Ratgeber Familienbett

Familienbett

Aktualisiert am 19. Juli 2022
Veröffentlicht am 9. Dezember 2021

⏰ Kurz & knapp: Das Familienbett

Familienbetten: Eine gute Idee? 

Sollten Eltern und Kind(er) zusammen in einem Bett schlafen? In manchen Familien gibt diese Frage immer wieder Anlass zur Diskussion: Entweder empfinden beide Eltern unterschiedlich, oder sie haben − besonders bei noch sehr kleinen Kindern − gemeinsame Bedenken und Unsicherheiten. Das Snooze Project Team liefert sachliche Infos und hat die wichtigsten Argumente pro und contra Familienbett gesammelt, um Dir und Deinen Lieblingsmenschen die Entscheidung zu erleichtern.

Familienbett: Was ist das eigentlich?

Der Begriff Familienbett wird fĂŒr gemeinsame SchlafstĂ€tten von Eltern und Kind(ern) benutzt. Die ganze Familie schlĂ€ft also nicht nur im selben Raum, sondern teilt sich auch dasselbe Bett. Wenn Babys, Kleinkinder oder auch Ă€ltere Kinder ihre NĂ€chte dauerhaft gemeinsam mit den Eltern im selben Bett verbringen, nennt man das auch Bed Sharing (englisch fĂŒr „das Bett teilen“) − nicht zu verwechseln mit dem Co-Sleeping ( „Mit-Schlafen“), bei dem zwar auch alle Familienmitglieder im selben Raum, teils aber in mehreren Betten schlafen.

Dass immer mehr Eltern die in frĂŒheren Generationen ĂŒbliche, mehr oder weniger strenge Trennung zwischen Kinder- und Elternschlafzimmer aufheben und sich fĂŒr ein Familienbett entscheiden, hat sich aus einer Vielzahl gesellschaftlicher Neuerungen wĂ€hrend der letzten Jahrzehnte ergeben. Immer mehr Alleinerziehende, die sinkende Kaufkraft vor allem niedriger Einkommen, beengte WohnverhĂ€ltnisse aufgrund extrem ansteigender Mieten und der deutlich gestiegene Anteil berufstĂ€tiger MĂŒtter fĂŒhren oft zur Einsparung separater Kinderzimmer und Verlagerung der Familienzeit auf die gemeinsam verbrachten NĂ€chte.

Du und Deine Familie denkt auch ĂŒber ein gemeinsames Nachtlager nach? Sofern Ihr nur 2 bis 3 Personen seid, könnt Ihr ein ganz normales „Ehebett“ − ĂŒblicherweise ein Doppelbett in Breiten zwischen 1,60 und 2,00 Metern − zunĂ€chst meist auch problemlos als Familienbett nutzen. SpĂ€testens mit 4 Personen wird es jedoch selbst in großflĂ€chigen Doppelbetten mit ÜberlĂ€nge (z. B. in den Abmessungen 2,00 x 2,20 m) zu eng: Jetzt ist ein Familienbett im XXL-Format die bessere und bequemere Wahl.

💡Tipp: FĂŒr ausreichend Platz sorgen

Genug Platz im Bett sorgt dafĂŒr, dass sich die einzelnen Familienmitglieder nachts weniger hĂ€ufig beim Schlafen ins Gehege kommen − besonders wesentlich, wenn Euer Nachwuchs wie die meisten Kinder zu sehr lebhaften und bewegungsreichen TrĂ€umen neigt. Punktelastische Matratzen können Vibrationen besonders gut dĂ€mpfen: Sie sorgen dafĂŒr, dass Ihr Euch durch Eure natĂŒrlichen Schlafbewegungen nicht gegenseitig stört.

Ein geeignetes XXL-Bett kann je nach FamiliengrĂ¶ĂŸe 2,80 m und mehr breit sein − die Abmessungen ergeben sich oft aus den Formaten mehrerer, zusammengeschobener Doppelbetten, wobei sich Breiten bis zu 4,00 gut mit handelsĂŒblichen Standardbetten erzielen lassen. FĂŒr extrabreite Familienbetten ohne unbequem harte Mittelstreben eignen sich Bettgestelle am besten, bei denen die Matratze möglichst hoch aus dem Rahmen herausragt, oder bei denen sie − wie etwa bei den beliebten Boxspringbetten − vollstĂ€ndig frei auf dem Unterbau aufliegt.

