Sets, die online angeboten werden. Hier werden vorgeformte Ohrmuschel-Passstücke aus thermoplastischem Kunststoff mitgeliefert, die Du nach einem kurzen Bad in kochendem Wasser selbst in Deine Ohren einpassen kannst. Vorsicht: Verbrennungsgefahr! Abgekühlt bleibt die neue Form zuverlässig erhalten – doch das Hantieren mit dem heißen Material ist alles andere als ungefährlich. Viele Anwender bewerten die DIY-Variante als kompliziert und trotz allem Aufwand oft auch als unbequem wegen des harten Werkstoffs. Die professionelle Otoplastik vom Hörgeräteakustiker schneidet im Vergleich deutlich besser ab und ist in einfachen Varianten bereits für knapp unter 100 Euro zu haben.

Tipps & Tricks rund um Ohrstöpsel


Jede Nacht Ohrstöpsel tragen: Gefahren und Tipps

Du hast schon drüber nachgedacht – aber eine Trennung von Deiner besseren Hälfte, die neben Dir stundenlang ganz Wälder niedersägt, hältst Du für leicht übertrieben? Das ehrt Dich – und auch, dass Du nicht auf getrennte Schlafzimmer stehst, finden wir echt nett von Dir. Das muss wahre Liebe sein! Doch selbst, wenn Du Dir tatsächlich vorstellen kannst, für den langen Rest Deines Lebens jede Nacht mit Gehörschutz zu schlafen: Ganz hinten in Deinem Bedenkenstübchen nagt ein ungutes Gefühl vor sich hin... 

Sind Ohrenstöpsel wirklich die ultimative Lösung für guten und tiefen Schlaf? Oder ist es vielleicht schädlich, Deine Gehörgänge zum Schlafen regelmäßig mit Ohropax® & Co.zu verstopfen? Ein guter Anwalt würde jetzt vermutlich sagen: „Das kommt ganz drauf an“! Tatsächlich treten nur selten Probleme auf, solange Ohrstöpsel nur hin und wieder in besonders lauten Nächten zum Einsatz kommen. Bei pausenloser Dauerbenutzung, womöglich zusätzlich auch noch tagsüber auf der Arbeit oder fürs Nickerchen auf dem Sofa, kann es dagegen zu lästigen Nebenwirkungen und manchmal sogar zu echten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Hautreizungen, Ekzeme und Entzündungen

Ohrstöpsel aus Wachs oder knetbarem Silikon schließen den Gehörgang luftdicht ab. Unter den kleinen Vakuumdeckeln werden trotzdem weiterhin Schweiß und Ohrenschmalz produziert. Obwohl es sich dabei nur um minimale Mengen handelt, genügt dieses Plus an Feuchtigkeit, um die Haut im Gehörgang aufzuweichen – das wiederum macht sie anfällig für die Besiedelung durch Bakterien oder Pilze. Nicht umsonst raten selbst traditionsreiche Markenhersteller dazu, nach jeder Nacht mit Ohrenstöpseln eine längere Pause einzulegen.

Verringern lässt sich die Gefahr einer Infektion aber auch durch eine gute Hygiene: Vor dem Einsetzen Deines bevorzugten Gehörschutzes solltest Du Dir die Hände mit Seife und warmem Wasser sehr gründlich waschen. Auch die Ohrstöpsel selbst solltest Du, falls es sich um ein Produkt zum langfristigen Einsatz handelt, regelmäßig in milder Seifenlauge reinigen. Hersteller und Akustiker bieten oft spezielle Desinfektionssprays an – nicht unbedingt erforderlich, aber unschlagbar praktisch für unterwegs. Bei gewissenhafter Pflege der Ohr-Einsätze bekommen deutlich weniger Keime und Pilzsporen die Chance auf eine Achterbahnfahrt durch Deinen Gehörgang. Du benutzt Ohrstöpsel aus Schaumstoff oder knetbarem Wachs bzw. Silikon? Dann solltest Du diese alle paar Tage durch neue ersetzen. Falls es Dich dennoch irgendwann erwischen sollte, hilft nur der schnelle Gang zum Hals-Nasen-Ohrenarzt.

