Der Lies-Ein-Buch-Tag 2019 am 06.09.2019

Lies-Ein-Buch-Tag-2018

“Lies-Ein-Buch-Tag”

Am 06.09.2019 ist Lies-ein-Buch-Tag. Er ist ein Appell zum Lesen als gute Sache, die den Geist schult oder einfach einen willkommenen Kurzurlaub vom dem oftmals grauen Alltag bietet. Im Gegensatz zum reinen Konsum, wie zum Beispiel beim Filme schauen, wird beim Lesen die Kreativität angeregt, da man sich einen Großteil der Erlebniswelt selbst imaginieren muss.

Definition: Was ist der Lies-ein-Buch-Tag?

Alljährlich am 6. September findet der „Read a Book Day“ (Lies-ein-Buch-Tag) statt. Der Tag soll vornehmlich Menschen, die sonst wenig lesen, dazu einladen, es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen. Ins Leben gerufen hat diesen Aktionstag Gerüchten zufolge ein(e) US-amerikanische(r) BibliothekarIn, um Kinder und Teenager zum Lesen zu bewegen. Eindeutige Belege für diese Entstehungsgeschichte existieren jedoch nicht.

Heute wäre also der perfekte Tag, um einfach im Bett zu bleiben und Dein Lieblingsbuch zum dritten Mal zu verschlingen. Oder Du lernst eine ganz neue Welt kennen und greifst zu einem noch ungelesenen Buch. Heute hast Du alle Zeit der Welt fürs Lesen! Aber während Du das “Steinerne Herz” von E.T.A. Hoffmann noch locker an einem Tag gelesen bekommst, wird es beim Klassiker “Die Bibel” schon eng: Über 100 Stunden Lesezeit sind einfach zu lang für den heutigen Lies-ein-Buch-Tag. Im Folgenden haben wir Dir daher ein paar Empfehlungen herausgesucht, aus denen Du nach Lust und Laune auswählen kannst. Beachte dabei aber die Zeit, die Dir bleibt, bis Du spätestens mit dem Lesen beginnen musst!


Unsere 5 Tipps für den perfekten Lese-Tag im Bett

9,25 Mio. Deutsche kommen übrigens täglich dazu, in einem Buch zu lesen.1 80% der Befragten geben auch zu, dass sie zumindest hin und wieder zu Buch oder eReader greifen würden.2 Damit Dein Tag im Bett angenehm verläuft, haben wir Dir unsere 5 besten Tipps für den Lies-Ein-Buch-Tag 2019 hier einmal zusammengefasst.

Tipp 1: Besser Schlafen durch Lesen

Am schönsten ist das Lesen übrigens immer noch im Bett. Schlafwissenschaftler empfehlen sogar, Lesen zum Teil seines persönlichen Schlafrhythmus zu machen, da es beruhigt und die Energie langsam herunterfährt. Doch aufgepasst: Lesen ist nicht gleich Lesen! Während dieser Experten-Ratschlag für gedruckte Informationsträger (also Magazine, Bücher, Zeitung, Waschanleitung, Telefonbuch und Bedienungsanleitung) gelten mag, so sind digitale Oberflächen von dieser Regel ausgeschlossen – jedenfalls, sofern sie nicht über gezielte Möglichkeiten zur Regulierung der Lichtfarbe verfügen. Ihr blaues Hintergrundlicht hält unser Gehirn künstlich wach und wirkt somit eher kontraproduktiv.

Aber auch wenn es nicht nur darum geht, möglichst sanft einzuschlafen, ist Lesen im Bett eine wundervolle Sache. Keine Ablenkung und diese Erinnerung an die unschuldige Kindheit, als wir uns einfach stundenlang in einer Fantasiewelt verlieren konnten… Lesen im Liegen ist aber auch der krasse Bruch mit Lesen im Sitzen, am Tisch, wo es sich unwillkürlich nach Arbeit anfühlt.