Störende LĂŒcken zwischen den Matratzen zusammengestellter Betten kannst Du mit im Handel erhĂ€ltlichen RitzenfĂŒllern aus Schaumstoff („LiebesbrĂŒcke“) ganz gut beseitigen. Komplett vermeidbar sind die gefĂŒrchteten Besucherritzen etwa durch Familienmatratzen nach Maß: Mit einer Matratzen-Sonderanfertigung von Snooze Project lassen sich zum Beispiel auf Wunsch durchgĂ€ngige LiegeflĂ€chen bis zu einer GrĂ¶ĂŸe von 3,00 x 3,00 Metern realisieren. 

Familienbett: Vorteile & Nachteile im Überblick

✔ Box fĂŒr Vorteile 

  • Vermindert das Streitpotenzial
  • Gibt Ă€ngstlichen Kindern mehr Sicherheit
  • Schafft Urvertrauen
  • Beschleunigt und vereinfacht die Reaktion auf BedĂŒrfnisse von Kindern
  • Ermöglicht oft stressfreies Stillen „wie im Schlaf“
  • LĂ€sst auch Eltern beruhigter schlafen
  • StĂ€rkt durch NĂ€he die seelische und körperliche Gesundheit

❌ Box fĂŒr Nachteile 

  • Gegenseitiges Stören durch nĂ€chtliche Bewegung 
  • Intimier RĂŒckzugsort fĂŒr Eltern geht “verloren” 
  • Sorge, dass Kinder nicht lernen, alleine in ihrem Zimmer zu schlafen 
  • Sorgen & Ängste, dass das gemeinsame Schlafen Gefahren birgt, besonders fĂŒr kleine Kinder

Vorteile: Was spricht fĂŒr das Familienbett?

Oft ergeben sich gemeinschaftliche Nachtlager aus ganz praktischen GrĂŒnden. Falls Du selbst Kinder hast, kennst Du das vielleicht auch: Kommt stĂ€ndig ein knatschender Knirps ins Elternbett gekrochen und weigert sich vehement, im krokodilverseuchten Kinderzimmer zu schlafen, ist es auf Dauer komfortabler, den nĂ€chtlichen Expeditionen einfach zuvorzukommen. Wiederkehrender Stress oder gar Streit durch das Wegschicken von Kindern, die es aus Angst vor dem Dunkeln allnĂ€chtlich ins elterliche Schlafzimmer zieht, lassen sich durchs Schlafen im gemeinsamen Familienbett von vornherein entschĂ€rfen.

Kinder, die spĂŒren, riechen und hören, dass sie nicht alleine sind, schlafen ruhiger und fĂŒhlen sich geborgen. Es beginnt schon mit dem Stillen: Euer SĂ€ugling kann sich bei Hunger ohne langes Geschrei bemerkbar machen, niemand braucht mehr aufzustehen, keiner wird mehr mitten in der Nacht durch das Anschalten des hellen Flurlichts auf hellwach gepolt, und alle können hinterher meist direkt wieder weiterschlafen. Körperliche NĂ€he schafft Sicherheit und verringert den Aufwand.

Von der StĂ€rkung des familiĂ€ren Miteinanders − etwa durch das Erleben einer gemeinsamen Abendroutine vor dem Einschlafen − profitieren nicht nur die Kleinen: Auch viele MĂŒtter und VĂ€ter fĂŒhlen sich besser, wenn sie jederzeit fĂŒr ihr Kind da sein können. Das gilt lĂ€ngst nicht nur fĂŒrs Stillen, sondern ermöglicht auch beim Trösten, FĂŒttern, Wickeln, nach nĂ€chtlichen AlptrĂ€umen oder im Krankheitsfall eine viel schnellere und unkompliziertere Reaktion, als wenn der Nachwuchs fernab vom Elternschlafzimmer in einem separaten Raum nĂ€chtigt.

Weniger Stress wĂ€hrend der Nacht steigert die SchlafqualitĂ€t der kompletten Familie. MĂŒtter sind erwiesenermaßen ruhiger und erleben lĂ€ngere Tiefschlafphasen, wenn ihr SĂ€ugling neben ihnen liegt, Babys schlafen bei direktem Körperkontakt besser, und auch VĂ€ter mĂŒssen sich nicht mehr aus den Federn quĂ€len, wenn ein FlĂ€schchen oder eine neue Windel angesagt ist.

