Matratzenpflege: Die richtige Matratzenpflege mit den ultimativen Tipps zur Pflege von Matratzen

matratzenpflege

Allgemeines über Matratzenpflege


Definition: Was versteht man unter Matratzenpflege?

Als Matratzenpflege werden alle Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen sollen, Schlafkomfort, Funktionsfähigkeit und Hygiene einer Matratze so lange wie möglich zu erhalten. Dazu gehören das regelmäßige Lüften, Drehen und Wenden der Schlafunterlage selbst genauso wie das optimale Raumklima im Schlafzimmer oder das Waschen des Matratzenbezugs. Wird die Pflege einer Matratze vernachlässigt, kann das je nach Matratzentyp und -material nicht nur ihre Lebensdauer beeinträchtigen, sondern auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Warum ist die Matratzenpflege wichtig für die Matratze?

Wenn sich bei einer Matratze schon nach kurzer Nutzungsdauer Kuhlen, mangelnder Schlafkomfort oder störende Gerüche bemerkbar machen, sind nicht unbedingt Qualitätsmängel oder Materialfehler dafür verantwortlich. Die wahre Ursache sind häufig auch gravierende Fehler bei der Pflege, die aus Unwissenheit leicht passieren können. Dass Kundinnen und Kunden beim Kauf einer neuen Matratze meist nur spärliche Pflege-Informationen erhalten, ist nicht nur auf unzureichend geschultes Verkaufspersonal zurückzuführen, sondern kann sogar System haben.

Die meisten Menschen kaufen nur alle paar Jahre eine neue Matratze und sind im Umgang mit unterschiedlichen Matratzentypen und Materialien entsprechend unerfahren. Zahlreiche Matratzenhersteller und -händler kalkulieren bewusst mit ein, dass ihrer Kundschaft naturgemäß das nötige Fachwissen fehlt. Je weniger Du im Matratzenladen über die richtige Matratzenpflege erfährst, desto weniger Interesse, Zeit und Aufwand wirst Du vermutlich in die Wartung Deiner Matratze investieren – und umso eher musst Du erneut Deine durchgelegene Matratze auswechseln und wieder die nächste kaufen.

Die Händler wissen genau, dass sich die Haltbarkeit einer Matratze durch die richtigen Pflegemaßnahmen mitunter deutlich verlängern lässt – doch genau das wollen viele vermeiden, denn die kurze Lebensdauer unzureichend gepflegter Matratzen belebt offenbar das (Matratzen-) Geschäft. Ohne gezielte Matratzenpflege bleibt aber nicht allein die Haltbarkeit vieler Matratzentypen auf der Strecke: Auch der Liegekomfort und der gute Hygienezustand einer neu erworbenen Matratze können ohne die richtigen Pflegemaßnahmen vorzeitig nachlassen.

Besonders die Matratzenhygiene spielt heute für immer mehr Menschen eine große Rolle: Wer etwa allergisch auf Hausstaubmilben reagiert oder unter artverwandten Allergien wie dem weit verbreiteten Heuschnupfen leidet, kann durch regelmäßige Matratzenpflege die Konzentration der Allergene im Schlafbereich minimieren – und damit selbst zu einem unbeschwerten, entspannten Schlaferlebnis beitragen.

Praxis-Tipps zur Matratzenpflege


Matratze schon beim Kauf clever wählen 

Gängige Matratzentypen wie Federkern, Latex, Memoryschaum und Kaltschaum müssen meist regelmäßig gelüftet und gewendet werden, um der täglichen Belastung standzuhalten. Die Entscheidung für eine unkomplizierte, moderne Matratze kann über die Nutzungsdauer hinweg zu einer beträchtlichen Zeitersparnis führen. Wer keine Lust auf Matratzenpflege hat, sollte daher bereits beim Kauf pflegeleichte Modelle bevorzugen: So kommt etwa die Matratze von Snooze Project dank ihres mehrschichtigen Aufbaus ganz ohne Drehen, Wenden und Lüften aus.

Da ihr Kern einen Anteil aus besonders offenporigem Kaltschaum enthält, ist die Snooze Project Matratze außergewöhnlich atmungsaktiv und leitet Feuchtigkeit von selbst in die Raumluft ab. Dank ihres intelligenten Designs darfst Du sie als eines von wenigen Modellen auf dem Markt sogar direkt auf den Boden legen, ohne einen Schimmelbefall befürchten zu müssen – ganz ohne Lattenrost oder sonstigen belüftungsfördernden Unterbau.

