Die 7-Zonen-Kaltschaummatratze: Unverzichtbar für Deinen Schlafkomfort? Wir testen, prüfen und gehen der Zone auf den Grund!

7-zonen-kaltschaummatratze

Matratzen mit 7 Liegezonen: Schlafwunder oder Werbetrick?

„ErgoMedic 60 7-Zonen-Premium-Kaltschaummatratze“ – so ähnlich lacht es Dich online oder aus Prospekten an, wenn Du nach einer neuen Matratze Ausschau hältst. Wow! Das klingt echt eindrucksvoll, oder? Sogar unser riesiger Planet kommt mit schlappen 5 Klimazonen aus, aber Dein Rücken bekommt volle 7 Liegezonen! Bloß: Was genau bedeutet das eigentlich? Nur widerwillig hat das Team von Snooze Project seine heimische Matratzen-Komfortzone verlassen, aber: Für Dich tun wir schließlich (fast) alles. Und das ist auch gut so, denn unsere bundesweite Recherche bei Händlern und Testern hat sich echt gelohnt – und überrascht mit erstaunlichen Ergebnissen.

Was ist eine Zone?

Fußgängerzone, Eurozone, Tarifzone, Umweltzone, Tempo-30-Zone, erogene Zone, Vegetationszone: Andauernd hörst Du irgendwas über Zonen. Die alten Griechen hatten es noch leicht: Laut Wikipedia bezeichnete das Ursprungswort schlicht einen Gürtel. Heute verstehen wir darunter einen Bereich, der sich durch ein bestimmtes Kriterium von seiner angrenzenden Umgebung abhebt. Eine Zone könntest Du genauso gut als Areal oder Abschnitt bezeichnen. Sowas ist Dir an Deiner Matratze noch nie aufgefallen? Gut möglich, denn längst nicht alle Matratzen sind in Zonen aufgeteilt. Und bei den Matratzen, die tatsächlich Zonen haben, spielt sich alles im Dunkeln ab.

Wo sind denn nun diese Matratzenzonen?

Die Zonen, von denen bei Matratzen die Rede ist, betreffen immer den Matratzenkern. Es dreht sich also alles um den Teil der Matratze, den Du normalerweise gar nicht sehen kannst: Er versteckt sich unter dem Bezug. Mehrzonen-Matratzen können Federkern-, Latex- oder auch Viscoschaum-Modelle sein; je nach Machart wird die Zonierung mit unterschiedlichen Methoden während der Herstellung erreicht. Am häufigsten werden aber die hierzulande sehr beliebten Kaltschaummatratzen in zonierter Form angeboten.

Grundsätzlicher Aufbau einer Zonenmatratze

Typisch für mehrzonige Matratzen ist, dass die Zonen in ungerader Anzahl auftreten: meist sind es 3, 5 oder – inzwischen wohl die meistverkaufte Variante – 7 Zonen. Ausgehend von der Matratzenmitte, die die zentrale Zone fürs Becken darstellt, sind die weiteren Liegezonen nämlich immer paarweise gespiegelt angeordnet. Das hat den Vorteil, dass Du jede Zonenmatratze bedenkenlos um 180 Grad drehen kannst. Es ist also total wurscht, wie herum Du eine Mehrzonen-Matratze benutzt: sie hat kein Oben oder Unten.

Warum werden Kaltschaummatratzen so oft in Zonen unterteilt?

Besonders die extrem punktelastischen Kaltschaummatratzen werden häufig mit mehreren Liegezonen ausgestattet. Die Zonierung soll bewirken, dass schwere und leichtere Körperbereiche immer möglichst komfortabel zu liegen kommen. Schwerere Regionen sollen nach diesem Prinzip in die Matratze einsinken können, während leichtere Bereiche gestützt werden. Ziel dabei ist, dass Dein Körper insgesamt bequem liegt und sich Deine Muskulatur im Schlaf erholen soll. Mit unzoniertem Kaltschaum pur lässt sich das tatsächlich kaum erreichen.

Und wonach richten sich die Liegezonen?

Lass uns die Sache mal anhand einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze genauer anschauen. Hier sehen die Zonen zumindest in der Theorie der Matratzenhersteller folgendermaßen aus:

  1. Leicht stützende Kopfzone und Nackenzone: Diese eher feste Liegezone bietet dem Kopf eine stabile Unterlage und sichert damit die allnächtliche Entlastung Deiner Halsmuskulatur.

  2. Weiche Schulterzone: Meist das nachgiebigste Areal. Sie vereinfacht vor allem für Seitenschläfer das angenehme Einsinken der Schulter, sorgt damit für eine gerade Lagerung Deiner Wirbelsäule und soll Fehlstellungen vorbeugen.

