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Verschmutzte Matratze: Selbst reinigen oder reinigen lassen?

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„Sofort raus aus meiner Matratze!“ – Milben, Keime und Flecken effektiv entfernen

Frühjahrsputz ist ja irgendwie das ganze Jahr über angesagt. Die Küche hast Du erst kürzlich nach der Kochorgie gründlich geputzt, das Bad wie immer am Freitag, und die Fenster vor – ach, egal, man kann jedenfalls noch durchgucken. Ab und zu musst Du ja auch mal nett zu Dir selbst sein. Aber was ist eigentlich mit Deiner Matratze? Wie bekommst Du die bloß sauber? Kann man sowas überhaupt selbst machen? Fragen über Fragen – wir haben die Antworten für Dich!

Tabuthema Matratzenschmutz

Hast Du auch schon mal eine Matratze zum Sperrmüll gestellt – klammheimlich im Dunkeln, damit ja niemand sieht, dass dieses olle Ding mit den peinlichen Flecken von Dir stammt? Sag jetzt nichts. Wir kennen das Problem. Eigentlich kennt es sogar jeder. Aber niemand redet gern darüber. Dabei ist es total normal, dass Deine Matratze früher oder später etwas abbekommt – schließlich verbringst Du etwa ein Drittel deiner Zeit darauf. Ist doch logisch, dass sich da so einiges ansammelt: Staub, Schweiß, Hautschüppchen, diverse Flecken; und durch diesen reichhaltigen Nährboden auch bald Milben, Schimmelsporen und Keime. Leider gibt es für Matratzen keine Entschlackungskur – obwohl sie dringend nötig wäre.

Kuck mal, wer da wohnt

Nach und nach siedeln sich im Innern Deiner Matratze immer mehr unerwünschte Bewohner an. Dagegen helfen schon ein paar ganz einfache Vorgehensweisen, die Du standardmäßig beim Wechsel Deiner Bettwäsche befolgen kannst.

Sauge Deine Matratze ab jetzt grundsätzlich vor jedem Beziehen gründlich mit dem Staubsauger ab. Denn je weniger Staub vorhanden ist, desto weniger Chancen haben feuchte Flecken, sich festzusetzen und nach innen durchzusickern. Ganz nach dem Motto: „Dreck zieht mehr Dreck an“ hilft es schon sehr viel, den Matratzenbezug stets so sauber wie möglich zu halten.

Frische Luft gegen Milben und Sporen

Ein weiterer Trick, Deine Matratze ganz ohne Chemie effektiv zu pflegen, ist simples Lüften. Da sich Milben und Schimmel in einer stickig-feuchte Atmosphäre besonders wohlfühlen, wird ihnen Frischluft ganz und gar nicht gefallen. Nachdem Du die schmutzige Bettwäsche abgezogen hast und der Staubsauger seinen großen Auftritt hatte, hebst Du dazu Deine Matratze so weit aus dem Bettrahmen heraus, dass die Luft rundum an sie herankommt. Dann heißt es: Fenster auf, und zwar sperrangelweit! Fenster auf Kipp – das überlässt Du jetzt mal den Angorawäsche-Trägern. Weil das Lüften ruhig mehrere Stunden dauern darf, kannst Du Dich zwischenzeitlich in Ruhe dem Lattenrost widmen. Je nach Standort und Bodenbelag hat sich nämlich auch dort so einiger Staub angesammelt. Nachdem Du das Lüften beendet hast, darf sich Deine Matratze erst wieder ganz chillig auf Raumtemperatur bringen, bevor Du sie mit frischer Wäsche beziehst. So verhinderst Du, dass sich durch den Temperaturunterschied unerwünschte Kondensfeuchtigkeit bildet. 

Match mit sicherem Ausgang: Frost vs. Milben

Keine Lust, das Bett jede Nacht mit Abertausenden der (glücklicherweise sehr winzigen) Spinnentiere zu teilen? Statt teurer Chemie kannst Du Väterchen Frost für eine clevere Reinigungsaktion einspannen.

