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Schlaf und Yoga gestehen: „Ja, wir lieben uns!“

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Ich. Muss. Endlich. Schlafen.

Ein Blick auf den Wecker: 3:18 Uhr morgens. Um 6:20 Uhr musst Du schon wieder raus. Und das Gedankenkarussell dreht sich und dreht sich… Kennst Du das auch? Die meisten von uns haben schon erlebt, wie nervtötend es sein kann, nachts ungewollt wachzuliegen. Manche schlafen zunächst sogar ganz problemlos ein, doch mitten in der Nacht steht ihr Unterbewusstsein plötzlich senkrecht im Bett. Oder, fast noch schlimmer: Du stehst beim Weckerklingeln auf und kannst Dich überhaupt nicht erinnern, zwischendurch wach geworden zu sein – trotzdem fühlst Dich wie gerädert.

Schlafen: Die lebenswichtige Zeitverschwendung

Fehlender, zu leichter oder unruhiger Schlaf: Solange das nur ab und zu vorkommt, ist es zwar lästig, aber nicht weiter schlimm. Doch wenn Du öfter oder gar ständig unter Schlafstörungen leidest, kann das auf längere Dauer zu vielfältigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Nach Einschätzung des renommierten Neurologen und Demenz-Experten Prof. Dr. Dr. Wolfgang Oertel spielt Schlafmangel eine tragende Rolle bei der Entstehung zahlreicher Krankheiten. Auch die Vielzahl seiner Kollegen betrachtet Schlafstörungen inzwischen als regelrechte Volkskrankheit, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht beitragen kann und auch zahlreiche wichtige Hirnfunktionen wie Lernfähigkeit, Wahrnehmung und Konzentration beeinträchtigt. Fest steht: Ohne Schlaf können wir nicht leben. Du fragst Dich, wie lange Du ohne Schlaf auskommen könntest? Diese Frage behandelt dieser spannender Artikel wie wir finden.

Was stört Deinen Schlaf?

Egal, welche Art von Schlafproblemen Du kennst: Die Ursachen können vielfältig sein und sind gar nicht so leicht herauszufinden.

Nach aktuellen Forschungserkenntnissen scheinen manche Schlafstörungen auf körperliche Ursachen zurückzugehen oder kündigen die Entstehung bestimmter Erkrankungen an. Doch in weitaus mehr als der Hälfte der Fälle entstehen die Beeinträchtigungen wohl hauptsächlich durch psychische Ursachen. Das können Angststörungen und Depressionen, aber auch falsche Gewohnheiten oder alltägliche Probleme mit Beruf oder Familie sein. Allein die Verbesserung der Schlafumgebung wirkt bei vielen Betroffenen schon wahre Wunder.

Kleine Veränderung mit ganz großer Wirkung

Besonders dann, wenn Dein Schlaf durch körperliches Unwohlsein gestört wird, kann Dir die richtige Matratze helfen: Verbesserter Liegekomfort, die punktelastische Stützung Deiner Wirbelsäule, eine durch hochwertige Materialien verbesserte Belüftung und damit auch ein guter Temperaturausgleich machen nicht selten den kleinen, aber entscheidenden Unterschied. Kommst Du auch dann nicht zur Ruhe, helfen meist Entspannungstechniken. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Meditation kannst Du vielerorts in entsprechenden Kursen leicht erlernen und dann bei Bedarf jederzeit selbst anwenden.

Eine Sonderstellung des in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Yoga ergibt sich aus seiner nützlichen Doppelfunktion: Während die sportliche Betätigung Deine Muskulatur entspannt und Dich angenehm müde macht, findet Dein Geist Gelassenheit, die das rasende Gedankenkarussell ausbremst und Dir innere Ruhe beschert.

