Schimmel im Schlafzimmer

schimmel-im-schlafzimmer

Worum es geht

Dein Schlafzimmer ist als Ruhe-Oase unverzichtbar, in der Du Nacht für Nacht den Stress des Alltags abschüttelst und morgens erholt und energiegeladen aufwachen möchtest. Damit Dir das gelingt, ist ein gesundes Schlafklima samt einer optimalen Schlafhygiene das A und O. Kommt es in Deinem Schlafzimmer hingegen zur Schimmelbildung, ist nicht nur Deine Nachtruhe gefährdet; die eingeatmeten Schimmelsporen können zu massiven Gesundheitsproblemen führen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, präsentieren wir Dir die wichtigsten Tipps zur Schimmel-Prävention. Denn haben es sich Schimmelflecken erstmal an den Wänden bequem gemacht, reicht ein einfaches Abwischen und „Drüberstreichen“ keineswegs aus. Solltest Du bereits verdächtige, dunkle Flecken an den Wänden Deines Schlafzimmers gesichtet haben, sagen wir den ungeliebten Mikroorganismen gemeinsam mit Dir den Kampf an. In diesem Sinne: Los geht es mit unserem informativen Ratgeber “Schimmel adé für süße Träume und eine gesunde Erholung“.

Was ist Schimmel?

Beim ungeliebten Schimmel handelt es sich um Kleinstlebewesen, die als Mikroorganismen zur Kategorie Pilze gehören. Daher ist oft auch von Schimmelpilzen die Rede. Die kleinen Organismen kommen – genau wie Bakterien auch – nahezu überall vor; aufgrund sehr geringer Konzentrationen sind sie für uns Menschen allerdings ungefährlich.

Schimmelpilze ernähren sich mit Vorliebe von organischen Substanzen. Daher werden sie oft entdeckt, wenn man den Bio-Müll mal wieder nicht rechtzeitig entsorgt hat. Das Klima im feuchten Biomüll-Eimer samt einer Extraportion Nahrung ist der optimale Nährboden für Schimmelpilze. Im Gegensatz zum Wandbefall zeigt sich der Schimmel dann oft flaumartig oder flächendeckend und gibt seine Sporen bereits bei geringsten Bewegungen an die Luft ab. Daher solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du keine Schimmelpilzsporen einatmest und den Inhalt des Mülleimers vorsichtig entsorgst.

Außerhalb der Küche in Wohnräumen wie Schlafzimmer und Co. sorgen hingegen menschliche oder tierische Haut- und Haarschüppchen dafür, dass der Schimmel nicht auf Diät gesetzt wird.

Feuchter, muffiger Geruch – Klares Anzeichen für Schimmelbefall

Wenn Du bereits diesen typisch muffigen, nach Keller riechenden Duft bemerkt haben solltest, ist die Wahrscheinlichkeit eines mehr oder weniger ausgeprägten Schimmelbefalls groß. Leider wird der feuchte Parasit an Wänden, Fugen und Co. oft erst spät entdeckt. Während verschimmelte Fugen im Bad relativ unspektakulär per Desinfektion und neuem Silikon erneuert werden können, ist der Befall in anderen Wohnräumen weniger unproblematisch. Das gilt umso mehr, wenn Deine geliebte Ruhestätte – Dein Schlafzimmer oder sogar Deine Matratze – vom schwarzen Parasiten befallen ist.

Dein Schlafzimmer – Der Lieblingsplatz in Deiner Wohnung

Kommt es zu Schimmelbefall in der Wohnung, ist besonders häufig das Schlafzimmer betroffen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Schimmelpilze lieben ein feuchtes Klima. Wird Dein Zimmer nicht ausreichend gelüftet, steigt die Luftfeuchtigkeit wegen des ganz natürlichen Nachtschweißes an und sorgt für ideale Wachstumsbedingungen.

