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TRAUMDEUTER MIT TRAUMSYMBOLEN & TRAUMDEUTUNGEN by SNOOZE PROJECT

Dein großes Online Lexikon der Traumsymbole: So funktioniert’s!

Nachfolgend findest Du mehr als 150 Traumsymbole und ihre Bedeutung. Dabei haben wir traditionelle, psychologische, aber auch spirituelle Erklärungen zu jedem Traumsymbol aufgeführt. Während Psychotherapeuten Träume als Auseinandersetzung mit unseren Ängsten betrachten und deren Deutung zur Lösung tiefsitzender Probleme nutzen wollen, vermuten esoterischere Ansätze in unseren Traumbildern Hinweise auf die Zukunft. Ein Klick in unserer alphabetisch sortierten Tabelle genügt, und schon bekommst Du die möglichen Deutungen zum Traumsymbol Deiner Wahl angezeigt!

Letzten Endes bleibt die Deutungshoheit Deiner Traumsymbole immer bei Dir selbst. Nur Du allein kannst schließlich spüren, was für Dich besonders wichtig ist – und welche Erklärung am besten zu Deiner aktuellen Lebenssituation passt. Wir wünschen Dir viel Spaß mit Deinem großen Lexikon der Traumsymbole!

Traumdeutung-Lexikon: Deine Online Übersicht zu mehr als 150 Traumsymbolen

Jetzt ausprobieren und Dein Traumsymbol anklicken: Dein großes Lexikon der Traumsymbole! Bei Anregungen zu den Traumsymbolen, Ergänzungen oder neuen Traumsymbolen, freuen wir uns über Dein Feedback! Ansonsten wünschen wir viel Spaß mit unseren Rechercheergebnissen zu den Traumsymbolen und Traumdeutungen!

Erfahre mehr zum Thema Traumdeutung 

⏰ Das Wichtigste in Kürze

  • Träumen ist ein Bereich der Neuro-Wissenschaften
  • Jede Nacht träumst Du bis zu fünf mal - 90% vergisst Du jedoch beim Aufwachen
  • Die Erinnerung an Deine Träume kannst Du mit verschiedenen Methoden trainieren
  • Erinnerst Du Dich an einen Traum, kannst Du ihn deuten (lassen)
  • Dafür gibt es verschiedene Deutungsansätze, z.B. die spirituelle sowie die psychologische Analyse

Was ist Traumdeutung?

Im Schlaf erholst Du Dich und Dein Körper regeneriert. Ein komplexes System von neuen Verknüpfungen, Verarbeitung, Reparatur und vielem mehr startet, sobald Du einschläfst. Von den meisten Prozessen merkst Du nichts. Es sei denn, Du träumst.

Durch das Träumen weißt Du, dass Dein Gehirn auch in der Nacht aktiv ist. Schon immer hat die Menschen interessiert, warum sie träumen und was das Geträumte zu bedeuten hat. Früher gingen Träumer davon aus, dass sich übersinnliche oder göttliche Botschaften hinter Träumen verbergen.

Erst im 19. Jahrhundert erforschte Sigmund Freud das Thema Träume. Seine Erkenntnisse schrieb er auf und veröffentlichte sie in dem Buch: Die Traumdeutung. Das Buch bildete die Grundlage der Psychotherapie.

Träume können aufzeigen, was unbewusst in Dir vorgeht. Die nächtlichen „Filme“ helfen Dir vielleicht, Dich selbst besser zu verstehen. Außerdem beinhalten sie manchmal Tipps für Dein Wach-Leben. Sie können Dich warnen, ermutigen und stärken.

Das, was Du träumst, zeigt sich häufig in verschlüsselter Form. Wenn Du beispielsweise davon träumst, wie Dir die Zähne ausfallen, wunderst Du Dich vermutlich beim Aufwachen. Mithilfe der Traumdeutung und Traumdeutungssymbolen kannst Du herausfinden, was Dein Traum bedeutet.

Warum deuten Menschen ihre Träume?

Damals

  • Die Zukunft vorhersagen
  • Grundlage für Strategie und Taktik bei Kreuzzügen oder geplanter Machtübernahme schaffen
  • Bauern nutzten die Träume, um die perfekte Zeit für Säh- und Erntearbeiten zu deuten

Übrigens: Traumdeutung war oft nur dem Adel vorbehalten, die eigene Traumdeuter am Hof hatten.