Wenn Du Deine Matratze einmal jährlich für mindestens 12 Stunden bei Minusgraden nach draußen schickst, machst Du sämtlichen Milben ganz sauber den Garaus. Aber Vorsicht: Matratzen nur an einem trockenen Ort (zum Beispiel unter einem Vordach) frosten, damit sie nicht feucht werden! Mit diesem Trick helfen sich vor allem Allergiker – die Milbenpopulation wird so auch dauerhaft schön klein gehalten.

Für Hausstauballergiker gibt es hier noch mehr Tipps gegen Milben.

Matratze lüften, Part 2: Die Zeitraffer-Version

Du hast weder Zeit noch Lust, solche Großveranstaltungen durchzuführen? Dann versuche, Dein Schlafzimmer so oft wie möglich gründlich zu lüften – selbst das kann schon einen großen Unterschied bewirken. Eine ganz einfache Maßnahme für jeden Tag: Lass Deine Matratze währenddessen ganz ohne Bett- und Tagesdecke Luft schnappen, ehe Du Dein Bett wieder ordentlich machst. Allein dadurch kann schon ein Großteil der Feuchtigkeit entweichen, die der Matratzenkern nachts aufgenommen hat. „Luftzirkulation“ heißt das Zauberwort, wenn Du lange Spaß an Deiner Matratze haben willst. Falls es der Hersteller empfiehlt, solltest Du zusätzlich Deine Matratze anlässlich jedes Wäschewechsels wenden, damit die Seiten sich abwechselnd „erholen“ können.

Huch, ein Fleck – und jetzt?

Während innere Verschmutzungen meist gar nicht ins Auge fallen, lassen Flecken auf dem Bezug Deine Matratze auch äußerlich weniger einladend wirken. Und das, obwohl viele dieser Makel durchaus an schöne Stunden oder gemütlich durchzechte Nächte erinnern. Trotzdem wirst Du wahrscheinlich kein Fleckenmuseum eröffnen wollen. Obwohl – witzig wäre es schon: „Jahrgangssekt (rosé,) Filmsession Silvester 2015 mit Lina, Jojo und den Zwillingen. Siehe auch rechtes Kopfende: Hot Salsa und Guacamole-Dip“…

Die Alternative dazu lautet: Der Fleck muss weg – und zwar möglichst schnell. Aber wie? Prüfe aber vorab, erstens ob der Matratzenbezug abnehmabr und und zweitens auch waschbar ist. Nicht selten reicht es bereits aus, den Matratzenbezug einfach richtig zu waschen, wenn man sich die Mühe machen will bzw. kann und auch die nötige Zeit hat. Ansonsten kommen nachfolgend ein paar Tipps und Tricks zur selbstgemachten Matratzenreinigung!

Schönheit, die von außen kommt

„Der beste Fleck ist der, der nicht entsteht“ – jaja, denkst Du jetzt, das sagt sich so leicht. Die Menschen von Snooze Project wohnen halt bloß, die leben nicht. Doch, tun sie! Deswegen haben wir auch diesen heißen Tipp für Dich: Wenn Du Dein Bett nicht nur zum Schlafen, sondern wie wir auch in vielen anderen Lebenslagen benutzt, dann schaff Dir zusammen mit der Matratze am besten auch gleich einen passenden Schoner für solche Zwecke bzw. zum Schutz vor Flecken.

Solche Matratzenschoner fangen viele Fleckursachen schon vor der Katastrophe ab und lassen sich ganz einfach in der Maschine waschen. Es gibt sogar komplett wasserdichte Varianten – wer eine bettlägerige Person pflegt, bekommt damit den ultimativen Schutz vor Urin- und Blutflecken auf der Matratze.