Gerade im Schlafzimmer tummelt sich mit Vorliebe Schimmel, wenn Du die kleinen Plagegeister nicht im Keim erstickst. Der schwarze Krankmacher setzt sich dabei nicht nur an den Wänden, sondern auch an Fensterdichtungen und – im schlimmsten Fall sogar direkt in Deinem geliebten Bett in der Matratze – fest. Aber warum ist das eigentlich so?

Die intensive Nutzung Deines Schlafzimmers kann schnell zu einem Lieblingsplatz für Schimmel werden, wenn Du nicht regelmäßig für ein gesundes Luftklima sorgst.

Mit einer empfohlenen Schlafdauer von ungefähr 7 Stunden hältst Du Dich in keinem anderen Raum Deiner eigenen vier Wände so lange ohne Unterbrechung am Stück auf. Vorausgesetzt, Du hältst den Verlockungen Deines Kühlschranks oder des Süßigkeitenfachs stand, um Dich nicht einem nächtlichen Schoko-Intermezzo hinzugeben. Allerdings ändern kurze Unterbrechungen wie kulinarische Ausflüge in die Küche oder der nächtliche Toilettengang nichts daran, dass Dein Schlafzimmer intensiv genutzt wird.

Die ausgiebige Nutzung wird oft noch weiter ausgedehnt: Das digitale Zeitalter dank Notebook, Tablet und Co. macht Dein Schlafzimmer in Null Komma Nix zum gemütlichen Home-Movie, falls Du – im Gegensatz zu so manchem anderen TV-Junkie – keinen Fernseher in Sichtweite Deines Bettes haben solltest. Und Hard Core-Freiberufler frühstücken sogar direkt im Bett, bevor sie ihr Home-Office halb liegend im Bett eröffnen.

Weitere Risikoquellen für Schimmel

Neben einer intensiven Nutzung und eines unzureichenden Lüftens gibt es weitere Faktoren, die Schimmelbildung im Schlafzimmer begünstigen können.

Nasse Wäsche im Schlafzimmer trocknen: Ein Wäscheständer im Schlafzimmer kann die Luftfeuchtigkeit zusätzlich erhöhen. Bietet das Badezimmer nicht ausreichend Platz zum Aufhängen von Socken und Co., wandert der Wäscheständer mit Vorliebe ins Schlafzimmer, um ihn vor neugierigen Blicken vom Besuch zu verstecken. Schließlich möchte man nicht jedem Gast seine Spitzenhöschen oder Stützstümpfe präsentieren.

Fehlende Luftzirkulation: Um einer Schimmelbildung vorzubeugen, ist eine möglichst freie Luftzirkulation in Deinem Schlafzimmer wichtig. Daher ist ein vollgestellter Raum mit Möbeln, Raumtrennern oder zu viel Krimskrams nicht gerade sinnvoll, da sie den Austausch der Luftmassen einschränken. Von einer zusätzlichen Staubbelastung ganz zu schweigen.Besonders Schlafzimmer, die eine kleine, dunkle Extranische für´s Bett besitzen, die noch dazu weit vom Fenster entfernt ist, neigen zur Schimmelbildung, da nicht ausreichend Luft zirkulieren kann.

Maritime Mitbewohner & florales Design: Ein Aquarium im Schlafzimmer ist – genau wie große Blumentöpfe – ebenfalls nicht die beste Wahl, wenn Du Schimmel vermeiden möchtest. Denn dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit deutlich an. Je mehr Wasser eine Pflanze benötigt, desto mehr Feuchtigkeit kann auch in der Luft zirkulieren und Schimmel fördern. Wenn Du Dein Schlafzimmer allerdings dennoch in eine grüne Oase verwandeln möchtest, erfährst Du später, welche Pflanzen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit verhindern können.

Unzureichendes oder heterogenes Heizen: En weiteres Risiko für Schimmel ist ein falsches Heizverhalten. Während allen voran das Wohnzimmer im Winter in der Regel auf eine angenehme Temperatur gebracht wird, verzichten viele auf das Heizen ihres Schlafzimmers. Zum einen, weil eine kühle Schlafzimmer-Temperatur als gesünder gilt, zum anderen, weil das Schlafzimmer tagsüber nicht genutzt wird und man Heizkosten sparen möchte. Strömt dann allerdings warme Luft ins kühle Schlafzimmer, setzt sie sich an den kalten Wänden ab und kondensiert. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit weiter an und bietet an feuchten Wänden optimale Bedingungen, damit sich die Schimmelpilze ausbreiten können.