Neue Matratzen gründlich auslüften

Mit der optimalen Matratzenpflege kannst Du schon vor der ersten Nacht beginnen. Viele Matratzen – vor allem Schaumstoffmatratzen mit einem Kern aus Latex oder Kaltschaum – können produktionsbedingt zunächst einen unangenehmen Eigengeruch aufweisen, der sofort auffällt, sobald die Verpackungsfolie entfernt wird. Dieser „chemische“ Geruch ist zwar nicht gesundheitsschädlich, kann das entspannte Schlaferlebnis jedoch empfindlich stören.

Experten empfehlen daher, jede neue Matratze nach dem Auspacken erst einmal für mehrere Stunden gründlich auszulüften. Idealerweise geschieht dies bei weit geöffnetem Schlafzimmerfenster – im Winter kannst Du das Fenster während des Auslüftens wiederholt 10 Minuten lang geöffnet lassen, um einen kompletten Luftaustausch zu gewährleisten. In den meisten Fällen verflüchtigt sich der unerwünschte Geruch auf diese Weise bereits nach wenigen Stunden.

Biegen und Aufrollen: Nicht mit jeder Matratze möglich

Selbst flexible Kaltschaummatratzen, die wie unsere Snooze Project Matratze handlich aufgerollt geliefert werden, solltest Du nach dem Auspacken nur im Ausnahmefall (etwa für einen Umzug) wieder einrollen: Sie vertragen es zwar, sind aber nicht darauf ausgelegt, häufiger gerollt zu werden. Anders als beim Rollen und Vakuumieren durch den speziell dafür ausgerüsteten Hersteller kann das Biegen, Falten oder Aufrollen in Eigenregie mit der Zeit zu Strukturschäden am Matratzenkern führen. Lediglich spezielle Rollmatratzen aus dünnerem Schaumstoff sind extra dafür vorgesehen, tagtäglich zusammengerollt und wieder entfaltet zu werden.

Federkernmatratzen können sogar schon durch die Nutzung auf einem verstellbaren Lattenrost derart drastisch beschädigt werden, dass Du nicht länger darauf schlafen kannst. Diesen Matratzentyp solltest Du niemals biegen, knicken oder gar einrollen: Die starre Metallkonstruktion im Innern kann dabei verrutschen und schlimmstenfalls sogar brechen, wodurch die Stützkraft der Matratze unwiderruflich verlorengeht. Dieser Warnhinweis gilt für einfache Federkern- und Bonellfederkern-Matratzen genauso wie für die aufwendigeren Taschenfederkern- oder Tonnentaschenfederkern-Matratzen.

Am besten fragst Du vor dem Matratzenkauf beim Händler nach, ob sich das gewünschte Modell für verstellbare Roste eignet, und ob es zum Transport gefaltet oder gerollt werden darf. Sämtliche Matratzenarten ohne Federkern kannst Du grundsätzlich einrollen, auch wenn bei Latexmatratzen meist davon abgeraten wird: Latexschaum, der aufgerollt und vor allem über einen längeren Zeitraum als Rolle gelagert wird, kann reißen oder brechen. Alle anderen Schaumstoff- und Kaltschaummatratzen darfst Du zu Transportzwecken aber getrost für einige Stunden locker falten oder zusammenrollen. Hochwertige Schaummatratzen wie die von Snooze Project können sogar für mehrere Wochen eingerollt gelagert werden, ohne Schaden zu nehmen.

Die Matratze atmen lassen

Die richtige Lüftung ist nicht nur fürs ganze Schlafzimmer, sondern auch für Matratzenkerne wesentlich. Gleich nach dem Aufstehen solltest Du Deine Bettdecke zurückschlagen, damit möglichst viel Luft an die Matratze kommt. Lass Bettwärme und Feuchtigkeit nun für mindestens 20 Minuten entweichen – oder einfach bis zum Abend.