Heute

  • Sich selbst verstehen
  • Vorahnungen und Botschaften erkennen

Die Faszination für die Traumdeutung kommt heute vor allem durch die ständige Reizüberflutung und das „Höher-schneller-weiter“ zustande. Viele haben es verlernt, „sich selbst zuzuhören“.

Traumsymbole

Was sind Traumsymbole und wofür stehen sie?

Als Traumsymbole werden Dinge bezeichnet, die in Träumen auftauchen und denen Traumforscher und Psychologen ganz bestimmte Bedeutungen zuordnen. Sie können Dir helfen, tief verborgene Wünsche und Ängste aufzudecken.

Manches, was Dir im Traum begegnet, kannst Du ganz leicht zuordnen. Zum Beispiel rote Rosen. Sie stehen für Leidenschaft und Liebe. Das wirkt naheliegend. Aber wenn Du nun tiefer in Deinen Traum einsteigen möchtest, um eine Botschaft aus Deinem Unterbewusstsein zu verstehen? Dann reicht Dir diese Information wahrscheinlich nicht aus. Hinzu kommt: Nicht alle Deutungen von Symbolen sind so naheliegend.

In solchen Fällen helfen ausführliche Analysen mithilfe von Traumsymbolen. Im Grunde kann alles, was Du im Traum siehst, ein Symbol mit Hinweisen sein. Deshalb hilft es, sich zu erinnern und genau hinzugucken:

  • Wo warst Du im Traum: In einem Gebäude, einem Park, auf dem Wasser?
  • Wer war bei Dir: Deine Familie, Unbekannte, Deine erste Liebe, Tiere?
  • Sind Farben aufgetaucht? Klares hell-blaues Wasser, ein gelbes Rapsfeld, ein roter Umhang?

Damit Du erkennst, was die Symbole aus Deinem Traum bedeuten, ist es wichtig zu verstehen, was Du persönlich mit dem Symbol verbindest. Wenn Du abergläubisch bist, wird eine schwarze Katze oder die Zahl 13 ein Warnsymbol für Dich sein. Für jemanden, der Katzen sehr mag und sie mit Intelligenz und Eigensinn verbindet, sieht die Analyse hingegen ganz anders aus.

Die häufigsten Traumsymbole in unseren Träumen

Du willst schreien, aber es kommt kein Ton aus Deiner Kehle. Du wirst von unbekannten verfolgt. Deine Zähne fallen Dir aus dem Mund und dann stehst Du nackt auf einem Bahnhof und siehst lauter Tote. Vielleicht kam etwas davon schon mal in einem Deiner Träume vor. Damit bist Du nicht allein: Träume konfrontieren uns häufig mit unseren schlimmsten Ängsten.

Häufige Symbole in Albträumen

Es gibt aber auch großartige Träume, aus denen wir gar nicht aufwachen möchten: Vielleicht küsst Du Deine erste große Liebe, bekommst eine Sieger-Urkunde oder sitzt mit einem Promi in Deinem Lieblings-Café? Aus solchen Wunschträumen wachen wir leider oft an der besten Stelle auf. Nicht wahr?

Die schönsten Wunsch-Traum-Symbole:

All das sind typische Trauminhalte. Doch in dem Moment, wo wir sie durchleben, können wir sie nicht reflektieren. Denn wie eingangs beschrieben, haben wir uns durch das Einschlafen entschieden, zur Ruhe zu kommen und nicht mehr nachzudenken.

🚨Wichtig

Traumdeutungen ergeben sich aus Reflexion, Psychologie und manchmal Aberglauben. Es handelt sich nicht um absolutes Wissen. Beziehe bei allgemeinen Deutungen eines Symbols also nie ungefiltert alles auf Dich, sondern prüfe, was davon auf Dich zutreffen könnte. Bei ernsthaften Problemen oder Ängsten solltest keine Scheu haben, Dir professionelle Hilfe zu holen.

Träumen & Schlaf – wann träumen wir eigentlich?

Während Du schläfst, regeneriert sich Dein Körper. Er erholt sich von allen anstrengenden Dingen des Tages. Viele der Millionen Zellen in Deinem Körper erneuern sich, Deine Gelenke und Knochen übernehmen kleine Reparaturen. Dein Gehirn bleibt aktiv.

Eine Schlafphase dauert zwischen anderthalb und zwei Stunden. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In der Nacht durchläufst Du mehrere davon, denn am Ende einer Phase schaltet sich Dein Gehirn ein. Es trainiert quasi das Wachwerden und sorgt dafür, dass Du Dich kurz bewegst.