Fehlerhafte Architektur: Bauliche Mängel wie eine schlechte Wärmedämmung oder innen liegende, fehlerhaft isolierte Rohre können ebenfalls die Luftfeuchtigkeit und das Risiko eines Schimmelbefalls erhöhen, indem die Kältebrücke feuchte Luft anzieht. Schäden an Leitungen oder Rohren sind zudem nicht immer von außen sichtbar. In der Regel wird ein Leck im Rohrsystem erst dann entdeckt, wenn das Wasser bereits einen großen Teil des Mauerwerks durchzogen hat und sich der Schimmel stolz an der Wand präsentiert.

Ist wiederum der Putz an der Außenseite eines Hauses beschädigt, perlt der Regen nicht mehr ausreichend an der kaputten Fassade ab und kann durch die äußere Wand ins Innere eindringen. Mit der Zeit nimmt der Feuchtigkeitsgehalt der Wände auch im Inneren zu und Schimmelbefall droht.

Während Handwerkerarbeiten an einem Neubau oder der Sanierung eines alten Haus wird in der Regel viel Wasser benötigt. Dadurch kann sich Baufeuchte entwickeln. Gleiches gilt, wenn Baumaterialien Regen abbekommen haben. In Folge kann die Baufeuchte die Luftfeuchtigkeit in den fertigen Wohnräumen noch über Jahre erhöhen.

Im Neubau spielen wiederum niedrige Energiewerte eine bauliche Hauptrolle zur Förderung von Schimmel. Dieser an sich sinnvolle Ansatz kann nämlich unter Umständen auch das Risiko einer Schimmelbildung erhöhen. Werden Fenster und Türen zu dicht bzw. hermetisch abgedichtet, kann es zu einem unzureichenden Luftaustausch – und in Folge zu einem erhöhten Risiko für Schimmel – kommen.

Schimmelbefall – Von der Wand in Deine Atemwege

Bleibt der Schimmelbefall in der Wohnung zunächst unentdeckt, werden die allergischen Atembeschwerden aufgrund der Schimmelpilzsporen manchmal als Pollen- oder Haustaub-Milben-Allergie missverstanden. Neben allergischen Atembeschwerden drohen weitere Gesundheitsrisiken, da einige Schimmelpilzarten unter Verdacht stehen, krebserregende Substanzen bzw. Toxine zu bilden. Besonders gefährdet sind kleine Kinder, ältere und kranke Menschen sowie Personen mit Atemwegserkrankungen.

Haben sich Schimmelpilze bereits sichtbar an der Wand ausgebreitet, kann die Sporenkonzentration in der Atemluft schnell ansteigen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Schimmel kann den Weg in Deinen Körper übrigens nicht nur über Deine Atemwege erklimmen, sondern auch über die Haut in Deinen Organismus gelangen. Neben Atemproblemen kann es auch zu Kopfschmerzen, Übelkeit und sonstigen Nebenwirkungen durch Schimmelpilze kommen.

Während Du vermutlich zwar nicht liebevoll mit Deiner Hand über eine Schimmel-befallende Wand streicheln wirst, kann das Liegen auf einer alten, verschimmelten Matratze den unerwünschten Körperkontakt auslösen. In Folge werden allen voran die Atemwege gereizt und es kann bei einem längeren, unbemerkten Schimmelbefall zu gesundheitlichen Komplikationen wie Asthma kommen.

Zur Entwicklung von Atemproblemen reicht es allerdings aus, dass nur ein kleiner Teil der Wand befallen ist. Das Szenarium einer verschimmelten Matratze gehört im Gegensatz zu einer schimmelbefallenden Wand glücklicherweise eher zu den Ausnahmeerscheinungen.

Wie kann ich Schimmel im Schlafzimmer verhindern?

