Das perfekte Schlafklima

schlafklima

Was ist das Schlafklima?

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet das Klima die Atmosphäre an einem speziellen geographischen Ort. Dabei unterliegt das Klima bestimmter physikalischer Größen, die in ihrer Gesamtheit den klimatischen Zustand ausmachen. Wenn hingegen vom Schlafklima die Rede ist, geht es um einen ganz besonderen Ort, der Dir bestens vertraut ist: Dein Schlafzimmer in Deinen eigenen vier Wänden.

Auch das Schlafklima dieses ganz individuellen geographischen Ortes ist von physikalischen Größen wie beispielsweise der Schlaftemperatur abhängig. Aber nicht nur das: Es handelt sich um ein facettenreiches Zusammenspiel von individuellen und allgemeingültigen Faktoren, die in ihrer Gesamtheit darüber entscheiden, ob das Schlafklima gesund oder suboptimal ist.

Während ein intelligentes Lüftungsverhalten das ideale Schlafklima eines jeden Schlafzimmers beeinflusst, unterliegt die Wohlfühltemperatur persönlichen Vorlieben. Dein Vorteil:  Du hast es in der Hand, für ein optimales Schlafklima zu sorgen. Dabei kann Deine Schlafqualität bereits von kleinsten Veränderungen profitieren. In den nächsten Absätzen erfährst Du, wie das kinderleicht funktioniert.

Wie wichtig ist das Schlafklima?

Ein erholsamer Schlaf ist das A und O für Deine Gesundheit. Eine gestörte Nachtruhe führt hingegen zu einem reduzierten Wohlbefinden und zu einem erhöhten Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Ein gutes Schlafklima schafft dabei – oh wer hätte es gedacht –, ideale klimatische Voraussetzungen in Deinem Schlafzimmer.

Zusätzlich hängt das Schlafklima auch von atmosphärischen Faktoren ab. Während das Schlafklima im engeren Sinne von den Luftverhältnissen – zum Beispiel von der Luftfeuchtigkeit – und von der Temperatur bestimmt wird, spielen weitere Faktoren eine Rolle. Diesbezüglich geht es um die kleinen liebevollen Details, die Dein Schlafzimmer zu einem ganz einzigartigen Ort mit Wohlfühlcharme machen. Denn wenn Du Deine Nacht unter einer floralen Bettdecke mit Herzchen, bunten Tupfen oder Rüschen in einem überdekorierten Schlafzimmer verbringen musst, wirst Du trotz optimaler Luftfeuchtigkeit vermutlich nicht gut schlafen. Zumindest nicht, wenn Du einen cleanen Chic à la Minimalismus favorisierst. In diesem Zusammenhang ist also auch der psychologische Aspekt wichtig, wenn es um Dein individuell optimales Schlafklima geht.

Leidet Deine Schlafqualität hingegen nicht unter einer Blümchen-Tapete oder einem pinken Plüschteppich, sondern aufgrund einer zu trockenen Raumluft, wird das Raumklima ebenfalls negativ beeinflusst. Ein zu niedriger Feuchtigkeitsgehalt der Luft trocknet nämlich Deine Atemwege aus. Dadurch werden die Schleimhäute Deiner Nase anfälliger für Bakterien oder Viren, sodass das Risiko eines grippalen Infektes steigt.

Die optimale Schlaftemperatur – Eisfüße oder Hitzewallungen?

Experten empfehlen angenehm kühle Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad. Du solltest weder schwitzen, noch aufgrund von eiskalten Füßen zitternd wachliegen. Wichtig ist auch, dass Du Zugluft verhinderst. Sonst drohen Erkältungen oder ein verspannter Nacken. Gleiches gilt für ein unterkühltes Schlafzimmer, das zu schmerzhaften Muskelverspannungen führen kann.

Insbesondere im Dachgeschoss kann sich Dein Schlafzimmer im Sommer intensiv aufheizen und für tropische Nächte sorgen. Falls die Fenster, Wände und das Dach nicht optimal isoliert sind, kannst Du die Fenster zumindest mit speziellen Thermovorhängen oder Thermorollos ausstatten, welche die sommerliche Hitze abschirmen. Falls Du an einer viel befahrenen Straße oder nahe einer sonstigen Lärmquelle wohnst, schützen einige isolierende Vorhänge gleichzeitig vor Lärm. Ruhe ist ein weiterer wichtiger Faktor, um Deine Schlafqualität zu verbessern.

Schwierig wird es, wenn Pärchen eine unterschiedliche Schlaftemperatur bevorzugen. Liebst Du es kuschelig warm, Deine bessere Hälfte allerdings kühl, solltet Ihr Euch auf einen goldenen Mittelweg einigen. Zusätzlich macht es Sinn, Pyjama bzw. Nachthemd den Temperaturvorlieben anzupassen. Vom luftig-transparenten Negligee für Sie bis hin zum doppelt-frottiertem Pyjama für Ihn ist alles erlaubt, was das Herz begehrt. Diese eher ungewöhnliche Konstellation bietet den weiteren Vorteil, dass der fröstelnde Ehemann, Lebenspartner oder die maskuline Bekanntschaft sich am Anblick der nur dezent verhüllten Liebsten aufheizen kann. Und Ihr läuft ein erfrischend-kühler Schauer über den Rücken, wenn sie den unerotischen Schlafanzug Ihres Bettpartners betrachtet.