„Asanas sind gar keine Obstsorte“ und andere Yoga-Irrtümer

Klar könntest Du stöhnen: „Jetzt kommen die mir auch noch mit Trendsportarten!“. Doch Yoga ist anders als Aerial Hoop, Bag Jump oder Crunning. Es ist keine kurzlebige Lifestyle-Mode, sondern eine altehrwürdige Philosophie, deren Entstehungsgeschichte viele tausend Jahre zurückreicht und bis in die heutige Zeit weiter andauert. „Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen der geistigen Tätigkeiten“, so wird Patañjali, der vor rund 2.000 Jahren lebte und als zentrale Figur bei der Entstehung des Yoga gilt, oft zitiert. Würde er heute in eine Yoga-Klasse hineinplatzen, fände er auf den ersten Blick wohl nur wenige Elemente seiner Überlegungen darin wieder.

Während das Yoga der Frühzeit allein eine philosophische Geisteshaltung darstellte, findet sich in den modernen Ausprägungen wie Power Yoga, Hatha Yoga Flow, Hormonyoga, Kinderyoga oder Business Yoga eine Weiterentwicklung des im 10. Jahrhundert entstandenen Hatha Yoga, und damit zunehmend auch eine Betonung der Körperlichkeit. Vielfältige Übungen, die sogenannten Asanas, stärken die Muskeln, fördern die Beweglichkeit und lösen Verspannungen nachhaltig auf. Doch auch die meditativen, beruhigenden Aspekte werden weiterhin genutzt. Die positiven Auswirkungen von Yoga auf Körper und Seele wurden mittlerweile durch medizinische Studien untermauert, sodass inzwischen sogar Krankenkassen die Kursteilnahme fördern.

Yoga und Schlaf: Liebesbeziehung auf Augenhöhe 

Dass Yoga unter anderem auch förderlich für Deinen guten Schlaf sein kann, ist heute also eine bekannte Tatsache. Im Internet findest Du Unmengen von Tipps zum besseren Einschlafen durch Yoga oder gar für schlaffördernde Yogaübungen direkt vor Ort: im Bett. Doch dass Yoga ohne guten Schlaf schwerfällt und viel weniger effektiv ist, ist bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Dabei ist der Zusammenhang nur logisch: Tiefer, erholsamer Schlaf kommt Deinem Körper direkt zugute und bringt die Körperfunktionen in Einklang. Auf diese Weise kann die Wahl der richtigen Matratze Deine allmorgendliche Yogapraxis verbessern und Dir damit zu einem deutlich leichteren Start in Deinen Alltag verhelfen.

Zwischen Yoga und gutem Schlaf ist es die ganz große Liebe, die auf absoluter Gegenseitigkeit beruht: Mit Yoga schläfst Du besser, aber mit gutem Schlaf wird auch Dein Yoga unvergleichlich entspannender sein.

Die Affäre wird öffentlich…

Patañjali wusste noch nichts von modernen Matratzen. Ansonsten wäre er erstaunt gewesen, wie gut sie dabei helfen können, das nach seiner Meinung höchste Ziel des Yoga zu erreichen: das Zur-Ruhe-Kommen der geistigen Tätigkeiten, also die absolute Entspannung. Bei seinen vielen modernen Nachfolgern konnte die heimliche Beziehung zwischen gutem Schlaf und Yoga jedoch nicht ewig geheim bleiben.

So bloggte kürzlich der Multistyle-Yogalehrer Felix Kruck, der sich in Indien eingehend mit Hatha Yoga, Sivananda Yoga, Ashtanga Yoga, Vinyasa Yoga, yogischer Anatomie und der Philosophie des Yoga befasst hat, über die durchweg positiven Ergebnisse seines spannenden Selbstversuchs mit dem 100-Tage-Probeschlafen-Angebot von Snooze Project. Mehr dazu und zu den erstaunlichen Wechselwirkungen zwischen Yoga und Felix‘ neuer Matratze findest Du hier. Und auch anderswo entdecken immer mehr Yoga-Anhänger allmählich, dass guter Schlaf den Grundstein für ein noch besseres Yoga legen kann.

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  • Yoga Fan!

    Ich bin selbst ein riesiger Yoga Fan und mache dies schon seit vielen Jahren. Ich kann dem Artikel nur zustimmen! Guter Schlaf hilft mir enorm beim Yoga und das wiederum beim Schlafen. Super Artikel!