  3. Feste Lendenwirbelzone: Sie fördert mit stärkerer Stützung dieses nach vorne gewölbten Wirbelsäulenbereichs Streckung Deiner tagsüber durchs körpereigene Gewicht gestauchten Bandscheiben.

  4. Beckenzone bzw. Hüftzone (Mitte!): Senkt die Hüftgegend und das schwere Becken durch mehr Elastizität ab und stützt diese Partien zugleich so, dass die Wirbelsäule gerade liegt.

  5. Festere Schenkelzone: Identisch mit der Lendenwirbelzone. Deine Oberschenkel werden gestützt und sinken nicht zu tief ein.

  6. Nachgiebige Kniezone und Wadenzone: Baugleich mit der Schulterzone. Ihre hohe Elastizität fördert die ungehinderte Durchblutung Deiner Venen.

  7. Sanft stützende Fußzone: Entspricht in ihrer Festigkeit der Kopfzone und bietet Deinen Füßen bequemen Halt.

Wie entsteht eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze?

Die Matratzenzonen richten sich also nach den Bereichen Deines Körpers. Aber wie machen die Produzenten das in der Praxis? Woher weiß die Schulterzone, dass sie nachgeben soll, und die Lendenwirbelzone, dass sie hart sein soll? Schließlich liegen diese Zonen doch direkt nebeneinander – und bestehen aus dem gleichen Material?!

7-Zonen-Kaltschaummatratzen werden mit speziellen Einschnitten versehen, die die Nachgiebigkeit des Kaltschaums beeinflussen sollen. Je nach Anbieter gibt es gerade Einschnitte, die senkrecht und waagerecht verlaufen können, aber auch Wellenschnitte, Zackenschnitte oder so genannte Würfelschnitte.

Der beste Schnitt 

Welche Schnittvariante nun am besten funktioniert? Wir wissen es nicht, denn selbst die Hersteller können nicht aussagekräftig begründen, wieso sie ausgerechnet diese eine bestimmte Schnittart anwenden. Was wir bei Snooze Project allerdings wissen: Solche Schnitte lassen viele Kaltschaummatratzen höher wirken, als sie eigentlich sind – und sparen bei der Produktion jede Menge teures Material. Als Käufer erfährst Du von dieser Trickserei nichts. Im Gegenteil: Zonierte Matratzen werden meist sogar teurer angeboten. Klingt ja auch so schick nach Hightech und viel Aufwand, oder? Dabei entstehen besagte Schnitte durch vollautomatische Fräsen – innerhalb weniger Sekunden. Aus Sicht der Matratzenindustrie superleicht verdientes Geld…

Augen auf beim Kauf: Heiße Tipps für 7-Zonen-Kaltschaummatratzen 

Ehe Du Dein gutes Geld in eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze investierst, solltest Du unbedingt ausprobieren, ob diese auch wirklich verschiedene Zonen aufweist. Dabei gilt: All die tollen Zonen nützen nichts, wenn Du darauf unbequem liegst. Sinkt Dein Becken tief genug ein, oder bleibt ein Spalt zwischen der Matratze und Deinem Rücken? Ein seriöser Verkäufer wird Dich nicht nur darauf hinweisen, sondern Dir auch einen genauen Blick unter den Bezug gönnen: Laut Dooyou-Matratzenkaufberater konnte die Stiftung Warentest bei so mancher Matratze die versprochenen Zonen nämlich gar nicht erst finden - obwohl großspurig im Prospekt beworben.

Kaltschaum braucht keine Farbe – aber Kontrolle 

Wichtig für Deine Matratzenwahl: Wie bei Spülmaschinentabs sagen unterschiedliche Farben des Matratzenkerns rein gar nichts über die Funktion der eingefärbten Bereiche aus. Alles so schön bunt hier? Lass Dich davon nicht blenden. Allein Dein Liegekomfort ist ausschlaggebend! Besonders Kaltschaummatratzen können selbst innerhalb der gleichen Charge mal härter und mal weicher ausfallen. Bei nachlässiger Überwachung der Produktion kommt es schnell unbemerkt zu Abweichungen bei der Materialdichte, sodass auch die Zonenschnitte nicht mehr wie angegeben wirken. Da häufige Qualitätskontrollen sehr aufwendig sind, können hochwertige 7-Zonen-Kaltschaummatratzen allerdings immens teuer sein.

Was sagen Experten über Matratzenzonen? 

Bei zahlreichen Tests zeichnet sich immer wieder das gleiche Bild ab: Eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze kann zwar funktionieren – muss aber nicht. Allzu oft schneiden Matratzen mit weniger oder sogar ganz ohne Zonen ähnlich gut ab. Das TV-Magazin Galileo kam in seinem Bericht zum Thema Bett zu ganz ähnlichen Ergebnissen. Die Zonierung allein hat also keinen sonderlich großen Einfluss auf die Liegeeigenschaften. Und neben der Tatsache, dass die Produzenten ihre herstellungsbedingte Materialersparnis nicht durch niedrigere Preise an Dich weitergeben, können 7-Zonen-Kaltschaummatratzen auch noch andere Nachteile mit sich bringen.