Die richtige Luftfeuchtigkeit

Für ein gesundes Schlafklima ist ein idealer Feuchtigkeitsgehalt der Luft ebenfalls unverzichtbar. Während eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit die Schimmelbildung fördert, kann ein zu niedriger Wassergehalt der Luft nächtliche Heiserkeit und Atembeschwerden fördern. Laut Empfehlung triffst Du mit einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50 (40 bis 60) Prozent voll ins Schwarze.

Um die richtige Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, benötigst Du nicht zwangsläufig ein Hygrometer. Wichtig ist, dass Du morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen ausgiebig per Stoßlüftung für ein gutes Schlafklima sorgst. Durch den Luftaustausch kann morgens die gebildete Feuchtigkeit der Nacht – durch Deinen Atem und Schweiß – entweichen. Abends sorgt der verbesserte Sauerstoffgehalt der Luft für ein gesundes Schlafklima und einen erholsamen Schlaf.

Tipp: Lüfte Dein Schlafzimmer morgens und abends für mindestens 10 Minuten bei weit geöffnetem Fenster.

Während Du das morgendliche Lüften im Frühling, Sommer und Herbst im Idealfall auf 20 Minuten ausweiten solltest, kannst Du in kalten Wintermonaten die Zeit verkürzen, dafür aber öfter lüften. Im heißen Sommer kannst Du wiederum den etwas kühleren Morgen nutzen, um gegebenenfalls die ganze Wohnung „auf Durchzug“ zu stellen. Falls es die Umgebungsgeräusche zulassen, kannst Du das Fenster im Sommer die ganze Nacht über offen lassen und für einen angenehmen Luftzug sorgen.

Verzichte zugunsten einer optimalen Luftfeuchtigkeit darauf, Deine nasse Wäsche im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer zu trocknen. Da gewaschene Bettbezüge, Handtücher und Co. beim Trocknen Feuchtigkeit abgeben, wird das Risiko von Schimmel begünstigt. Wenn Du Gästen nicht Deine Mickey Maus-Socken oder Deinen kuscheligen Ganzkörper-Pyjama im Einhorn-Design im Wohnzimmer präsentieren willst, verstecke den Wäscheständer lieber in der Badewanne, auf dem Balkon oder im Keller.

Ok, im Notfall kannst Du Deine feuchte Wäsche ausnahmsweise auch im Schlafzimmer vor neugierigen Blicken schützen und dabei ordentlich lüften. Zugunsten einer nicht zu hohen Luftfeuchtigkeit sollte es aber die Ausnahme bleiben. Sonst droht Schimmelbefall an Wänden, am Fensterrahmen und im schlimmsten Fall sogar in Deinem Bett.

„Lasset die Luft zirkulieren“

Für eine ideale Luftzirkulation sollte Dein Zimmer besser nicht à la Messie vollgestellt sein. Ansonsten wird der Luftaustausch deutlich herabgesetzt. Hinzukommt, dass sich eine unordentliche Schlafumgebung auf Dein Gemüt schlagen kann. Ein aufgeräumtes Schlafzimmers erzeugt hingegen Ruhe und kann das Schlafklima und Deine Schlafqualität deutlich verbessern. Zumindest solltest Du deinen Fußboden größtenteils sehen können. Achte beim Einrichten darauf, dass Du umweltfreundliche Farben und Materialien bevorzugst. Schiebe Bett, Sessel und Co. nicht direkt an die Wand, sondern lass ein paar Zentimeter frei.

Für eine optimierte Luftzirkulation ist es sinnvoll, dass Du den Bereich unter dem Bett bzw. unter dem Lattenrost frei lässt. Solltest Du aufgrund von Platzmangel einen oder mehrere Bettkästen als Stauraum unter Deinem Bett aufbewahren, eignen sich Rollen ideal. Dann kannst Du den Bettkasten flexibel und leicht unter dem Bett während des morgendlichen und abendlichen Lüftens hervorrollen. Gelegentlich kannst Du die Zeit zusätzlich nutzen, kurz zu saugen und feucht unter Deinem Bett zu wischen, um Staub zu entfernen.

Falls Du einen neuen Bettkasten kaufen möchtest, bevorzuge direkt ein Modell mit Rollen. Ansonsten kannst Du Rollen auch separat kaufen und an der Unterseite anbringen. Falls Dein Bett hingegen integrierte Bettschubkästen hat, ziehe sie während des Stoßlüftens heraus. Schlag zusätzlich Deine Bettdecke auf, damit die Feuchtigkeit aus der Matratze entweichen kann.

Einige Grünpflanzen können die Luftqualität zusätzlich optimieren, indem sie Schadstoffe aus der Luft filtern und Staub binden. Dass luftreinigende Pflanzen Dir nicht den Freifahrtschein geben, in Deinem Schlafzimmer nach Lust und Laune am Glimmstengel zu hängen und die Luft vollzuqualmen, versteht sich von selbst.