Du kannst bereits mit kleinen Tipps und Tricks verhindern, dass Schimmelpilze Dein geliebtes Heim beanspruchen.

Richtig lüften: Damit sich Schimmel am besten gar nicht erst in Deinem Schlafzimmer ausbreitet, ist es ganz wichtig, dass du alle Räume regelmäßig lüftest. Dieser Aspekt ist auch im Winter wichtig. Während im Sommer je nach Temperatur das Fenster ruhig dauerhaft auf Kipp-Lüftung gestellt sein kann, solltest Du Deine Wohnung auch in der kälteren Jahreszeit mehrmals täglich stoßlüften. Falls Du tagsüber unterwegs bist, sollten es direkt nach dem Aufstehen, nach Feierabend und direkt vor dem Schlafen gehen mindestens 5 bis 10 Minuten sein.

Nach dem Aufstehen sollten es mindestens 10 bis 15 Minuten sein, damit der nächtliche Schweiß komplett nach außen weichen kann. Nur dann gehst Du auf Nummer sicher, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch bleibt. Dabei gilt ein Richtwert, dass die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen bei ca. 50 Prozent, keinesfalls über 60 Prozent liegen sollte. Und für den Frischefaktor in Deinem Schlafzimmer ist ein ausgiebiger Luftaustausch sicher auch wünschenswert.

Temperaturunterschiede in der Wohnung verhindern: Neben des richtigen Lüftens spielt auch die Temperatur in Deinen gesamten vier Wänden eine entscheidende Rolle. Dabei ist es in puncto Schimmelprophylaxe besonders wichtig, dass es zu keinen großen Temperaturschwankungen kommt.

Das bedeutet, dass es im Winter besser ist, alle Räume leicht – als nur das Wohnzimmer kuschelig warm und die restlichen Räume gar nicht – zu heizen. Ansonsten tritt der oben bereits beschriebene Effekt ein, dass die wärmere Luft ins kalte Schlafzimmer wandert und dort das Risiko von Schimmel erhöht. Durch das gleichmäßige Heizen aller Räume kann die in Wänden eingelagerte Feuchtigkeit verdunsten und über das Stoßlüften ins Freie entweichen.

Schimmel im Schlafzimmer beseitigen

Haben alle Vorkehrungen nichts geholfen und Du entdeckst Schimmel in Form grüner bis schwarzer Spuren an den Wänden, muss er so schnell wie möglich entfernt werden. Während vereinzelte, kleine Stellen per Selbstversuch mit Schimmelspray oder dem Hausmittel Essig behandelt werden können – zumindest versuchsweise –, bedarf ein richtiger Schimmelbefall einer professionellen Beseitigung.

Kleine Schimmelareale kannst Du mit Gummihandschuhen, Atemmaske und langer Kleidung ausgestattet den Kampf ansagen. Verzichte beim Kauf unbedingt auf gefährliche Chemiekeulen mit Depotwirkung, da diese nach der Anwendung giftige Substanzen an die Raumluft abgeben können. Falls eine nachhaltige Entfernung mit Essig nicht zum erwünschten Erfolg führt, werden Schimmelentferner auf Basis von Wasserstoffperoxid oder Ethylalkohol empfohlen. Gehe bei der Entfernung der Schimmelflecken unbedingt behutsam vor, damit die Belastung durch herumfliegende Schimmelsporen gering bleibt.

„Anti-Schimmelmittel“ aus dem Baumarkt oder dem Trickkästchen von Oma wie Essig dringend meistens nicht ausreichend tief ins Mauerwerk ein, so dass sie nur für oberflächigen Schimmelbefall geeignet sind. Dann ist zwar zunächst die Spitze des Eisberg beseitigt und die Wand – nicht selten heimlich für den neuen Mieter – frisch übermalt, im Laufe der Zeit finden die Schimmelpilze allerdings wieder erneut einen Weg an die Oberfläche.