Verletzungen an Gehörgang und Trommelfell

Welche Variante Du auch immer benutzt: Ohrenstöpsel solltest Du stets sehr sanft und vorsichtig einsetzen – und genauso achtsam wieder entfernen. Gehörschutzprodukte aus Schaumstoff, aus Kunststoff oder aus festerem Silikon bergen hauptsächlich die Gefahr, zu tief ins Ohr geschoben zu werden: Hierbei könnte das Trommelfell verletzt werden, was häufig zu langwierigen Problemen führt. Formbare Ohrstöpsel werden zwar ebenfalls schnell mal zu tief hineingeschoben, doch bei ihnen macht sich das meist erst bei dem Versuch bemerkbar, sie am nächsten Morgen in einem Stück wieder herauszuziehen. Egal, ob anhaltende Schmerzen im Innenohr, Verletzungen durch scharfe Kanten oder nicht mehr entfernbare Überbleibsel: Auch dann ist ein Termin in der HNO-Praxis angesagt.

Klimakatastrophe nach Hausmacher Art

Solange alles in Ordnung ist, merkst Du nichts davon: In Deinen Ohren herrscht ein ganz individuelles, einzigartiges Mikroklima. Temperatur, Luftfeuchtigkeit: Alles ist hier ganz genau geregelt. Drehst Du nun Deinen Ohren die Sauerstoffzufuhr ab, kann diese Mini-Biosphäre aus dem Gleichgericht geraten. Unter den bislang wenigen Bakterien in Deinen Gehörgängen macht sich eine erotische Grundstimmung breit – und schon vermehren sich die Biester im Minutentakt.

Im Alarmmodus produzieren spezielle Schweißdrüsen nun mehr Ohrenschmalz als sonst, um die lästigen Störenfriede nach draußen zu befördern. Ihhh, wie das juckt und kribbelt! Jetzt bloß nicht kratzen, sondern lieber gleich ab zum Spezialisten. Bis dahin solltest Du die Ohrstöpsel unbedingt weglassen. Schlimmstenfalls können sonst ernstzunehmende Entzündungen entstehen, die Du nur schwer wieder loswirst.

Heroin, Kokain – Ohrstöpsel?!

Herrlich, diese Ruhe! Doch was als Kampf gegen nächtlichen Lärm begonnen hat, kann Dir schon bald neue Schwierigkeiten bereiten: Ohrenstöpsel können Dich richtiggehend abhängig machen! Hast Du Dich erstmal an den niedrigeren Geräuschpegel gewöhnt, kommen Dir im Schlaf plötzlich selbst die kleinsten Geräusche laut vor. Der Grund: Ohren und Gehirn sind extrem anpassungsfähig und haben sich allmählich an die neue, leisere Geräuschkulisse gewöhnt.

Süchtig nach Gehörschutz: Das klingt albern, kann aber zum ernsten Dauerproblem werden. Viele Betroffene brauchen Wochen oder Monate, um sich wieder an Nächte ohne Stöpsel in den Ohren zu gewöhnen. Manche schaffen den Weg zurück nie mehr: Sie schlafen fortan nur noch mit dem Kopf unterm Kissen, um Umgebungsgeräusche wenigstens ein bisschen abzumildern. Auf Dauer können hieraus chronische Verspannungen und Nackenschmerzen resultieren, deren eigentliche Ursache garantiert kein Orthopäde auf Anhieb herausfinden wird.

Im schlimmsten Fall kann sich die Sucht nach Ohrstöpseln auch am Tag als Geräusch-Überempfindlichkeit fortsetzen: Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und sogar die gezielte Vermeidung jeder lauten Umgebung können mögliche Folgen sein. Probleme mit Job, Beziehung und anderen sozialen Kontakten lassen dann oft nicht lange auf sich warten – ein echter Teufelskreis, denn nun kannst Du nachts vor lauter Grübeln gar nicht mehr einschlafen.