Auch beim Wechsel Deiner Bettwäsche kannst Du Matratzen hervorragend auslüften lassen. Liegt Deine Matratze normalerweise über einem geschlossenen Bettkasten oder auf dem Boden, solltest Du sie nach dem Abziehen des benutzten Bettlakens am besten hochkant aufstellen und sie einige Stunden lang atmen lassen, ehe Du neue Wäsche aufziehst. Auf die Dauer erhältst Du durch regelmäßiges Lüften die volle Atmungsaktivität Deiner Matratze und beugst Stockflecken und Schimmelbefall effektiv vor.

Schlafzimmer richtig lüften

Das Schlafzimmer regelmäßig ausgiebig lüften: Hierbei sind Stoßlüftung und Querlüftung die Zauberworte für ein gesundes Schlafklima. Beim Stoßlüften drosselst Du das Heizungsthermostat und reißt alle verfügbaren Fenster weit auf. Die Dauer hängt von der Jahreszeit ab: Bei kalten Außentemperaturen im Winter genügen bereits 5 Minuten für einen gründlichen Luftaustausch, doch da im Sommer die Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen deutlich geringer ausfallen, kann der Luftaustausch dann bis zu einer halben Stunde dauern.

Schneller geht es durch eine gleichzeitige Querlüftung bei ebenfalls weit geöffneter Schlafzimmertür: Öffnest Du ein zweites Fenster am anderen Ende der Wohnung, sorgt der entstehende Durchzug für einen beschleunigten Luftaustausch. Ratsam ist zudem, das Stoßlüften mehrmals über den Tag verteilt durchzuführen. Falls Du tagsüber nicht zuhause sein kannst, lüfte einfach gleich nach dem Aufstehen, und noch einmal, sobald Du abends heimkommst.

Lediglich an besonders kalten Tagen ist es nicht ratsam, morgens sofort zu lüften: Die über Nacht angesammelte Feuchtigkeit könnte bei derart niedrigen Temperaturen noch in der Matratze in Form kleiner Wassertröpfchen kondensieren und schlimmstenfalls zur Schimmelbildung führen. Dies vermeidest Du, indem Du nach dem Aufstehen zunächst nur das Bett aufdeckst, das Fenster aber erst 10 Minuten später öffnest: Bis dahin ist der Wasserdampf bereits in die Raumluft übergegangen.

Auch Allergiegeplagte sollten sich nicht scheuen, regelmäßig ihr Schlafzimmer zu lüften. Sie schützen sich am besten ganzjährig mit speziellen Pollengittern vor dem Eindringen lästiger Allergene: Das besonders engmaschige Vlies fängt Pollen, Ruß und Staub größtenteils schon vor den Fenstern ab, sodass die Luft im Schlafzimmer angenehm sauber bleibt.

Schlechte Belüftungssituation ausgleichen

Ein rundum geschlossener Bettrahmen, ein Bettkasten unterm Bett oder eingebaute Schubladen können die Belüftung Deiner Matratze vermindern. Darunter leiden vor allem die weniger atmungsaktiven Latexmatratzen, aber auch viele herkömmliche Kaltschaummatratzen mit hohem Raumgewicht. Gewöhne Dir nötigenfalls einfach an, Bettkasten bzw. Schubladen tagsüber ein Stückchen herauszuziehen. Besonders die Haltbarkeit von teuren, aber feuchtigkeitsempfindlichen Latexmatratzen kann auf diese Weise immens verlängert werden.

Weniger Aufwand erfordern moderne, besonders pflegeleichte One-fits-All-Matratzen: Die atmungsaktive Snooze Project Matratze braucht beispielsweise aufgrund ihres innovativen Aufbaus höchstens dann gelüftet zu werden, wenn sie bei hoher Luftfeuchtigkeit direkt auf dem Boden gelegen hat. Unter haushaltsüblichen Bedingungen optimiert ihre offenporige Basisschicht den Luftaustausch hingegen dergestalt, dass keine gesonderte Belüftung erforderlich ist.

Matratze von Milben befreien

Viele traditionelle Matratzentypen sind anfällig für den Befall durch Hausstaubmilben. Besonders als Hausstaub-AllergikerIn solltest Du Deiner Matratze ab und zu eine Frischluftkur im Garten oder auf der Terrasse gönnen. Bringst Du sie an trockenen, heißen Sommertagen oder klaren, frostigen Wintertagen für einige Stunden nach draußen, versetzt dies den Milben einen Temperaturschock, der den Befall deutlich minimiert. Auf einer Unterlage aus Folie oder aufgeschnittenen Müllbeuteln abgestellt bleibt Deine Matratze währenddessen auch von unten schön trocken.