Dass Bed Sharing fĂŒr körperliche NĂ€he satt sorgt, ist ein weiterer angenehmer Effekt. Im Familienbett jede Nacht ungehindert kuscheln, wann immer Euch danach zumute ist: Das kommt nicht nur Babys, sondern auch Ă€lteren Kindern und Erwachsenen zugute. Körperliche NĂ€he − sofern sie erwĂŒnscht ist und keine persönlichen Grenzen ĂŒberschreitet − wirkt sich stĂ€rkend auf unsere Psyche, den Hormonhaushalt und das Immunsystem aus, wie diverse Studien belegen.

Nachteile: Was spricht gegen das Familienbett?

In der westlichen Welt − also den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern sowie den USA − propagierten Fachleute und Mediziner*innen ĂŒber lange Zeit das Schlafen schon von kleinen Kindern in einem eigenen Bettchen, am besten in einem separaten Kinderzimmer. Oft ist auch jetzt noch zu hören, dass Kinder durch das Bed Sharing zu sehr verwöhnt wĂŒrden, und spĂ€ter Schwierigkeiten damit hĂ€tten, sich an ein eigenes Bett im Kinderzimmer zu gewöhnen.

Aus wissenschaftlicher Warte lÀsst sich allerdings nicht belegen, dass grundsÀtzlich jedes Kind derartige Probleme bekommt, nur weil es die ersten paar Jahre mit seinen Eltern das Bett geteilt hat. Oft werden die Kleinen nach einiger Zeit sogar von ganz alleine abenteuerlustig und möchten aus eigenem Antrieb in ein separates Bett oder gar Zimmer umziehen, sofern dieses angeboten wird.

Definitiv erwiesen ist hingegen, dass sich die nĂ€chtlichen Bewegungen unruhiger SchlĂ€fer*innen in Eurem Familienbett störend auf die Nachtruhe der restlichen Mitschlafenden auswirken kann. Speziell Kleinkinder im Krabbelalter legen sich gerne raumgreifend mitten ins Bett und treten bzw. schlagen im Schlaf gelegentlich um sich − davon hat letzten Endes niemand etwas, denn chronisch unausgeschlafene Eltern zeichnen sich tagsĂŒber nicht gerade durch gute Laune aus. Kommt Dir dieses Szenario bekannt vor? Dann kann ein separates Kinderbettchen, das sich getrost weiterhin im elterlichen Schlafzimmer befinden darf, Abhilfe schaffen.

Sex im Familienbett: FĂŒr manche ganz natĂŒrlich, fĂŒr andere ein Tabubruch und völlig undenkbar. Mit dem Konzept des Familienbetts geht MĂŒttern und VĂ€tern zumindest auf den ersten Blick ihr wohl intimster RĂŒckzugsort verloren. Wenn Ihr angesichts kleiner Beobachter im Bett die Möglichkeiten fĂŒrs ungestörte Ausleben Eures Liebeslebens schwinden seht, könnt Ihr aber durchaus kreativ werden − schließlich ist körperliche Zweisamkeit auch außerhalb des Schlafzimmers möglich. Aus einem zeitlichen und/oder rĂ€umlichen Wechsel ergeben sich fĂŒr so manches Paar sogar neue, ĂŒberraschend romantische oder aufregende Alternativen.

Babys im Familienbett: Ja oder Nein?

Einige Expert*innen vertreten bis heute die Ansicht, dass das gemeinsame Familienbett zumindest fĂŒr Kinder unter einem Jahr Gefahren in sich birgt, und empfehlen stattdessen ein separates Beistellbett. Unicef und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) plĂ€dieren hingegen aufgrund der bekannten positiven Auswirkungen des Bed Sharings schon seit 2008 ganz klar pro Familienbett. Wie soll man sich da entscheiden? Falls Du Dich unsicher fĂŒhlst, bist Du damit nicht allein: Sehr viele junge Eltern haben verstĂ€ndlicherweise Angst, beim Schlafen mit Baby im Familienbett etwas falsch zu machen.

Einerseits warnen manche KinderĂ€rzt*innen vor einer möglichen Überhitzung von Kleinstkindern unter der elterlichen Bettdecke, ja sogar davor, dass Eltern ihren SĂ€ugling versehentlich im Schlaf erdrĂŒcken könnten − Horrorvorstellungen aller liebenden MĂŒtter und VĂ€ter! Einer Vielzahl von Bed-Sharing-Studien zufolge erleichtert ein Familienbett andererseits das Stillen, erhöht die Stillfrequenz und verlĂ€ngert die Stillphase insgesamt − all das wirkt nachweislich prĂ€ventiv gegen den plötzlichen Kindstod.

