Waschmittel

waschmittel
Inhaltsverzeichnis

Grundlagen


Waschmittel findest Du in den unterschiedlichsten Varianten. Die reinigenden Substanzen gibt es als Gel, Pulver, Perlen oder auch als Flüssigkeit zu kaufen. Ebenso findest Du Caps, Pods und Tabs auf dem Markt. Diese Sonderformen an Waschsubstanzen findest Du bereits portionsgerecht verpackt. Daher sind Sie einfach im Gebrauch.

Säuberungsprodukte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Darreichungsform, sondern auch in ihrer Art. Du findest auf dem Markt Fein-, Voll-, Color-, Sensitiv-, Baukasten- und Funktionswaschmittel. Zusätzlich gibt es Pflegeprodukte ohne Enzyme und/oder Duftstoffe oder Artikel speziell für Babys und Personen mit empfindlicher Haut.

Definition

Waschmittel stellen Substanzen dar, die verschiedene Inhaltsstoffe und somit Wirkungsprinzipien haben. Die Hilfsstoffe haben die Hauptaufgabe unsere Wäsche zu säubern. Ebenso enthalten die Mittel pflegende Substanzen, welche die Lebensdauer von Wäsche verbessern und die Farbkraft stärken sollen.

Inhaltsstoffe

Meist enthalten die Säuberungsprodukte Tenside, Alkohole und Duftstoffe. Doch auch Aufheller, Enzyme, Enthärter, Konservierungsmittel, Waschalkalien und Stellmittel befinden sich teilweise in den Artikeln. Um die Wirksamkeit von Waschmitteln zu verbessern, findest Du oft Inhibitoren und Aktivatoren in diesen. Da die Flüssigkeiten, Pulver, Perlen und Gele in der Waschmaschine zum Einsatz kommen, wird ebenso ein Entschäumer verwendet. Ohne diesen Stoff würde Deine Waschmaschine, während ihres Einsatzes, überschäumen.

Waschmittel im Test

Die aktuellen Tests zu Waschmitteln verschiedener Art findest Du zum Beispiel bei Stiftung Warentest und Ökotest. Bei Stiftung Warentest kannst Du die Vergleiche von unterschiedlichen Color- und Vollwaschmitteln lesen und herausfinden, welches Produkt aktuell am besten abschneidet. Geht es Dir verstärkt um ökologische Gesichtspunkte, erhältst Du bei Ökotest einen guten Einblick in Reinigungsprodukte für Wäsche.

Formen von Waschmittel


Je nach Form hat Waschmittel verschiedene Vor- und Nachteile. Wir haben für Dich alle verfügbaren Formen genauer betrachtet und stellen Dir diese detailliert und übersichtlich vor. Dadurch erhältst Du einen guten Überblick und findest schnell heraus, welches Produkt zu Dir und Deiner Wäsche passt.

Waschpulver

Oftmals kannst Du Waschpulver in Kartons, Beuteln aus Kunststoff oder Eimern kaufen. Neben kompakten Pulvern, die eine hohe Wirksamkeit besitzen, gibt es auch klassische Großpackungen. Größere Kartons oder Eimer enthalten häufig Füllstoffe. Daher ist es nicht immer sinnvoll die größtmögliche Menge an Pulver zu kaufen. Achte lieber auf die Inhaltsstoffe eines Artikels, denn diese zeigen Dir, wie effektiv ein Waschmittel arbeiten kann.

Wusstest du, dass Jumbokartons mit Pulver viel Natriumsulfat enthalten? Dieser Zusatzstoff dient lediglich dazu, dass Dein Pulver keine Klumpen bildet. Er trägt somit nicht zur Waschleistung bei. Meist enthält ein Jumbowaschpulver zudem Enthärter, welche eine geringe Wirkungskraft besitzen. Des Weiteren fällt die Menge an Enzymen und aktivierenden Stoffen in den Produkten gering aus. Daher empfehlen wir Dir lieber in kompakte Pulver zu investieren.

Tipp: Solltest Du an einer ansteckenden Erkrankung leiden, verwende am besten Vollwaschpulver mit Bleichmitteln. Für Deine bunte Wäsche ist ein Colorwaschpulver ohne Bleichsubstanzen zu am besten.

Da Pulver stauben kann, solltest Du darauf achten sorgsam mit dem Pflegemittel umzugehen. Durch einen fehlerhaften Umgang kannst Du Reizungen der Schleimhäute auslösen. Zudem ist Pulver anfällig für Feuchtigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dein Waschpulver in einem feuchtigkeitsbeständigen Behälter aufbewahrst. Denke ebenso daran, dass das Dosieren der leichten Substanz eine Herausforderung darstellt. Zu viel des Mittels kann Flecken auf Deiner Kleidung verursachen. Nutzt Du zu wenig der Substanz bleibt möglicherweise Schmutz in Deiner Wäsche zurück.

Vorteile & Nachteile von Waschpulver

Waschpulver hat viele Vorteile, jedoch auch einige Nachteile. In unserer Übersicht findest Du die wichtigsten Punkte, die Du wissen solltest:

Vorteile:

  • In umweltfreundlichen Verpackungen verfügbar
  • Ausgezeichnete Reinigungswirkung
  • Tötet Keime ab

 

Nachteile:

  • Staub kann Schleimhaut-Reizungen auslösen
  • Kann zu Flecken auf der Wäsche führen
  • Enthält oft Füllstoffe
  • Kann verklumpen

 

Aufbewahrung Waschpulver

Am besten bewahrst Du Waschpulver luftdicht und trocken auf. Sollte Dein Pulver Feuchtigkeit aufnehmen, wird dieses hart, unwirksam und somit unbrauchbar. Bewahre das Waschmittel daher in einer Box aus Kunststoff oder Metall auf.