Der Feind im Mauerwerk

Profis können hingegen den Schimmel im Keim – teilweise bis tief ins Mauerwerk dank Profigeräten und speziellen Anti-Schimmel-Lösungen – ersticken und die Oberfläche mit  desinfizierendem Wasserstoffperoxid behandeln. Zusätzlich bleicht es die schwarzen Flecken auf der Wand vor dem frischen Anstrich.

Damit der Schimmel nicht wieder kommt, solltest Du Dein bisheriges Heiz- und Lüftungsverhalten natürlich unbedingt reflektieren und gegebenenfalls optimieren. Manchmal handelt es sich aber auch einfach um eine so alte Bausubstanz, dass der aktuelle Bewohner sich selbst gar nichts zu schulden kommen hat. Dennoch ist das beschriebene Klima in Schlafzimmer und Co. entscheidend, um einen erneuten Schimmelbefall zu verhindern.

Schimmelbefall der Matratze – Von wegen erholsame Nächste

Tummeln sich Schimmelpilze in Deiner Matratze, ist es besonders riskant für die Gesundheit. Schließlich befindet sich Dein Körper im unmittelbarem Kontakt zu den allergieauslösenden Mikroorganismen. Dadurch können die Schimmelpilzsporen noch intensiver in Deine Atemwege gelangen und über die Schleimhäute und die restliche Haut Deines Körpers ebenfalls eindringen. Bei Verdacht auf eine schimmelbefallende Matratze muss diese umgehend entsorgt werden. Ansonsten drohen Atemwegserkrankungen, die zu Asthma – einer chronischen Entzündung der unteren Atemwege – führen können.

Solltest Du beim Check Deine Matratze feststellen, dass nur der Matratzenüberzug leichte Schimmelflecken zeigt, kannst Du diesen abnehmen, dem Schimmel mit Wasserstoffperoxid zu Leibe rücken und den Überzug kochen. Ist hingegen auch der Matratzenkern von Schimmel betroffen, muss Du diese so schnell wie möglich entsorgen. Und zwar nicht bei Dämmerung unter Ausschluss neugieriger Nachbarn vor dem Haus, sondern auf einem Resteverwertungshof in Deiner Nähe. Vielleicht hast Du auch das Glück – zumindest, wenn Du nicht in Berlin wohnen solltest – , dass Du kostenlos oder für einen geringen Betrag einen Sperrmüll organisieren kannst.

Matratze mit abnehmbarem Bezug: Achte beim Kauf darauf, dass Deine neue Matratze einen abnehmbaren und waschbaren Matratzenbezug besitzt. So kannst Du den Bezug alle paar Monate reinigen. Beim Kauf einer neuen Matratze solltest Du ebenfalls unbedingt darauf achten, dass sie aus einem atmungsaktiven Material besteht. Der Bezug unserer Snooze Project Matratzen lässt sich beispielsweise mithilfe eines 4-seitigen Reißverschlusses benutzerfreundlich abnehmen und bei 60 Grad waschen. Spezielle Lüftungskanäle des atmungsaktiven Kaltschaums sorgen zudem dafür, dass das Matratzeninnere ausreichend belüftet und einem Schimmelbefall effektiv vorgebeugt wird.

Weitere Tipps gegen Schimmel

Wenn Du „on Top“ unsere folgenden Tipps gegen Schimmel beherzigst, kannst Du das Risiko eines Schimmelbefalls in Deinem Schlafzimmer zusätzlich reduzieren.

Japanische Schlafkultur: Es ist zur Vermeidung von Schimmel sinnvoll, dass Deine Matratze nicht direkt auf dem Boden liegt, sondern möglichst etwas Luft unterhalb der Matratze zirkulieren kann. Falls Du bodennahes Schlafen bevorzugst, solltest du zumindest ein flaches Lattenrost oder etwas Ähnliches nutzen. Du liebst japanische Futons, die unmittelbar auf dem Boden aufliegen? Dann solltest Du Deine Matratze tagsüber zumindest unbedingt aufstellen und regelmäßig lüften, da sich sonst schnell Schimmel oder sonstige Mikroorganismen ausbreiten können.