Damit Dein Nervensystem auf Trab gehalten wird, trainiert das Gehirn während der Phase des Tiefschlafs. Die Phase des Rapid Eye Movements (REM) tritt nach etwa 60 bis 90 Minuten des Schlafs ein. In ihr bewegen sich Deine Augen besonders schnell. In diesem Schlafabschnitt träumst Du besonders viel.

Da Du aber still daliegst und es keine äußeren Reize gibt, produziert Dein Gehirn Szenarien. Diese setzen sich zusammen aus allen möglichen Reizen, Gedanken, Wünschen, Erlebnissen, die Du bewusst und unbewusst am Tag in Deinem Kopf hattest.

Dabei spielt die Zeit übrigens keine Rolle. In Deinen Träumen mischt Dein Gehirn Vergangenes und Aktuelles. Häufig verschlüsselt und verzerrt Dein Gehirn bestimmte Gefühle von Dir in Symbolen. Aus all dem „bastelt“ Dein Kopf einen Film, den Du meistens dann wahrnimmst, wenn Du kurz vor dem Ende einer Schlafphase stehst. Du schläfst also ein, aber die psychische Aktivität geht weiter. Das Gehirn bleibt aktiv und sendet Dir „Film-Material“.

Die Träume dienen dazu, Dein Gehirn und Deine Reflexe während des Schlafs zu trainieren und alles - auch gedanklich - Erlebte zu verarbeiten. Auch Dein Wissen wird während des Schlafs verankert. Auch deshalb lohnt es sich, 2-3 Stunden vor dem Schlafen Neues zu lernen.

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Welche Traumtypen gibt es?

Traum ist nicht gleich Traum: Es gibt Träume, aus denen Du mit pochendem Herzen aufwachst und eine Weile brauchst, bis Dir klar wird, dass es nur ein Traum war. Zum Glück gibt es auch den Gegenpol - die Träume, in denen Du Dich so wohl fühlst, dass Du am liebsten im Traum bleiben würdest.

Klar, das kennen wir alle. Aber wusstest Du, dass Träume noch viel mehr Facetten haben? Hier ist für Dich eine Liste mit den wichtigsten Traumtypen:

  • Klar- oder luzide Träume: Du weißt, dass Du träumst, und kannst das Geschehen mit etwas Übung lenken. Sie tauchen kurz vor dem Aufwachen, während der REM-Phase auf.
  • Wach-Träume: meist eine Bilderfolge ohne wirkliches Geschehen, kurz vor dem Tiefschlaf. Erinnern kann man sich an diese Träume nicht, außer Du wirst während dieser Phase unsanft geweckt.
  • Wahr-Träume: Gelten spirituell als hellsichtige Träume, da sie Hinweise auf Zukunft liefern. Andere Traumforscher sehen sie als Symbolbilder vom Bauchgefühl, der Intuition.
  • Warn-Träume: wie Wahr-Träume mit Aufruf aktuelle Verhalten zu ändern oder Hinweis auf „falsche Freunde“.
  • Posttraumatische Träume: Erinnerung an schockierende Erlebnisse, die noch nicht überwunden sind. Wirken real. Typische Symbole: „nicht schreien können“, „gelähmt sein“.
  • Albträume: Zeigen aktuelle Ängste und führen abrupt zum Aufwachen aus REM-Phase. Träumer ist oft schweißnass und hat starkes Herzklopfen. Symbolisiert durch: „verfolgt werden“, „eigener Tod“, „soziale Bloßstellung“.
  • Wiederholungs-Träume: Wollen Träumer auffordern, Ängste zu überwinden oder/und Wünsche zu leben. Wiederholt sich, bis Träumer an sich arbeitet. Große Frage: Loslassen oder annehmen?
  • Schatz-Träume: nach Carl Gustav Jung ein archetypisches Sinnbild für ungenutzte Stärken und Talente des Träumers. Häufige Symbole sind Schmuck, Schlüssel oder Münzen in größeren Mengen.

Die eigene Traumdeutung – Träume erinnern & deuten

Warum können wir uns oft nicht an unsere Träume erinnern?

Wenn Du sofort nach dem Wachwerden aufspringst und den Tag mit eingespielten Routinen beginnst, vergisst Du Deine Träume schnell. Das Gehirn stellt dann auf Autofokus, damit Du Deinen normalen Tagesablauf „abspulen“ kannst. Somit verpufft das Geträumte in Deinem Kopf, weil Du Deinen Fokus auf andere Dinge richtest.