Flüssigwaschmittel

Flüssige Waschmittel findest Du in Beuteln oder Flaschen. Daher sind sie im Vergleich zu Tabs, Caps und Pods umweltfreundlicher, besonders wenn Du sie im Laden bequem wiederauffüllen kannst. Du hast die Möglichkeit diese Form an Reinigungsmittel individuell zu dosieren. Die Zugabe des Pflegestoffs erfolgt entweder durch eine Dosierkugel oder das Fach an Deiner Waschmaschine.

Da Flüssigwaschmittel frei von Bleichmitteln sind, wird Deine Wäsche streifenfrei sauber. Die Pflege Deiner Wäsche erfolgt übrigens durch Aufheller und Tenside. Das führt dazu, dass Flüssigkeiten generell schlechter reinigen als Pulver.

In flüssigen Mitteln befinden sich oft Konservierungs- und Duftstoffe. Diese sind für Allergiker und Menschen mit sensibler Haut problematisch. Ob ein Flüssigwaschmittel die genannten Zusatzstoffe enthält, erfährst Du, wenn Du Dir die Verpackung des Produkts ansiehst.

Vorteile & Nachteile von Flüssigwaschmittel

Möchtest Du flüssiges Waschmittel kaufen, solltest Du dessen Vorteile und Nachteile kennen. Hier eine Übersicht über diese Aspekte:

Vorteile:

  • Individuell dosierbar
  • Hinterlässt keine Streifen
  • Ohne Bleichmittel
  • Umweltfreundlicher als Cabs und Tabs
  • Keine Gefahr für die Schleimhäute
  • Preiswert erhältlich

 

Nachteile:

  • Geringere Reinigungskraft als Pulver
  • Enthält Zusatzstoffe
  • Für Allergiker eher ungeeignet
  • In Verpackung aus Plastik erhältlich

 

Aufbewahrung von Flüssigwaschmittel

Flüssiges Waschmittel kannst Du in einer Flasche aufbewahren. Achte jedoch darauf, dass diese stabil ist. Es wird außerdem empfohlen das Reinigungsmittel luftdicht zu verschließen. Deshalb empfehlen wir Dir einen passgenauen Deckel einzusetzen.

Waschmittel-Tabs

Tabs beinhalten Color- und Vollwaschmittel in verschiedenen Kammern. Diese haben meist unterschiedliche Farben. Um die vordosierten und gut wirksamen Mittel einzusetzen, entfernst Du die Plastikfolie dieser und gibst den handlichen Tab in das Dosierfach Deiner Waschmaschine. Bei schlechten Waschresultaten kannst Du Deinen Tab auch direkt in die Waschtrommel geben.

Beachte, dass Tabs meist teurer sind als Pulver und flüssige Mittel. Zudem kannst Du diese nicht individuell dosieren. Aufgrund der Verpackung der Produkte sind diese außerdem nicht besonders umweltfreundlich.

Vorteile & Nachteile von Tabs

Tabs sind praktisch, haben jedoch auch einige Nachteile. Welche das sind, erfährst Du in unserer Übersicht:

Vorteile:

  • Kein Dosieren erforderlich
  • Gute Reinigungsleistung
  • Einfache Aufbewahrung

 

Nachteile:

  • Hoher Preis
  • Nicht umweltfreundlich
  • Keine individuelle Dosierung möglich

 

Aufbewahrung von Tabs

Am besten bewahrst Du Tabs in einer Dose auf, die Du verschließen kannst. Da die Waschmittel meist mit Plastik verkleidet sind, können UV-Strahlung und Feuchtigkeit die Verpackung zerstören. Der Kunststoff bekommt folglich Risse oder geht komplett ab.

Waschmittel-Pods

Pods sind kleine Pakete, die ein flüssiges Waschmittel, ohne Bleiche, enthalten. Diese Päckchen legst Du unter Deine Wäsche, ehe Du die Maschine anstellst. Sie lösen sich während des Waschgangs auf. Die Hülle aus Polyvinylalkohol enthält weder Mikroplastik noch strapaziert sie Deine Haut stark. Halte die Reinigungsmittel trotzdem von Deinen Kindern fern, da Pods schnell aufgehen und beim Verschlucken giftig sind.

Die kleinen Gelpakete sind teurer als pulverförmige Waschmittel und haben zudem eine geringere Reinigungskraft. Außerdem kannst Du Pods nicht dosieren. Bei längerer Lagerung kann es zu Problemen kommen. Durch die Feuchtigkeit verkleben die Pods oft. Ebenso findest Du manchmal klebrige Substanzen an Deiner Wäsche, sodass die Kleidung erneut in die Waschmaschine muss.

Vorteile & Nachteile von Pods

Viele Menschen bevorzugen den Einsatz von Pods. Ob sich die Verwendung der kleinen Pakete lohnt, siehst Du in unserer Gegenüberstellung:

Vorteile:

  • Verpackung ohne Mikroplastik
  • Unkomplizierte Aufbewahrung
  • Einfache Anwendung

 

Nachteile:

  • Weniger effektiv als klassische Reinigungsprodukte
  • Verklebungen möglich
  • Hoher Preis
  • Für Kinder gefährlich

 

Aufbewahrung von Pods

Aufgrund der speziellen Hülle der Pods solltest Du diese geschützt vor Feuchtigkeit, Luft und Sonneneinstrahlung aufbewahren. Nutze dazu eine Dose aus Metall oder Kunststoff. Diese kannst Du auch leicht reinigen, wenn es zu Verklebungen kommen sollte. Außerdem sollten die Pods sicher vor Kleinkindern und Haustieren gelagert werden.

Waschmittel-Caps

Caps zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus Pulver- und Gel-Waschmittel bestehen. Beide Substanzen sind in unterschiedlichen Kammern. Dies verbessert die Wirksamkeit von Caps. Da die vorportionierten Waschmittel frei von Stellmitteln sind, wird die Umwelt weniger belastet. Beachte jedoch, dass die kleinen Kissen ohne Bleiche sind und daher eine geringere Reinigungswirkung als Pulver haben. Deine Kleidung wird mithilfe von Tensiden und Enzymen gesäubert. Diese Wirkstoffe entfalten jedoch nur bei höheren Temperaturen ihre volle Wirkung.