Bettwäsche während des Stoßlüftens auslüften: Zusätzlich macht es Sinn, Deine Bettdecke morgens über das Bettgestell oder einen Stuhl zu hängen und nicht gleich wieder die Matratze damit zu bedecken. Am besten gewöhnst Du Dir eine morgendliche Routine an, in der Du nach dem Aufstehen ausgiebig lüftest und erst danach Dein Bett machst. Ansonsten kann sich die Nässe aufgrund des nächtlichen Schwitzens zwischen Matratze und Bettdecke stauen und das Risiko von Schimmel erhöhen. Ein erstes Anzeichen, dass die Flüssigkeit oder Feuchtigkeit in die Matratze eingedrungen ist, sind die ungeliebten gelblich-bräunlichen Stockflecken.

Matratzenkern vor Feuchtigkeit schützen: Bei Babys, kleinen Kindern und älteren, bettlägrigen Personen kann es manchmal zu Bettnässen bzw. Inkontinenz kommen. Am besten wird die Matratze in solchen Fällen mithilfe eines feuchtigkeitsundurchlässigen Schutzbezuges vor Urin geschützt, der nach einem „Zwischenfall“ regelmäßig gekocht werden kann.

Nicht dauerhaft lüften: Die permanente Kipp-Lüftung außerhalb des Sommers kann das umliegende Mauerwerk auskühlen und die Schimmelbildung fördern. Die kalte Luft kann sich in Folge an Fenstern, Türen oder eben auch an der Tapete niederschlagen. Das Ergebnis zeigt sich als grüner, grauer oder klassisch schwarzer Schimmel. Frischluftfanatiker sollten daher im Winter nicht dauerhaft das Fenster offen bzw. auf Kipp stehen lassen. Auch wenn es nachts durchaus gesund ist, warm eingekuschelt – umgeben von kühler Winterluft – zu schlafen, sollte das Fenster tagsüber unbedingt geschlossen werden. Wer empfindlich auf kalte Luft reagiert, sollte das Fenster allerdings lieber auch nachts schließen und alternativ vor dem Zubettgehen ausgiebig lüften.

Grüner Daumen: Um einer hohen Luftfeuchtigkeit vorzubeugen, eignen sich Pflanzen wie Aloe Vera, Bogenhanf, der klassische Ficus Benjamini oder ein Drachenbaum. Gleiches gilt für Kakteen, Echeverien oder die pflegeleichte Glücksfeder, die auch Personen ohne grünen Daumen ans Herz gelegt wird.

Fazit: Schimmel im Schlafzimmer dauerhaft vorbeugen

Wenn Du unsere Tipps zur Schimmelvermeidung berücksichtigst, sollten dunkle Flecken an der Wand oder in der Matratze zukünftig der Vergangenheit angehören.

Für einen abschließenden Überblick präsentieren wir Dir final nochmal unsere wichtigsten Tipps.

Tipps gegen Schimmel im Schlazimmer

  • regelmäßiges Stoßlüften
  • gleichmäßige Wärmeverteilung
  • atmungsaktive Matratze
  • abnehmbarer Matratzenbezug
  • freie Luftzirkulation (nicht zu viele Möbel)
  • keine dauerhafte Kipp-Lüftung
  • atmungsaktive Nachtwäsche
  • Verzicht auf Wäschetrocknen im Schlafzimmer
  • keine Bodenmatratze (oder regelmäßiges Aufstellen tatgsüber)
  • Bettdecke morgens lüften bzw. über einen Stuhl hängen
  • Verzicht auf ein Aquarium im Schlafzimmer
  • Pflanzen wie Aloe Vera, die Feuchtigkeit aufnehmen

 

Damit Du den Überblick behältst, dass die Luftfeuchtigkeit im Normalbereich liegt, empfiehlt sich ein Hygrometer. Sollte die Luftfeuchtigkeit oberhalb der empfohlenen Grenze von 55 bis 60 Prozent liegen, kann Stoßlüften und anschließendes Heizen den Feuchtigkeitsgehalt der Luft reduzieren.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.