„Je mehr Liegezonen, desto hochwertiger die Matratze?“ 

Der Fachverband Matratzenindustrie e. V. beispielsweise beantwortet diese Frage („Je mehr Liegezonen, desto hochwertiger die Matratze?“) mit einem einfachen und dennoch klaren: „Nein!“. Ferner argumentiert der Verband: „Zu viele Liegezonen sind auch nicht sinnvoll. Die Qualität einer Matratze hängt viel mehr von der Verarbeitung und den verwendeten Materialien ab, nicht aber von einer möglichst hohen Zahl an Liegezonen." Dem schließen wir von Snooze Project uns in der Tat an!

Das Ding mit den Körpergrößen 

Unsere Experten bemängeln vor allem einen Punkt: Da handelsübliche Matratzen Standardmaße haben, können 7 Zonen niemals für alle Menschen gleich gut passen. Holger Brackemann, Bereichsleiter Untersuchungen bei der Stiftung Warentest, äußerte sich dazu im Gespräch mit Focus Online denkbar kritisch. Der 1,95 Meter große Mann, die 1,55 Meter kleine Frau: Sie fallen aus der Wunschnorm der Hersteller heraus. Und plötzlich schaden all die Zonen mehr, als sie je nutzen könnten. Die Quittung folgt prompt: In Form von Schlafstörungen. morgendlichen Verspannungen oder Rückenschmerzen.

So mancher Verbraucher schief gewickelt 

Auch wenn die Matratzenindustrie uns das gern vorgaukeln würde: Menschen lassen sich nicht normen. Davon kannst Du als unruhiger Schläfer oder notorischer Querlieger vielleicht ebenfalls ein Lied singen. Wer nicht auf seiner Matratze festgeschnallt wird, liegt eben auch mal gegen alle Regeln. 7-Zonen-Kaltschaummatratzen haben also ihre Tücken: Gute Qualität ist schwer ausfindig zu machen – und als Kunde soll man nicht nur Normgröße haben, sondern sich auch möglichst nicht im Schlaf bewegen. Na super… Nicht gerade das, was wir bei Snooze Project uns unter unserer Lieblings-Schlafunterlage vorstellen!

Liegezonen: Wirklich alternativlos? 

Du hast Dich schon zur Genüge an Deiner alten 7-Zonen-Kaltschaummatratze abgearbeitet? Keine Angst, es gibt noch mehr auf dieser Welt! Moderne Online-Anbieter wie Snooze Project zeigen dem Zonenkonzept jetzt die kalte Schulter, die es verdient: Mit Matratzen aus intelligent kombinierten Materialschichten erreichen sie einen deutlich höheren Schlafkomfort, als ihn 1000 Zonen schaffen. Snooze Project nutzt einen offenporigen Poly-Schaum als stützendes Basismaterial. Mit seiner hohen Dichte verleiht er Deiner Matratze Stabilität und gewährleistet zugleich die optimale Luftzirkulation. Ergänzt wird die Basisschicht durch die Komfortschicht aus besonders hochwertigem, sorgfältig produziertem Kaltschaum: Er verteilt den Druck Deines Körpers ideal auf die gesamte Liegefläche. Versprochen: Hier fragt Dich keiner, wie groß Du bist!

Cleverness schlägt Werbe-Blabla 

Für die Kombination unserer Materialien haben wir von Snooze Project uns Rat bei einschlägigen Fachleuten, Händlern und Herstellern geholt. Klar: Manche Meinungen waren auch hier unterschiedlich. Aber in einem Punkt waren sich alle erstaunlich einig: Die Qualität einer Matratze hängt nicht von Zonen, sondern allein von den verwendeten Materialien ab – und davon, wie diese am vorteilhaftesten zusammenwirken können. Auch der Warentest-Redakteur Hans-Peter Brix äußerte das in einem Interview mit rp-online. Aus diesem Grund bekommst Du bei uns eine durchdachte und hochwertige Matratze: Mit simplem, intelligentem Design. Preisgünstig und einfach gut. Für jede Größe. In jeder Lage.

Mit unserer Matratze liegst Du richtig: Jetzt 100 Tage probeschlafen auf Deiner Snooze Project Matratze

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  • Top.

    Ich habe zwar keine Matratze von euch. Jedenfalls noch nicht, vielleicht bei meinem nächsten Erwerb. Aber auf die 7-Zonen habe ich auch gelernt zu verzichten und das ist auch gut so!