Die Anwendung von Caps geht leicht, denn diese legst Du einfach in die Trommel Deiner Waschmaschine. Auch bei korrekter Anwendung kann es vorkommen, dass sich die plastikfreie Folie nicht löst. Dann ist es leider notwendig die Waschmaschine erneut anzustellen. Caps wirken, ebenso wie Pods, anziehend auf kleine Kinder und sind daher eine potenzielle Gefahr.

Vorteile & Nachteile von Caps

Ehe Du Dich für Caps entscheidest, solltest Du deren Vor- und Nachteile kennen. Wir stellen Dir diese in der nachfolgenden Übersicht vor:

Vorteile:

  • Plastikfreie Folie
  • Einfacher Einsatz
  • Ohne Stellmittel

 

Nachteile:

  • Keine individuelle Dosierung möglich
  • Geringere Wirkung als Pulver
  • Entfalten nur bei hohen Temperaturen volle Wirkung
  • Löst sich manchmal nicht auf
  • Für Kinder gefährlich

 

Aufbewahrung von Caps

Die Aufbewahrung von Caps erfolgt genauso wie bei Pods. Am besten wählst Du einen Behälter, den Du luftdicht verschließen kannst. Diesen lagerst Du vor Hitze und Feuchtigkeit geschützt, sodass die kleinen Kissen nicht verkleben. Von Kleinkindern und Haustieren hältst Du die Caps am besten fern, da das Verschlucken dieser lebensgefährlich sein kann.

Gel-Waschmittel

Gel-Waschmittel sind dickflüssig und meist höher konzentriert als Flüssigreiniger. Auf dem Markt findest Du Colorwaschmittel in Gelform. Diese reinigen gut und bewahren die Farbe Deiner Kleidung. Es gibt sogar Produkte, welche die Kleidung farblich ein wenig auffrischen.

Tipp: Einige Menschen verwenden gelartige Reiniger auch zur punktuellen Vorbehandlung von Hemden, Hosen oder Shirts. Das kann bei hartnäckigem Schmutz für bessere Resultate sorgen.

Berücksichtige, dass auch Gel-Waschmittel ohne Bleichmittel sind. Aus diesem Grund kannst Du selbst bunte Kleidungsstücke farbschonend säubern. Weiße Wäsche wird häufig auch rückstandsfrei sauber, jedoch nicht immer.

Vorteile & Nachteile von Gel-Waschmitteln

Gelartige Waschmittel sind beliebt. Wie gut die Reinigungsprodukte wirklich sind, entschlüsseln wir im Folgenden:

Vorteile:

  • Bessere Wirkung als Flüssigwaschmittel
  • Erhalten Farben und frischen diese auf
  • Ideal zur Vorbehandlung von Kleidung

 

Nachteile:

  • Bei weißer Wäsche manchmal zu schwach
  • In Plastikflaschen verpackt

 

Aufbewahrung von Gel-Waschmitteln

Gelartige Waschmittel lagerst Du auf dieselbe Weise wie flüssige Reiniger. Am besten bewahrst Du gelartige Substanzen in einer wiederverschließbaren und luftdichten Flasche auf. Auch bei Gel-Waschmitteln sollte die Flasche stabil sein, um ein Auslaufen zu verhindern.

Waschperlen

Du findest Waschpulver auch in Perlenform. Die kompakten Kugeln kannst Du, ebenso wie Pulver, für stark verschmutzte Wäsche einsetzen. Oftmals findest Du in Shops Waschperlen als Voll- oder Buntwaschmittel. Daher eignen sich die Waschmittel für unterschiedliche Kleidungsarten.

Besonders vorteilhaft ist, dass Perlen keinen Staub aufwerfen. So kannst Du Dein Waschmittel ohne gesundheitliche Bedenken dosieren und einsetzen. Berücksichtige allerdings, dass die Kügelchen zum Verklumpen neigen und zum Teil im Waschfach festkleben. Du hast jedoch die Möglichkeit die Perlen direkt in die Waschtrommel zu geben, um dieses Problem zu vermeiden.

Vorteile & Nachteile von Waschperlen

Waschperlen stellen in der Form optimierte Pulverwaschmittel dar. Worin sich die Vor- und Nachteile der Perlen vom Pulver unterscheiden erfährst Du nachfolgend:

Vorteile:

  • Staubt nicht
  • Besonders gute Reinigungswirkung
  • Als Bunt- und Vollwaschmittel verfügbar
  • Günstiger Preis

 

Nachteile:

  • Kann zu Verklumpungen führen
  • Rollen beim Herunterfallen ggf. in Ecken und unter Schränke

 

Aufbewahrung von Waschperlen

Perlen zum Waschen sind genauso empfindlich wie Reinigungspulver. Daher ist es wichtig, dass Du die Kugeln luftdicht aufbewahrst. Du kannst hierzu eine Dose oder einen Eimer nutzen. Am besten sind witterungsbeständige Behältnisse aus Kunststoff oder Metall. So kannst Du Dein Reinigungsmittel eine lange Zeit aufbewahren, ohne dass es verklumpt oder an Wirkung verliert.

Arten von Waschmittel


Im Handel gibt es neben Voll- und Colorwaschmitteln auch Feinwaschmittel und Baukastenwaschmittel. Für besonders empfindliche Materialien und Menschen gibt es zudem Sensitiv-Waschmittel und Produkte speziell für Babybekleidung. Eine Besonderheit stellen auch Artikel ohne Enzyme und/oder Duftstoffe dar. Welche Inhaltsstoffe die verschiedenen Arten an Waschmitteln haben und was diese so besonders macht, erfährst Du nachfolgend.