Weitere Faktoren, die Dich Deine Träume schnell vergessen lassen:

  • Schlafzyklus nicht komplett durchlaufen
  • Zu wenig geschlafen
  • Durch äußere Reize - Wecker, Türknarren, Schnarchen - vor der REM Phase aufgewacht

Beim Wachwerden also lieber noch 5 Minuten liegen bleiben, dann bleibt das Geträumte besser im Gedächtnis. Wer sich für seine Träume interessiert, erinnert sich auch eher.

Träume besser erinnern - Tipps für den Abend

Damit Du Dich in Zukunft besser an Deine Träume erinnerst, ist es also wichtig, dass Du zuallererst gut und ausreichend schläfst. Da ein Traumzyklus 1,5 bis 2 Stunden dauert, ist eine Schlafdauer von sechs, siebeneinhalb oder acht Stunden ideal. Damit durchläufst Du drei bis fünf komplette Traumzyklen. Versuche nicht zu spät ins Bett zu gehen und zwei bis drei Stunden vorher nichts mehr zu essen. Am besten überlegst Du Dir eine schöne Abendroutine. Sie hilft Dir abzuschalten und friedlich einzuschlummern.

Träume besser erinnern - Tipps für den Morgen

Je wohler Du Dich beim Aufwachen fühlst, desto leichter kannst Du Dich an Deinen Traum erinnern. Versuche, beim Aufwachen noch ein paar Minuten ruhig liegen zu bleiben. Dann „merkt“ Dein Gehirn nicht gleich, dass Du wach bist. Wenn Du in dieser Phase gezielt Deinen Traum noch mal durchläufst, werden Dir viele Traumsymbole begegnen, die Dir später bei der Interpretation helfen. Um die Botschaften hinter Deinen Träumen zu verstehen, hilft Dir einen Notizblock mit Stift neben Deinem Bett.

💡Tipp: So findest Du raus, wie lang Dein Traumzyklus ist

Ein Mittags-Nickerchen, von dem Du erholt und ohne Wecker aufwachst, zeigt Dir, wie lang in etwa Dein Traumzyklus ist.

Das Traumtagebuch

Mit einem Traumtagebuch kannst Du Dir bewusst die Zeit nehmen, über Deinen Traum nachzudenken. Durch das Aufschreiben durchlebst Du das Geträumte noch mal und entdeckst Zusammenhänge. Vielleicht findest Du sogar Lösungen für die Probleme, die Du an Tagen vor Deinem Traum hattest.

Das Traumtagebuch kann Dir außerdem helfen, Dich und Deine aktuellen Herausforderungen besser zu reflektieren. Auf diese Weise kommst Du mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt.

So kannst Du Deine Träume besser deuten

Nachdem Du Dir einen Traum in Deinen Notizblock oder das Traumtagebuch geschrieben hast, nimmst Du am besten einen auffälligen Buntstift. Mit dem unterstreichst Du Dir dann auffällige Symbole. Nimm Dir jetzt jedes Symbol einzeln vor:

  • Was verbindest Du mit dem Symbol?
  • Löst es in Dir gute oder negative Gefühle aus?
  • Gibt es einen realen Bezug dazu oder scheint es eine verschlüsselte Botschaft zu sein?

Wenn Du all diese Punkte durchlaufen hast, kannst Du in unserem Online-Traumdeuter nach Deinen Traumsymbolen suchen. Klammere Dich bei der Analyse nicht an die Symbol-Aussagen. Folgende Punkte können Deinen Traum auch beeinflussen:

  • Bruchstücke von Erlebnissen des Tages
  • Deinen persönlichen Werte
  • Deinen Moralvorstellungen und Vorurteile
  • Unbewusste Reizaufnahmen (Bilder oder Töne, die Du nur für Sekunden-Bruchteile wahrgenommen hast)

Träume selbst deuten - üben, üben, üben

Du siehst: Für die Traumdeutung liefern Dir Symbole wichtige Hinweise. Aber Deine Persönlichkeit und all Deine Erlebnisse, Ängste, Wünsche zeigen sich auch in Deinen Träumen. Deshalb gibt es für jedes Traumsymbol vielfältige Deutungs-Möglichkeiten.

Üben, üben, üben gilt aber nicht nur für die Traumdeutung selbst, sondern auch für das erinnern Deiner Träume. Im Folgenden findest Du 3 Tipps zum Download, mit denen Du Deine Träume in Zukunft besser erinnern kannst.

Träume erinnern: 3 Tipps zum Download

So erinnerst Du Dich zukünftig an Deine Träume! Einfach Bild speichern oder auf Pinterest merken.