Eine atmungsaktive Matratze

In Anlehnung an den Luftaustausch Deines Schlafzimmers achte auch beim Kauf einer neuen Matratze darauf, dass sie atmungsaktiv ist. Das Material muss also in der Lage zum Luftwechsel sein. Aus diesem Grund solltest Du auf undurchlässige Matratzenschoner aus Synthetik besser verzichten.

Während der Nacht schützt Dich eine atmungsaktive Matratze wie beispielsweise unsere Snooze Project Matratze vor starkem Schwitzen. Dadurch wird je nach individuellen Gegebenheiten verhindert, dass Du aufgrund von Hitzewallungen – oder wegen unangenehmer kühler Feuchtigkeit – unruhig schläfst. Langfristig sorgt eine atmungsaktive Matratze nicht nur für ein optimales Schlafklima sondern beugt gleichzeitig einer Schimmelbildung im Inneren der Matratze vor.

Für eine optimale Atmungsaktivität bzw. Klimatisierung besteht der anschmiegsame Matratzenbezug unserer Snooze Project Matratzen aus dem kombinierten Duo Viskose und Polyester. Der Verzicht auf eine Klebeschicht im Inneren der Matratze – im Mix mit einer ausreichenden Stabilität, die ein zu tiefes Einsinken verhindert – verbessert die Luftzirkulation zusätzlich. Der offenporige Kaltschaum leitet überschüssige Nachthitze nach unten und zur Seite ab, so dass ein optimales Schlafklima ermöglicht wird.

In puncto Luftzirkulation ist eine lässig auf dem Boden platzierte Matratze verständlicherweise nicht empfehlenswert. Falls Du dennoch nicht auf ein bodennahes Schlafen verzichten möchtest, lass die Matratze tagsüber aufrecht stehend lüften. Trotzdem wäre es besser, zumindest ein Lattenrost auf den Fußboden zu stellen, um wenigstens eine gewisse Luftzirkulation zu ermöglich. Du wünschst es Dir eine Nummer stylischer? Dann „bette“ Deine Matratze doch auf angesagte Europaletten in Natur oder à la Shabby Chic in Weiß lackiert.

Weitere Tipps für ein gesundes Schlafklima

Neben einem intelligenten Lüftungsverhalten, der optimalen Schlaftemperatur und einer atmungsaktiven Matratze, kannst Du das Schlafklima zusätzlich beeinflussen. Achte auf atmungsaktive Materialien von Bettwäsche, Bettlaken und Nachtwäsche. Passe Bettdecke und Co. den jeweiligen Jahreszeiten an. Zum Beispiel gibt es kombinierte Bettdecken, die sich per Klettverschluss für den Winter zusammenheften und im Sommer wieder trennen lassen.

Um den nicht-physikalischen, atmosphärischen Anteil eines optimalen Schlafklimas zu verbessern, inszeniere Dein Schlafzimmer nach Deinen Vorlieben. Wähle Deine Lieblingsfarben, wobei Du bei der Wandfarbe beruhigende Nuancen wie Naturfarben bevorzugen solltest. Dafür eignen sich unter anderem grüne, blaue und braune Nuancen. Mit dem Klassiker Weiß liegst Du auch goldrichtig, wenn Du Bettwäsche, Vorhänge und Co. dazu in Deiner Lieblingsfarbe wählst.

Ein angenehmer Duft wie Lavendel überzeugt zudem mit einer beruhigenden Wirkung. Für ein natürliches Schlafklima ist es diesbezüglich wichtig, dass Du zu 100 Prozent naturbelassene, ätherische Öle verwendest. Ansonsten drohen Atembeschwerden, allergische Reaktionen oder Kopfschmerzen.

Achte beim Kauf einer Matratze auf einen hygienischen bzw. waschbaren Bezug. Schweißrückstände, Liebestropfen und Co. werden nicht immer komplett von Bettwäsche oder Bettlaken zurückgehalten. Dank der Möglichkeit, den Matratzenbezug unserer Snooze Project Matratzen leicht per vierseitigem Reißverschluss abzunehmen und bei 60 Grad zu waschen, kannst Du Dich lange über eine “Matratze wie neu” freuen. Auch das Schlafklima profitiert, da die Luft frischer bleibt.

Fazit: So sorgst Du für ein ideales Schlafklima

Zum Schluss möchten wir doch mal alle unsere Tipps und Tricks für ein optimales Schlafklima kurz und knapp gebündelt präsentieren.

Tipps für ein gesundes Schlafklima auf einen Blick:

  • Schlaftemperatur von 15 bis 18 Grad
  • Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent
  • regelmäßiges Stoßlüften
  • atmungsaktive Matratze
  • Zugluft vermeiden
  • frei zirkulierende Luft
  • regelmäßiges Waschen der Bettwäsche
  • abnehmbarer, kochfester Matratzenbezug
  • ausreichend Luftzirkulation unterhalb der Matratze

 

Tags: Schlafklima

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Das könnte Dich auch interessieren