Vollwaschmittel

Du kannst flüssige und pulverförmige Vollwaschmittel, die auch Kochwaschmittel heißen, für unterschiedliche Materialien einsetzen. Das liegt daran, dass sie auf Temperaturen von 30 bis 95 °C ausgelegt sind. Somit eignen sich die Substanzen für verschiedene Waschverfahren. Bedenke auch, dass die Kochwaschmittel eine ausgezeichnete Reinigungswirkung besitzen. Das bedeutet, dass ein Vollwaschmittel neben Schmutz sogar Keime beseitigen kann.

Tipp: Setzt Du pulverförmige Vollwaschmittel ein, erzielen diese bereits ab einer Temperatur von 60 °C eine gute Wirksamkeit. Verwende Kochwaschmittel im Zusammenhang mit bunter Kleidung, nur wenn unbedingt notwendig. So schonst Du die bunte Farbe von Shirts, Hosen und Jacken. Zudem verhinderst Du ein Abfärben Deiner Bekleidung.

Berücksichtige, dass die Dosierung von Vollwaschmitteln individuell erfolgen sollte. Lebst Du in einer Region mit hartem Wasser, brauchst Du von der Reinigungssubstanz etwas mehr. In diesem Zusammenhang kann es schnell zu einer Überdosierung kommen. Ebenso besteht die Gefahr, dass Deine Wäsche weiße Streifen aufweist.

Anwendung von Vollwaschmittel

Besonders sinnvoll sind Vollwaschmittel für weiße Wäsche. Das liegt daran, dass die Reinigungssubstanzen Bleichmittel und Aufheller enthalten. Daher wird Deine weiße Wäsche oft besonders sauber. Vollwaschmittel eignen sich auch für stark verschmutzte Buntwäsche. Zum Schutz der Farbe solltest Du diese jedoch nicht zu oft verwenden.

Inhaltsstoffe Vollwaschmittel

Kochwaschmittel kann, je nach Marke und Produkt, andere Inhaltsstoffe haben. Häufig enthält die Substanz folgende Stoffe:

  • Aufheller: Verändern die Farbwirkung von Buntwäsche und erzeugen bei weißer Wäsche eine reine Farbe.
  • Bleichmittel: Dienen dazu hartnäckige Flecken zu beseitigen. Produkte mit Wasserstoffperoxid sind besonders wirksam, wenn Du auf hohen Temperaturen wäschst.
  • Aktivatoren für Bleichmittel: Unterstützen die Wirkung von Bleichmitteln. Dies ist besonders bei geringen Waschtemperaturen wichtig.
  • Phosphonate: Binden Schwermetalle, die bei der Reinigung auftreten können.

 

In seltenen Fällen enthalten Vollwaschmittel auch Konservierungsstoffe.

Solltest Du Dich für ein flüssiges Vollwaschmittel entscheiden, beinhaltet dieses häufig zusätzliche Bestandteile. Zu diesen zählen:

  • Enthärter: Diese bereiten das Wasser auf und erhöhen so die Wirksamkeit des Flüssigwaschmittels.
  • Alkohole: Wird dem Waschmittel Alkohol zugesetzt, arbeitet dieses effektiver. Das hängt damit zusammen, dass Alkohol die Tenside aus dem Waschmittel löst.

 

Vollwaschmittel: Flüssig oder Pulver?

Meist wird es empfohlen pulverförmige Vollwaschmittel zu nutzen. Das liegt daran, dass diese eine bessere Reinigungswirkung haben. Sie entsteht durch die in den Produkten enthaltenen Bleichstoffe. Auf der anderen Seite kann Pulver jedoch dazu führen, dass die Wäsche weiße Streifen bekommt.

Vorteile & Nachteile von Vollwaschmittel

Vollwaschmittel gehört zu den beliebtesten Reinigungssubstanzen. In der folgenden Tabelle erfährst Du, was für und gegen diese Produktgruppe spricht:

Vorteile:

  • Ausgezeichnete Reinigungsergebnisse
  • Für niedrige und hohe Temperaturen geeignet
  • In unterschiedlichen Formen verfügbar

 

Nachteile:

  • Kann Spuren auf der Wäsche hinterlassen
  • Kann die Farbe von Buntwäsche verändern

 

Colorwaschmittel

Diese Art des Reinigungsmittels heißt auch Buntwaschmittel und wird bei Temperaturen von 20 bis zu 60 °C genutzt. Das hängt damit zusammen, dass sich diese Produktvariante ausgezeichnet für die Säuberung bunter Wäsche eignet. Der Reiniger enthält weder Aufheller noch Bleichmittel und ist daher schonend zu bunter Wäsche. Außerdem bleiben mit einem Colorwaschmittel Verfärbungen aus. Die im Waschmittel enthaltenen Übertragungs-Hemmer umschließen die Farbpigmente und verhindern so deren Übertragung.

Anwendung von Colorwaschmittel

Wende Colorwaschmittel in Pulver- oder Flüssigform für Deine bunte Wäsche an. Doch auch für schwarze Kleidungsstücke eignet sich ein Buntwaschmittel.

Tipp: Auch wenn diese Art des Reinigungsprodukts eine Farbübertragung verhindert, empfehlen wir Dir dunkle und helle Wäsche zu separieren. Bei minderwertigen oder falschdosierten Substanzen kommt es vereinzelt nämlich zum Abfärben.

Inhaltsstoffe Colorwaschmittel

Waschmittel für Buntes enthalten dieselben Basisbestandteile, wie Vollwaschmittel. Zusätzlich beinhalten die Flüssigkeiten und Pulver in der Regel folgende Stoffe:

  • Aktivatoren für Bleichmittel
  • Bleichmittel
  • Aufheller
  • Inhibitoren

 

Inhibitoren verhindern eine Übertragung von Farbpigmenten auf andere Kleidungsstücke. Somit schützen diese die Farbe Deiner Anziehsachen. Beachte zudem, dass flüssige Buntwaschmittel teilweise Konservierungsstoffe beinhalten. Diese beugen einem Befall mit Keimen vor und verbessern die Haltbarkeit.

Colorwaschmittel: Flüssig oder Pulver?