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Tipp 2: Positionen beim Lesen im Bett

Wer gedenkt, den ganzen Tag im Bett zu lesen, dem sei ans Herz gelegt, öfter mal die Position zu verändern.

Es gibt den Rückenleser mit Armen und Buch in der Luft, den Seitenleser mit dem Buch auf dem Bett oder seitlich schwebend, den Bauchleser mit dem Buch auf dem Bett oder auf dem Boden und den Sitzleser mit angewinkelten Beinen und dem Buch auf den Schenkeln. Die beste Leseposition ist aufrecht sitzend, mit mehreren Kissen an die Wand oder den Bettrücken gestützt und einer kleinen Erhöhung in den Knien – etwa durch ein weiteres Kissen. Nur so ist die Wirbelsäule optimal entlastet.

Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht auch dafür einige Maßnahmen zur Optimierung anbieten würde. Bei Amazon finden sich über 6.000 Ergebnisse zu “Lesen im Bett”. Darunter Buchstützen speziell für den Gebrauch im Bett, beleuchtete Lesezeichen oder Kuriositäten wie verspiegelte Brillen, die das Lesen im Liegen vereinfachen sollen.

Tipp 3: Dehydration ist der größte Feind des Lesers

Wer plant, einen kompletten Tag im Bett in den fernen Welten des Karl May oder den staubtrockenen Beobachtungen von Knausgård zu schwelgen, sollte dabei viel trinken!

Über spannender Lektüre vergessen wir schnell, auf ein wichtiges Signal unseres Körpers zu hören: Durst. Doch wer nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt, bekommt schneller Kopfweh und trockene Augen. Eine kalorienarme, aber leckere Alternative zum langweiligen Wasser ist etwa, eine Karaffe voll Sprudelwasser mit Zitronenscheiben und frisch gezupften Basilikumblättern aufzupeppen.

Tipp 4: Snacks, Snacks, Snacks!

Was wäre ein Tag mit den Lieblingsbüchern im Bett ohne ein paar knusprige Snacks? Doch niemand mag Fettflecken auf dem Papier oder dem Tablet… Die Lösung: Chips oder andere fettige Leckereien einfach mit asiatischen Essstäbchen futtern! Für kleinere Leckereien wie Nüsse genügt sogar ein ganz normaler Esslöffel. So bleiben die Hände sauber und der Genuss bleibt folgenlos – zumindest in puncto Flecken.

Tipp 5: Bewegung, bitte!

Der schönste Tag im Bett sollte nicht ohne Unterbrechung stattfinden, denn dauerhaftes Liegen tut unserem Körper nicht gut. Also jede Stunde mindestens einmal raus aus den Federn und kurz Bewegung in die müden Knochen bringen. Wer eh schon steht, kann dann auch gleich neue Chips aus der Küche holen ;)

Gerade vor dem Zubettgehen raten wir zu einer großen Runde um den Block. Dabei kannst Du auch gleich den Verpackungsmüll mit runternehmen, der während Deines Lies-ein-Buch-Tages angefallen ist. Nicht vergessen: Falls Du nicht gerade im Erdgeschoss wohnst, währenddessen das Schlafzimmer ordentlich durchlüften – denn wo es müffelt, schläft niemand gern.

Übrigens: Mehr als 7 Mio. Deutsche können nicht richtig lesen und schreiben. Auch an sie muss heute gedacht werden.

 

 

 

 

Quellen:

  1. Anzahl der Personen in Deutschland, die Bücher lesen, nach Häufigkeit von 2013 bis 2017 (in Millionen) (zur Quelle)
  2. Umfrage zur Nutzung von Büchern und E-Books in Deutschland bis 2017 (zur Quelle)
  3. Mehr als sieben Millionen Erwachsene können nicht richtig lesen – viele arbeiten trotzdem. Bildungsmaßnahmen kommen nur langsam voran. Und aus den Schulen rücken immer neue Analphabeten nach. (zur Quelle)

 

 

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