Am besten funktioniert diese Methode bei Federkernmatratzen. Manche Latex- oder Polyurethanschaum-Matratzen sind hingegen sonnenempfindlich, materialbedingt aber sowieso kaum milbenanfällig – für sie ist die Freiluft-Methode also ungeeignet, aber auch nicht vonnöten.

Nicht generell ratsam: Milben und Staub ausklopfen 

Im Internet kursieren unzählige Ratschläge zur Matratzen-Pflege, doch leider sind nicht alle davon gut. Auf allzu kräftiges Abklopfen per Hand oder mit einem traditionellen Teppichklopfer solltest Du zum Beispiel lieber verzichten: Je nach Matratzentyp kann beides den Matratzenkern beschädigen – und schlimmstenfalls sogar zum Erlöschen des Garantieanspruchs führen. In unserem Blog-Beitrag Verschmutzte Matratze: Selbst reinigen oder reinigen lassen? findest Du stattdessen viele praktische Tipps und Tricks zur schonenden Reinigung Deiner Matratze.

Umstrittener Online-Hack: Matratzen absaugen

Obwohl im Internet vielfach favorisiert, ist auch das Absaugen von Matratzen nur bedingt zu empfehlen. Damit Bezug und Matratzenkern unbeschädigt bleiben, sollte Dein Staubsauger dazu möglichst mit einer niedrigen Saugstufe ausgestattet sein, die sich für sensible Polster eignet. Starke Motorbürsten können den Matratzenbezug beschädigen – schonende Polsterdüsen eignen sich aber durchaus zur gelegentlichen Pflege Deiner Matratze. Ein sinnvoller Ersatz ohne jeden Stromverbrauch ist auch das Abbürsten mit einer großflächigen, nicht zu harten Kleiderbürste.

Matratzenbezug waschen 

Stärker verschmutzte Bezüge mit sichtbaren Flecken werden einzig in der Waschmaschine wieder hygienisch sauber. Dies funktioniert allerdings nur bei Matratzenbezügen, für die der Hersteller eine Maschinenwäsche erlaubt. Achte deshalb bereits beim Matratzenkauf darauf, dass der Bezug nicht nur dicht gewebt, sondern auch mit einem Rundum-Reißverschluss ausgestattet und für die 60-Grad-Wäsche zugelassen ist. Alle Details und Tipps zum Waschen Deines Matratzenbezugs erfährst Du in unserem informativen Blog-Artikel.

Ehrliche Matratze – klare Informationen!


Eigentlich müsste jede Matratze mit einem ausführlichen Benutzer-Handbuch ausgeliefert werden. „Jeder Matratzentyp hat unterschiedliche Eigenschaften, und jeder Schläfer ist halt anders“ – so erklären viele Hersteller den gefährlich knappen Umfang ihrer Pflegeanleitungen. Arglose Kunden uninformiert im Dunkeln tappen lassen, bloß für noch ein bisschen mehr Profit? Nein, danke!

Bei Snooze Project gehen wir ganz bewusst einen anderen Weg: Auf unserer Homepage, in unseren FAQs und hier im Blog kannst Du ganz ausführlich alles nachlesen, was Du über die richtige Matratzenpflege wissen musst. Und weil wir wollen, dass Du möglichst lange Spaß an Deiner Snooze Project Matratze hast, sind wir auch nach dem Kauf immer gern für Dich erreichbar. Das Team von Snooze Project freut sich auf Dich!

Mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens: Deine pflegeleichte Matratze von Snooze Project jetzt unverbindlich 100 Tage probeschlafen!

Tags: Matratzenpflege

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  • Gut zu wissen!

    Hätte nicht gedacht, dass es so viel Gutes gibt, was man seiner Matratze gönnen kann. Danke für den tollen und informativen Beitrag!

  • Informativ

    Guter Hinweis, dass man die Snooze Project Matratze nicht wenden oder drehen muss. In vielen Köpfen steckt noch fest, dass man alle Matratzen regelmässig wenden muss. Da die Snooze Matratze laut Beschreibung eine Oberseite hat wäre dies wohl auch nicht möglich. Daher war dies zunächst irritierend für mich, aber hier ist es dann gut erklärt.