Colorwaschmittel-Pulver entfernen Schmutz besonders gut. Doch auch flüssige Buntwaschmittel überzeugen durch ihre Wirkung. Wendest Du ein liquides Mittel an, solltest Du beachten, dass dieses manchmal einen grauen Schleier hinterlässt. Diese farbliche Veränderung entsteht übrigens über einen längeren Einsatzzeitraum von Flüssigwaschmitteln. Bei einer einmaligen Anwendung wirst Du daher wahrscheinlich keine Veränderung feststellen.

Vorteile & Nachteile von Colorwaschmittel

Auf dem Markt setzen sich Colorwaschmittel immer mehr durch. Weshalb das so ist, kannst Du nachfolgend erkennen:

Vorteile:

  • Keine Übertragung von Farben
  • Hält bunte Wäsche länger farbenfroh
  • Für Temperaturen von bis zu 60°C ideal

 

Nachteile:

  • Kann Grauschleier erzeugen
  • Manchmal mit Konservierungsstoffen

 

Feinwaschmittel

Reinigungsmittel dieser Art eignet sich für empfindliche Materialien, wie Wolle oder Seide. Du kannst sie bei Temperaturen von bis zu 40°C nutzen. Höhere Temperaturen zerstören die Wirksamkeit des Produkts und sind daher nicht sinnvoll.

Berücksichtige, dass Feinwaschmittel nicht für alle Stoffe geeignet ist. Aufgrund der enthaltenen Cellulase kommt es zum Angriff auf bestimmte Faserarten.

Anwendung von Feinwaschmittel

Nutze das sanfte Reinigungsmittel zum Beispiel für eine Seidenbluse oder einen Pullover aus Wolle. Kleidung, die aus Modal, Baumwolle, Lyocell oder Viskose besteht, solltest Du besser nicht mit Feinwaschmittel reinigen. Missachtest Du diesen Hinweis, kommt es manchmal zu Schäden an Kleidungsstücken. Wählst Du ein Feinwaschmittel ohne Cellulase, verhinderst Du diese Problematik und kannst das Reinigungsmittel flexibler verwenden.

Inhaltsstoffe Feinwaschmittel

Die Inhaltsstoffe von Feinwaschmitteln ähneln jenen von Vollwaschmitteln. Die Reinigungsprodukte enthalten folgende Substanzen:

  • Enthärter
  • Duftstoffe
  • Inhibitoren (Gegen Grauschleier und Schaumbildung)
  • Konservierungsmittel
  • Tenside

 

In Abhängigkeit vom Produkt kann die Zusammensetzung variieren. Daher solltest Du die Inhaltsstoffe am besten vom Artikel ablesen.

Feinwaschmittel: Flüssig oder Pulver?

Wie auch bei den Vollwaschmitteln haben Feinwaschmittel in Pulverform eine bessere Wirkung als flüssige Varianten. Es besteht jedoch die Gefahr Rückstände auf der Kleidung vorzufinden. Auf der anderen Seite enthalten pulverförmige Feinwaschmittel eine geringere Menge an Tensiden. Das bedeutet, dass diese umweltschonender arbeiten.

Vorteile & Nachteile von Feinwaschmittel

Waschmittel für Feines besitzen verschiedene Vorteile und Nachteile. Diese stellen wir Dir in der nachfolgenden Tabelle vor:

Vorteile:

  • Schonende Reinigung
  • Inhibitoren verhindern Verfärbungen
  • Gute Verträglichkeit

 

Nachteile:

  • Kann bestimmte Fasern zerstören
  • Nur für niedrige Temperaturen geeignet
  • Reinigungswirkung ist eingeschränkt

 

Baukastenwaschmittel

Ein Baukastenwaschmittel ermöglicht Dir ein individuelles Herstellen Deines Reinigungsmittels. Du bestimmt somit nicht nur, was in Deinem Reinigungsmittel steckt, sondern auch wie viel von einer Substanz. Dadurch hast Du die Möglichkeit Dein Waschmittel auf unterschiedliche Kleidungsstücke abzustimmen und dabei auch die Wasserverhältnisse vor Ort zu berücksichtigen.

Anwendung von Baukastenwaschmittel

Der Anwendung von Baukastenwaschmitteln sind keine Grenzen auferlegt. Da Du die Reinigungsmittel selbst kreieren kannst. Deshalb ist es möglich jede Art an Wäsche mit der Säuberungssubstanz zu bearbeiten.

Tipp: Kreierst Du unterschiedliche Waschmittelarten, bewahre diese in einer beschrifteten Dose oder Flasche auf. So weißt Du genau, welcher Reiniger für welche Wäscheart geeignet sind.

Inhaltsstoffe Baukastenwaschmitteln

Individuelle Waschmittel bestehen aus einem Basisreiniger, wie das Vollwaschmittel. Zusätzlich enthalten die Produkte Enthärter und oft Bleichmittel. Ebenso hast Du die Möglichkeit Duftstoffe zum Baukastenwaschmittel hinzuzufügen.

Baukastenwaschmittel: Flüssig oder Pulver?

Entscheidest Du Dich für ein flüssiges Baukastenwaschmittel verklumpt dieses nicht. Dafür ist dessen reinigende Wirkung häufig schlechter als bei Artikeln auf Pulverbasis. Pulver haben auf der anderen Seite den Nachteil zur Streifenbildung auf Kleidung zu tendieren. In der Regel haben Pulver jedoch eine bessere Wirksamkeit als Flüssigwaschmittel aus dem Baukasten.

Vorteile & Nachteile von Baukastenwaschmittel

Vorteile:

  • Viele Kombinationsmöglichkeiten von Inhaltsstoffen
  • Für alle Kleidungsstücke konzipierbar
  • Ideal für Menschen mit empfindlicher Haut oder Kleidung aus besonderen Materialmixen

 

Nachteile:

  • Herstellungsaufwand fällt an
  • Meist teurer als fertige Waschmittel
  • Erfahrungen in der Herstellung von Waschsubstanzen sind sinnvoll

Sensitiv-Waschmittel für Allergiker / Allergiker Waschmittel

Allergiker benötigen häufig spezielle Waschmittel. Diese sind so hergestellt worden, dass sie bestimmte Allergene nicht beinhalten. Auf diese Weise wird eine körperliche Reaktion, wie Juckreiz und Ausschlag, verhindert.