Wenn doch mal was danebengeht

Flecken wollen Aufmerksamkeit. Wenn Du Dich sofort um sie kümmerst, lassen sich die meisten Malheurs rasch wieder spurlos entfernen. Als Basisregel für Dreck aller Art gilt: So viel wie möglich Flüssigkeit vorab mit einem hellen, fusselfreien, trockenen Tuch wegtupfen, ehe Du dem Rest zu Leibe rückst. Teppichschaum ist ein nützliches Universalmittel gegen die allermeisten Matratzenflecken. Auch ein mit Wasser verdünnter Essigreiniger in einer Sprühflasche kann SOS-Rettung bieten. Notfalls ist auch der Griff zum Glasreiniger eine gute Idee – der darin enthaltene Spiritus lässt viele Flecken förmlich erblassen, und sein Geruch verflüchtigt sich schnell.

Spezialisten für unterschiedliche Fleckarten

Je nach Zusammensetzung des Flecks gibt es gezielte Methoden der Fleckentfernung, die erfahrungsgemäß besonders gut helfen.

Frische Blutflecken wirst Du mit kaltem Wasser los, dem Du ein bisschen Feinwaschmittel beigefügt hast. Bereits getrocknete Blutflecken verschwinden meist, wenn Du sie mit kaltem Wasser anfeuchtest und anschließend mit reichlich Backpulver bestreust. 30 Minuten einwirken lassen, Pulver mit einem feuchten Lappen abnehmen, und die Reste mit kaltem Wasser von außen nach innen reibend wegrubbeln.

Kaffeeflecken können, solange sie frisch sind, mit Mineralwasser ausgespült werden. Bei älteren Flecken kann der Allrounder Teppichreiniger, oder Zitronensäure zur Bekämpfung helfen. Wenn Du Deinen Kaffee am liebsten mit Milch trinkst, bedenke den Fettanteil in Deinem Milchkaffee. Hierfür eignen sich dann fettlösendes Spül-, oder Waschmittel.

Urinflecken (auch von Deinem Stubentiger) bekommst Du mit Säure am besten in den Griff – Zitronensaft oder Essig genügen oft schon, um hässliche Ränder zu beseitigen. Ein handelsübliches Desinfektionsmittel für Textilien bekämpft anschließend Gerüche und sorgt wieder für hygienische Sauberkeit.

Frische Rotweinflecken lassen sich mit Sprudelwasser auswaschen. Klappt das nicht, bestreust Du den Fleck dick mit Salz, das Du nach dem gründlichen Trocknen einfach absaugst. Wichtig ist, Deine Matratze nach jeder Fleckentfernung mehrere Stunden lang gründlich trocknen zu lassen, ehe Du sie wieder neu beziehst. Nur so stellst Du sicher, dass keine Feuchtigkeit im Matratzenkern verbleibt.

Weitere umfassende Ratschläge zur Fleckentfernung aus Matratzen bekommst Du auch hier.

Wenn gar nichts mehr geht: Ab zum Profi (Matratzentiefenreinigung)!

Trotz aller Versuche ist Deine Matratze noch nicht richtig sauber? Dann bietet sich ein lokaler Service für Polster- und Matratzenreinigung an. Online findest Du solche Spezialisten ganz einfach, indem Du „Matratze reinigen“ und Deinen Wohnort in eine Suchmaschine eingibst. Achte bei den aufgeführten Ergebnissen aber immer darauf, dass es sich auch wirklich um regional ansässige Firmen handelt: Auch auf diesem Gebiet sind leider fiese Betrugsmaschen mit überteuerten Preisen auf dem Vormarsch!

Die meisten seriösen Fachleute verraten Dir gern hilfreiche Tipps zur Entfernung bestimmter Flecken. Kommst Du alleine nicht mehr weiter, lohnt sich für die meisten höherwertigen Matratzen eine professionelle Reinigung. Die Investition ist meist gar nicht so hoch – und Deine Matratze wird wieder durch und durch hygienisch sauber.

Wieder richtig gut schlafen? Jetzt Fleckenmuseum durch einladende Neumatratze (von Snooze Project) ersetzen!

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  • cooler kurzer guide

    am besten gar keine flecken entstehen lassen ;)