⚠Wichtiger Hinweis: SĂ€uglinge im Familienbett

Der plötzliche Kindstod (englische AbkĂŒrzung SIDS fĂŒr Sudden Infant Death Syndrome) gehört bei Kindern bis zu 1 Jahr zu den hĂ€ufigsten Todesarten. Seine Ursachen scheinen vielfĂ€ltig zu sein und sind bislang noch nicht vollstĂ€ndig erforscht, doch es gibt zahlreiche Anhaltspunkte. Beachten Eltern beim Schlafen im Familienbett bestimmte Regeln, auf die wir im nĂ€chsten Kapitel noch nĂ€her eingehen, können die Risiken des Bed Sharings fĂŒr SĂ€uglinge deutlich minimiert werden.

Wissenschaftler der englischen UniversitĂ€t Durham konnten zudem zeigen, dass stillende MĂŒtter nachts instinktiv eine spezielle Haltung einnehmen, die ihr Kind wie eine Art lebender Schutzpanzer umschließt und es sicher vor dem ErdrĂŒcktwerden oder Herausfallen bewahrt. Erwiesen ist auch, dass MĂŒtter ihre Babys instinktiv durch regelmĂ€ĂŸige BerĂŒhrung wĂ€hrend des Schlafs gegen Überhitzung und AtemstillstĂ€nde schĂŒtzen − und damit unbewusst 2 vermutete Hauptursachen fĂŒr den plötzlichen Kindstod ausschalten.

Die Entscheidung zwischen separatem Babybett, ans Elternbett angestelltem Beistellbett oder gemeinsamem Familienbett könnt Ihr je nach Wohnsituation und persönlichen Voraussetzungen nur ganz individuell fĂŒr Euch treffen. Die allermeisten Kinder genießen jedenfalls die Geborgenheit, die ihnen der Geruch und die BerĂŒhrung ihrer Eltern vermitteln. Nach Meinung von Fachleuten sollten Kleinstkinder auf jeden Fall im selben Raum wie die Erwachsenen schlafen.

Passt aus Eurer Sicht alles, könnt Ihr Euch dem aktuellen Forschungsstand zufolge bedenkenlos fĂŒrs Schlafen mit Baby im Familienbett entscheiden. Schließlich haben Kinder wĂ€hrend des grĂ¶ĂŸten Teils der Menschheitsgeschichte bei ihren MĂŒttern oder beiden Elternteilen geschlafen. Ob Asien, Afrika, SĂŒdeuropa oder SĂŒdamerika: In weiten Teilen der Erde praktizieren Familien bis heute unterschiedlichste Co-Sleeping-Konzepte − offenbar mit durchaus positiven Effekten.

Tipps: Familienbett sicherer gestalten

Babys brauchen eine zu jeder Zeit sichere Umgebung. Achte bei der Einrichtung Eures Familienbetts unbedingt darauf, Euch ausreichend Platz zum Schlafen und Relaxen zu gönnen. Selbst mit nur einem Kind im Bett sollte die Bettbreite nach Möglichkeit mindestens 2,00 m betragen − so kann auch einer Überhitzung des kleinen SĂ€uglingskörpers vorgebeugt werden. Wasserbetten sind als Familienbett nicht zu empfehlen, da sie zu nachgiebig sind.

Am besten eignet sich eine durchgĂ€ngige, nicht zu weiche Matratze. FĂŒr SĂ€uglinge darf die Schlafunterlage keinesfalls zu soft sein, da sie sonst mit dem Kopf zu tief einsinken − geraten sie doch einmal in die Bauchlage, könnte dies schnell zur Erstickung fĂŒhren. Gut geeignet sind mittelharte, atmungsaktive Matratzen, die auch Euch Erwachsenen genug StĂŒtzung bieten. Besucherritzen solltest Du ĂŒberbrĂŒcken, um die Verletzungs- und Erstickungsgefahr zu minimieren.

Falls Ihr nicht von vornherein auf ein bodennahes Matratzenlager ausweicht, musst Du Euer Familienbett mit einem Seitengitter, einer Reling oder einem Ă€hnlichen Fallschutz ausstatten. Da sehr kleine Babys zunĂ€chst neben der Mutter an der Bett-Außenseite schlafen sollten, ist die Herausfall-PrĂ€vention von Beginn an extrem wichtig − natĂŒrlich könnt Ihr fĂŒr die erste Zeit aber auch einen sogenannten Baby-Balkon oder ein Anstellbettchen benutzen. Ab etwa 1 Jahr sollten Kleinkinder dann zwar sowieso in der Bettmitte zwischen den Erwachsenen liegen − doch auch, wenn einer von Euch zwischendurch das Bett verlĂ€sst, muss der Schutz gewĂ€hrleistet bleiben.