Hast Du eine sensible Haut kann ein Sensitiv-Waschmittel auch eine gute Lösung darstellen. Diese Variante an Reinigungsprodukt enthält verschiedenste Stoffe, sodass Du jedes Produkt genau prüfen solltest. Sensitiv-Waschmittel sind eine gute Alternative zu Baukasten- und Ökowaschmitteln. Die besonderen Substanzen sind übrigens auch so konzipiert, dass sie Deine Kleidung bei der Wäsche wenig strapazieren. Dadurch kann es jedoch zum Teil zu schlechteren Reinigungsergebnissen kommen.

Anwendung von Sensitiv-Waschmitteln für Allergiker

Sensitiv-Waschmittel gibt es in verschiedenen Varianten. Deshalb kommen sie für bunte und auch weiße Wäsche oft zum Einsatz. Du hast die Möglichkeit die Produkte in unterschiedlichen Arten, wie Flüssig- und Pulverwaschmittel, zu wählen.

Tipp: Auf dem Markt wirst Du Sensitiv-Waschmittel finden, die für Kleinkinder und Babys geeignet sind. Diese haben eine besonders hohe Hautfreundlichkeit.

Inhaltsstoffe Sensitiv-Waschmittel für Allergiker

In der Regel enthalten Sensitiv-Waschmittel alle Basisinhaltsstoffe von normalen Vollwaschmitteln. Meist sind sie jedoch frei von:

  • Farbstoffen
  • Duftstoffen
  • Konservierungsmitteln

 

Doch auch hier gibt es Unterschiede. Manchmal findest Du Artikel mit natürlichen Duft- und Konservierungsstoffen, welche eine hohe Verträglichkeit besitzen.

Sensitiv-Waschmittel für Allergiker: Flüssig oder Pulver?

Möchtest Du ein Sensitiv-Waschmittel, weil Du an einer empfindlichen Haut leidest, wähle ein Flüssigwaschmittel. Auch wenn dieses eine schlechtere Reinigungswirkung hat, birgt es für Dich eine geringere Gefahr. Das liegt daran, dass flüssige Waschmittel nicht stauben. Dadurch wird ein Hautkontakt meist verhindert.

Vorteile & Nachteile von Sensitiv-Waschmitteln für Allergiker

Vorteile:

  • Für Allergiker und Menschen mit sensibler Haut geeignet
  • Oft ohne Duft- Farb- und Konservierungsstoffe
  • In unterschiedlichen Arten verfügbar
  • Für viele Materialien geeignet

 

Nachteile:

  • Reinigungswirkung kann eingeschränkt sein
  • Meist teurer als klassische Produkte
  • Geringere Auswahl im Handel

 

Funktionswaschmittel

Ein Funktionswaschmittel reinigt und pflegt Deine Kleidung. Die Besonderheit bei dieser Art von Waschmittel ist seine doppelte Wirkung. Es reinigt nämlich und unterstützt spezielle Funktionen Deiner Kleidung. Daher wird das Produkt besonders häufig bei Sportbekleidung genutzt.

Zum Teil besitzen Funktionswaschmittel sogar eine imprägnierende Wirkung. Dadurch prallt Feuchtigkeit von Deiner Bekleidung ab und Du wirst bei schlechter Witterung nicht nass. Zudem erhöhst Du die Lebensdauer von Kleidung und Accessoires, da die Fasern weniger mit Schmutz belastet werden.

Anwendung von Funktionswaschmitteln

Funktionswaschmittel kommen für funktionale Kleidung aus technischen Fasern zum Einsatz. Daher nutzt Du diese Art an Pflegeprodukt oft, um Sportbekleidung und auch Schuhe zu säubern. Ebenso kannst Du das Spezialprodukt für Motorradkleidung verwenden.

Inhaltsstoffe Funktionswaschmittel

Funktionswaschmittel bestehen aus den Inhaltsstoffen von Basiswaschmitteln. Zum Teil besitzen sie jedoch spezielle Zusätze oder andere Mischverhältnisse. Zu den Zusätzen gehören beispielsweise Zink Ricinoleate. Diese stellen das Zinksalz von Ricinolsäure dar. Sie haben die Aufgabe Schadstoffe, wie Schweiß und Schmutz, abzuweisen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer Deiner Bekleidung.

Funktionswaschmittel: Flüssig oder Pulver?

Meist wird Funktionswaschmittel in Flüssigform angeboten. Daher ist sie leicht zu dosieren und staubt nicht. Dafür kostet Funktionswaschmittel in der Regel mehr Geld als beispielsweise Voll- oder Feinwaschmittel. Zum Teil gibt es jedoch auch pulverförmige Funktionswaschmittel. Diese setzen sich manchmal jedoch in den Fasern der Kleidung fest. Dadurch kann es zum Verlust der Funktionalität kommen.

Vorteile & Nachteile von Funktionswaschmitteln

Ob ein Funktionswaschmittel für Deine Bekleidung geeignet ist, erfährst Du in unserer Tabelle:

Vorteile:

  • Für Funktionskleidung ideal
  • Verlängert die Lebensdauer von Wäsche
  • Unkomplizierte Anwendung

 

Nachteile:

  • Mehr Zusätze im Reinigungsprodukt
  • Oft teurer als normale Waschmittel
  • Meist nur flüssig verfügbar

 

Waschmittel für Babys

Baby-Waschmittel sind auf die Bedürfnisse der kleinen Menschen abgestimmt. Sie enthalten in der Regel hautverträgliche Substanzen. Häufig sind diesen pflanzliche Wirkstoffe zugesetzt. Aufgrund der sanften Inhaltsstoffe kann es passieren, dass Waschmittel für Babys eine schlechte Reinigungswirkung haben.