Jede Nacht Ohrenstöpsel tragen: Die 7 wichtigsten Nachteile im Überblick

  1. Häufiger Luftabschluss stört das natürliche Mikroklima der Ohren
  2. Erhöhte Neigung zu Hautreizungen, Ekzemen, kleinen Verletzungen und Entzündungen
  3. Gefahr hautunverträglicher Materialien (vor allem bei Billigprodukten)
  4. Suche nach dem optimalen Gehörschutz kann sich hinziehen
  5. Nicht wiederverwendbare Ohrstöpsel erzeugen auf Dauer hohe Kosten und viel Müll
  6. Gefühl der Abgeschiedenheit: Wecker oder Klingel werden evtl. ebenfalls ausgeblendet
  7. Gewöhnung führt auch tagsüber zu erhöhter Lärmempfindlichkeit

Psycho-Strategien gegen laute Geräusche

Hmmm, jede Nacht Ohrenstöpsel zu tragen, ist also keine Option. Aber was dann?! Lärmexperten raten immer häufiger zu psychologischen Tricks, mit denen auch Du lernen kannst, besser mit Geräuschen zu leben. So empfiehlt die Freiburger Diplom-Psychologin und Stress-Fachfrau Bettina C. Engemann, Lärm gedanklich umzudeuten und dadurch die lästigen Geräusche positiv zu besetzen. Dahinter steckt eine spannende Erkenntnis aus der psychologischen Forschung: Was wir als Lärm empfinden, hängt nicht nur von der tatsächlichen Lautstärke ab, sondern auch von unserer subjektiven Bewertung. Wie kannst Du  diese Einsicht praktisch für Dich nutzen?

Neue Wege für Schnarchopfer: Mit Reframing zu besserem Schlaf

Tatsächlich lässt sich störender Lärm nicht selten  erfolgreich umdeuten. Psychologen nennen diesen Vorgang Reframing (von englisch frame = Rahmen), was in etwa bedeutet, den Geräuschen ganz bewusst einen neuen, positiven Rahmen zu verpassen. Dazu suchst Du Dir sinngebende Vorteile, die Du störenden Klängen zuordnest. Wer etwa neben Dir herzhaft schnarcht, hält in Wirklichkeit wilde Tiere von Dir fern! Je öfter Du Dir vorstellst, wie Dich die Schnarchgeräusche vor Bestien und Monstern schützen, desto stärker setzt sich diese positive Prägung in Deinem Denken fest. Wow, das Schnarchen ist nützlich! Komisch, plötzlich stört es Dich gar nicht mehr so sehr...

Natürlich gibt es durchaus auch für Schnarcher selbst zahlreiche Möglichkeiten, etwas gegen ihr Problem zu unternehmen: So kann sich eine ärztliche Untersuchung schon deshalb lohnen, weil manche Arten des Schnarchens zu ernsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Und noch ein Tipp: Die clevere Methode des Reframings eignet sich auch in anderen Alltagssituationen dazu, Deinen Lärmstress zu reduzieren, und die Welt ein bisschen entspannter wahrzunehmen. Ein gutes Beispiel ist der Zahnarztbesuch: Immer, wenn Dir der Bohrer durch Mark und Bein geht, kommst Du damit dem Ende Deiner Behandlung ein Stückchen näher – und Deine Zahnschmerzen wirst Du damit auch noch los. Super, oder? Ausprobieren lohnt sich also auf jeden Fall!

Snooze Project rät: Ohrenstöpsel ja, aber besser nur kurzfristig tragen und die Gesundheit beachten!

Dein guter Schlaf ist essentiell für Deine Gesundheit. Wenn Dich nächtliche Geräusche nur gelegentlich vom Schlafen abhalten – zum Beispiel auf Reisen oder wenn die Nachbarn mal wieder bis tief in die Nacht grillen – sind gut sitzende Ohrstöpsel eine gute Wahl. Doch falls es sich nicht um eine Lärmsituation mit absehbarem Ende handelt, sondern um ein dauerhaftes Problem, solltest Du Dir Deiner Gesundheit zuliebe gründlich überlegen, ob es für Dich persönlich nicht doch andere Möglichkeiten gibt. So sind getrennte Schlafzimmer sind keineswegs eine Bankrotterklärung für Eure Beziehung, sondern ein möglicher Weg, trotz des lauten Schnarchens wieder ungestörten und erholsamen Schlaf zu finden. Auch psychologische Methoden wie das Reframing könnten Dir helfen, nervige Geräusche gedanklich so umzumünzen, dass Du Dich nicht mehr länger durch sie gestört fühlst.

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