Genau wie im Babybett solltet Ihr auch im Familienbett bestimmte Grundregeln einhalten. Aus den bislang bekannten Risiken fĂŒr einen plötzlichen Kindstod lassen sich einige leicht umsetzbare Maßnahmen ableiten, die Du und Dein*e Partner*in unbedingt beachten solltet, um das Schlafen im Familienbett möglichst babysicher zu gestalten.

Schlafen im Familienbett: Wichtige Regeln & Tipps

  • Die Raumtemperatur sollte bei ca. 16 bis 18° C liegen
  • LĂŒftet regelmĂ€ĂŸig, z. B. morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafenlegen
  • Verzichtet möglichst komplett aufs Rauchen (extreme Schadstoffbelastung, Risikofaktor fĂŒr plötzlichen Kindstod!)
  • Verzichtet auf Schlafmittel, Alkohol & andere Drogen, die Euer Schlafverhalten verĂ€ndern
  • Wer unter Jetlag oder starker Erschöpfung leidet, schlĂ€ft vorĂŒbergehend besser alleine
  • Schlaft nicht zusammen, wenn Ihr krank seid oder jemand von Euch Fieber hat
  • Legt Babys bis 1 Jahr flach auf den RĂŒcken, niemals auf den Bauch (Erstickungsgefahr!)
  • Verbannt ĂŒberflĂŒssige Kissen, Kuscheldecken & herumliegende PlĂŒschtiere
  • Legt kleine Kinder lieber in einen eigenen, passenden Schlafsack statt unter eine Decke − letztere verrutscht zu leicht
  • Legt Euer Baby nie direkt neben Ă€ltere Geschwister
  • Babys Kopf sollte mit dem Kopf der Mutter auf selber Höhe liegen, um ein versehentliches Zudecken zu vermeiden
  • Verbannt sĂ€mtliche Haustiere aus dem Familienbett, solange Babys mitschlafen (Risiko des ErdrĂŒckens/Erstickens, Gefahren fĂŒr unausgereiftes Immunsystem)

Achtung: Bitte informiere Dich vorab grĂŒndlich ĂŒber die Risiken eines Familienbetts, insbesondere fĂŒr SĂ€uglinge. Unsere Tipps sollen eine Hilfestellung sein, deren VollstĂ€ndigkeit wir nicht garantieren können. 

Familienbett selber bauen: Beispiele

Von jungen Eltern hören wir bei Snooze Project immer wieder dieselbe Geschichte: „FrĂŒher hat der schiere Gedanke an Kinder-Dauerbesuch in unserem Bett schon Panik ausgelöst, aber inzwischen…“. Das kennen wir alle nur zu gut! Manchmal stellt man sich das Leben mit dem Nachwuchs eben ganz anders vor, als es sich dann entwickelt.

Kein Problem, denn ein Familienbett lĂ€sst sich jederzeit und passend zu fast jedem Geldbeutel bauen − vom lĂ€ssigen Matratzenlager mit Boho-Charme ĂŒber kombinierte Doppelbetten, vom Mega-Bettgestell Marke Eigenbau bis zum maßgeschneiderten Komplettset aus dem Möbelhandel oder vom Schreiner. Familienbetten gibt es in unzĂ€hligen Styles, Formen und Maßen. Dir fehlt die zĂŒndende Idee fĂŒr Eure optimale Spielwiese? Hol Dir einfach online Inspiration!

 

FAQ

Es gibt keine feste Regel dafĂŒr, ab wann ein Kind im eigenen Bett schlafen sollte. Viele Kinder Ă€ußern irgendwann von selbst das BedĂŒrfnis, aus dem gemeinsamen Familienbett ausziehen zu wollen.

Expert*innen-Ratgeber empfehlen meist, Kinder spĂ€testens ab der Einschulung im eigenen Bett bzw. Zimmer schlafen zu lassen. In familiĂ€r belastenden Situationen wie Streit, Trennung, schwere Erkrankung oder Tod darf es vorĂŒbergehend aber durchaus auch fĂŒr Ă€ltere Kinder Ausnahmen geben.

GrundsÀtzlich hat ein Familienbett viele Vorteile, sofern es sich sinnvoll in den Familienalltag integrieren lÀsst. Gemeinsam mit ihren Eltern zu schlafen, vermittelt Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Ob sich ein Familienbett eignet, sollte aber jedes Paar anhand seiner individuellen Voraussetzungen selbst entscheiden.

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