Anwendung von Waschmitteln für Babys

Ein Waschmittel für Babys eignet sich für leicht verschmutzte Wäsche. Bei starken Verschmutzungen, durch beispielsweise Tomatensoße oder rote Beete, bleiben oft kleine Verfärbungen auf der Kleidung zurück. Viele Reinigungssubstanzen kannst Du bei Waschtemperaturen zwischen 20 und 95°C nutzen, was Dir Flexibilität beim Einsatz ermöglicht.

Tipp: Einige Waschmittel eignen sich nur für farbechte Kleidungsstücke. Deshalb empfehlen wir Dir vor der Wäsche von Babysachen das Etikett dieser zu betrachten.

Inhaltsstoffe Waschmittel für Babys

Waschmittel für Kinder sind meist frei von Duftstoffen. Diese würden die Haut Deines Nachwuchses zu stark strapazieren. Ebenso gibt es Artikel, die ohne Farb- und Konservierungsstoffe auskommen. Oft sind diese für Babys geeignet, die an Allergien, Psoriasis oder Neurodermitis leiden.

Tipp: Es gibt übrigens auch Säuberungsprodukte, die frei von Bleichmitteln, Phosphonaten, Aluminium und Enzymen sind.

Waschmittel für Babys: Flüssig oder Pulver?

Da Baby-Waschmittel bereits eine niedrigere Wirkung besitzen als klassisches Bunt- oder Vollwaschmittel, entscheide Dich für ein Pulver. Im Vergleich zum flüssigen Waschmittel für Babys hat dieses eine bessere Säuberungswirkung.

Vorteile & Nachteile von Waschmittel für Babys

Die Investition in Waschmittel für Babys kann sinnvoll sein. Sieh Dir unsere Vor- und Nachteile an und entscheide dann, ob Du für Deinen Nachwuchs ein spezielles Waschmittel kaufen möchtest.

Vorteile:

  • Sanft zur Haut
  • Meist ohne bedenkliche Inhaltsstoffe
  • Bei verschiedenen Temperaturen nutzbar
  • Ideal für erkrankte Baby-Haut

 

Nachteile:

  • Reinigungswirkung könnte besser sein
  • Oft nur für farbechte Kleidungsstücke geeignet

 

Spezielle Waschmittel

In Geschäften findest Du Waschmittel, die ohne Duftstoffe und Enzyme sind. Diese eignen sich für Dich, wenn Du eine besonders empfindliche Haut besitzt oder an Allergien leidest.

Waschmittel ohne Enzyme

Enzyme reinigen Kleidung mit Fettflecken besonders effektiv. Dies bedeutet aber auch, dass die Substanzen den natürlichen Fettfilm der Haut angreifen können. Daher eignen sich Waschmittel mit Enzymen nicht gut für Allergiker und Personen mit Hauterkrankungen.

Solltest Du eine empfindliche Haut besitzen, greife zu enzymfreien Waschmitteln. Berücksichtige, dass enzymfreie Substanzen oft eine schlechtere Reinigungswirkung haben. Wenn Du möchtest, kannst Du jedoch Waschnüsse nutzen. Diese sind gut verträglich und säubern Deine Wäsche ein wenig besser.

Waschmittel ohne Duftstoffe

Duftstoffe sorgen dafür, dass Deine Wäsche angenehm riecht. Auf der anderen Seite stellen die Substanzen Auslöser für Allergien dar. Hast Du eine empfindliche Nase oder Haut, umgehe die Duftstoffe am besten. Besonders chemische Bestandteile stellen bei vielen Menschen Allergieauslöser dar.

Tipps & Tricks: So wäscht Du richtig


Beachtest Du unsere Tipps, kannst Du schnell das passende Waschmittel finden. Wie Du dieses richtig dosierst und auf die Füllmenge Deiner Waschmaschine abstimmst, erfährst Du in den nächsten Abschnitten.

Das richtige Waschmittel: Diese drei brauchst Du wirklich

Solltest Du kein Baukastenwaschmittel verwenden wollen, reichen drei verschiedene Reinigungssubstanzen aus, um unterschiedliche Wäschearten zu säubern. Diese Waschmittel solltest Du zuhause haben:

  • Colorwaschmittel
  • Vollwaschmittel als Pulver
  • Feinwaschmittel

 

Setze das Colorwaschmittel ein, um Deine bunte Schmutzwäsche zu reinigen und die Farbe dieser zu bewahren und aufzufrischen. Sollte diese Art des Reinigungsprodukts zu schwach sein, um Flecken zu entfernen, verwende ein Vollwaschmittel.

Generell solltest Du pulverförmiges Vollwaschmittel für weiße Wäsche einsetzen. Durch die starke Reinigungskraft wird Deine Kleidung sauber und auch von Keimen befreit.

Für empfindliche Stoffe, wie Seide und Wolle, solltest Du Feinwaschmittel nutzen. Dieses erhält die Faser und belastet Deine Kleidung nicht.

Tipp: Auch unseren Matratzenbezug und Topper kannst Du mit einem Vollwaschmittel porentief säubern. Die Utensilien reinigst Du bei 60°C und entfernst auf diese Weise Schmutz, Schweiß, Schädlinge sowie Keime.

Die richtige Waschmittelmenge

Am besten siehst Du Dir die Angaben auf dem von Dir gewählten Reinigungsmittel an. Auf der Außenseite der Verpackung findest Du Dosierempfehlungen, die vom Härtegrad abhängen. Bist Du Dir beim Härtegrad unsicher, kannst Du einen Wasserhärte-Test machen. Diesen findest Du günstig im Internet oder in Geschäften vor Ort. Eine weitere Möglichkeit ist es beim Wasserversorger nachzufragen oder entsprechende Informationen im Internet abzurufen.

Experten empfehlen, dass Du bei der Reinigung Deiner Wäsche eine geringe bis normale Menge einsetzt. Dies gilt besonders dann, wenn Du eine geringe Menge an Kleidung waschen möchtest. In diesem Zusammenhang sind vordosierte Reinigungssubstanzen, wie Tabs und Pods, unpraktisch.

Die richtige Füllmenge

Um herauszufinden, wie hoch die maximale Füllmenge Deiner Waschmaschine ausfallen darf, solltest Du einen Blick in die Herstellerangaben werfen. Dort findest Du Informationen zur Trommel der Maschine. Hast Du ein Gerät mit einer fünf Kilogramm Trommel kannst Du darin fünf Kilogramm Wäsche reinigen.

Tipp: Findest Du keine Herstellerangaben, befülle die Trommel so, dass eine Handbreite Platz bleibt.

Überfüllst Du Deine Waschmaschine wird die Bewegung Deiner Wäsche eingeschränkt. Dadurch verteilt sich das Waschmittel schlechter. Folglich wird die Reinigungsleistung reduziert und die Wäsche bleibt teilweise schmutzig.

Füllst Du zu wenige Textilien in Deine Maschine, verschwendest Du nicht nur Wasser sowie Energie, sondern auch Reinigungssubstanzen.

Umweltbewusst waschen


Möchtest Du der Umwelt einen Gefallen tun, solltest Du umweltfreundliches Waschmittel verwenden. Wenn Du möchtest, kannst Du sogar Deine eigenen Waschmittel herstellen und so ökologisch handeln. Auch im Rahmen des Waschvorgangs gibt es viele Dinge zu beachten, mit welchen Du unsere Umwelt vor Schäden bewahren kannst. Welche das sind erzählen wir Dir nachfolgend.

Umweltfreundliche Waschmittel

Es gibt besonders umweltfreundliche Waschsubstanzen, die frei von Mikroplastik sind. Ebenso findest Du Hersteller, die auf eine ökologische Verpackung von Waschmitteln achten. In diesem Zusammenhang fallen auch vegane Waschmittel positiv auf, da diese häufig ökologisch hergestellt werden.

Waschmittel ohne Mikroplastik

Über die Kanalisation gelangt Mikroplastik in unsere Kläranlagen. Dort wird der Schadstoff teilweise gefiltert. Der Rest der Substanz geht in Seen, Meere und Flüsse. Die Folge dessen ist, dass Tiere Mikroplastik konsumieren. Das bedeutet auch, dass wir den Schadstoff über tierische Kost aufnehmen. Deshalb ist es wichtig Waschmittel ohne Mikroplastik zu kaufen.

Wie schädlich Mikroplastik für den Menschen ist, ist bislang ungeklärt. Häufig kommen zum Stoff jedoch Zusatzsubstanzen, wie BPA, welche die Gesundheit belasten. Deshalb sollten wir nicht nur der Umwelt, sondern auch unserer Gesundheit zuliebe darauf achten möglichst wenige Produkte mit Mikroplastik zu kaufen.

Vegane Waschmittel

Meist bestehen vegane Waschmittel aus biologisch abbaubaren Substanzen. Diese wiederum belasten die Umwelt wenig.

Es gibt weitere Gründe vegane Produkte zu verwenden. Waschmittel mit tierischen Substanzen enthalten häufig Schlachtabfälle. Dasselbe gilt für Weichspüler. Besonders Veganer und Vegetarier finden diese Vorstellung unschön und unappetitlich. Sollte Dich der Gedanke an Schlachtabfälle im Waschmittel ebenso beunruhigen, wähle eine vegane Alternative aus.

Umweltfreundliche Verpackung

Entscheidest Du Dich für ein Flüssigwaschmittel, besitzt dieses eine Plastikverpackung. Somit sind flüssige Reiniger wenig umweltfreundlich. Dasselbe gilt manchmal für portionierte Waschmittel. Bei pulverförmigen Substanzen gibt es häufig Produkte in Papierkartons. Diese enthalten kein Plastik und sind deshalb besonders umweltfreundlich.

Ein weiterer Grund, weshalb pulverförmige Waschmittel besser für die Umwelt sind, sind die Tenside. Tenside stecken besonders in Flüssigwaschmitteln. Diese sind nur durch langwierige Prozesse abbaubar, weshalb sie die Umwelt belasten.

Waschmittel selber machen?

Um Dein eigenes Waschmittel herzustellen, benötigst Du nur wenige Zutaten. Zu diesen gehören:

  • 40 Gramm Waschsoda
  • Ätherische Öle
  • 30 Gramm Kernseife gerieben
  • Zwei Liter heißes Wasser

 

Ebenso solltest Du einen Topf, Trichter und ein Behältnis mit Deckel für Flüssigkeiten haben. Du gibst alle Zutaten einfach in das heiße Wasser im Topf und wartest bis sich diese auflösen. Dann lässt Du die Flüssigkeit abkühlen und füllst sie in eine Flasche oder in einen Eimer.

Umweltbewusst waschen: Unsere Tipps

Auch bei der Reinigung Deiner Wäsche kannst Du unsere Umwelt schonen. Hier einige Tipps für Dich, die Du beachten solltest, wenn Dir unsere Umwelt am Herzen liegt:

  • Reinige wenig verschmutzte Kochwäsche bei 40 °C mit Buntwaschmittel
  • Hänge Deine nasse Wäsche auf die Leine und verwende keinen Trockner
  • Verzichte auf Weichspüler, um das Wasser zu entlasten
  • Verwende anstatt Flüssigwaschmittel lieber pulverförmige Reinigungssubstanzen
  • Vermeide Jumbowaschmittel
  • Stelle Deine Waschmaschine nur dann an, wenn Du ausreichend schmutzige Wäsche hast
  • Ziehe den Stecker Deines Elektrogeräts, wenn Du dieses nicht verwendest
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  • Daumen hoch!

    Gute Hilfe und Tipps. Einiges kennt man, aber trotzdem gelungen.