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Traumdeutung – Wissenschaft und Psychoanalyse

Woher kommen die Anhaltspunkte für die Traumdeutung? Schon vor Tausenden von Jahren suchten Menschen nach Erklärungen für ihre Träume. Damals dachten sie, dass Gott ihnen Eingebungen schickte. Der Adel beschäftige Gelehrte, Orakel und Hellseher, von denen sie sich Zukunftsdeutungen durch Träume erhofften.

Diese Gelehrten suchten nach Symbolen in den Träumen und deuteten sie anhand von Aberglauben, Mythen und Sagengestalten. Auch die Weltanschauung und der Glaube der jeweiligen Zeit flossen immer in die Analyse der Träume mit ein. Dadurch ergaben sich natürlich Länderspezifische unterschiede. Die Träume wurden also überhaupt nicht mit dem eigenen „Ich“ in Verbindung gebracht. Sondern galten als etwas, das von außen von einer höheren Macht kam.

Seit der Veröffentlichung von Sigmund Freuds Buch fließen viele psychologische Aspekte in die Traumdeutung ein. Der aktuelle Gemütszustand und die Erfahrungen des Träumers spielen bei der Analyse heute eine entscheidende Rolle.

Wer deutet heute Träume?

  • Psychologen
  • Psychotherapeuten
  • Schlaf- und Traumforscher
  • Psychologisch geschulte Berater

Die 3 berühmtesten Traumdeuter

  • Artemidor von Daldis: Wahrsager und Traumdeuter der Antike.
  • Sigmund Freud: Psychoanalytiker und Begründer der modernen Traumdeutung. Schrieb das erste Buch zum Thema: „Die Traumdeutung“.
  • G. Jung: Pionier der heutigen Traumdeutung. Der Schüler von Freud ergänzte Freuds Traumdeutung durch den Bezug von realen Ereignissen und Personen.

Die Geschichte der Traumdeutung

Die Menschen haben schon immer nach einem Weg gesucht, Antworten auf ihre Lebensfragen zu bekommen.

Wer hat´s „erfunden“? Die ersten Hinweise auf Traumdeutungen im Überblick

  • Erste Aufzeichnungen von Träumen mit Erklärungen und Interpretationsversuchen fanden Forscher bei den Sumerern. Die ältesten Funde stammen aus dem Jahr 2450 vor Christus.
  • Um 2000 v. Chr. gab es erste Berichte von Traumdeuterinnen. Ja, nur Frauen -, vor allem in südlichen Ländern. Träume galten zu der Zeit als göttliche Botschaften, Zukunfts-Eingebungen. Sie wurden von Orakeln in zukunftsdeutende Botschaften umgewandelt.
  • 1800 v. Chr. schildert das Gilgamesch-Epos Träume. Es gilt als das bekannteste Werk der akkadischen und sumerischen Literatur.
  • Aus dem siebten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung - 669 v. Chr. - stammt ein assyrisches Traumbuch. Nur der assyrische König Durfte es anfassen und lesen.
  • Der Talmud, jüdischer Glauben in Babylonien beschäftigt sich mit Träumen. Ein Zitat von Rabbi Chisda aus der Zeit deutet darauf hin: „Ein ungedeuteter Traum gleicht einem ungelesenen Brief.“

Welche Deutungs-Arten für Träume gibt es?

Für Träume gibt es verschiedene Deutungsansätze. Aktuell sind die Beliebtesten die traditionelle, die spirituelle und die Analyse aus psychologischer Sicht.

Die Traumdeutung nach Sigmund Freud

Der Traumforscher und Psychoanalytiker Freud ging davon aus, dass Träume durch Wünsche, Triebe und Ängste ausgelöst werden. Er meinte, sie zeigen sich während des Schlafs verschlüsselt in Bildern. Äußere Reize und Emotionen, die während des Tages oft unbewusst und teils ungefiltert aufgenommen werden, kommen noch hinzu. Diese sah der Wissenschaftler aber lediglich als Aufhänger im Traumgeschehen.

Nach Freuds Interpretation zeigen sich in den geträumten Erlebnissen, wie der Träumer sich tatsächlich fühlt, was ihn beschäftigt. Aber die Träume liefern auch Annahmen und Hinweise zu den Leidenschaften und unbewussten Gefühlen. Hier geht's zum Buch "Die Traumdeutung" - Sigmund Freud.

Es gibt aber Kritik an Freuds Traumdeutung, da er in Traumsymbolen fast ausschließlich verdrängte sexuelle Wünsche sah.

Psychologische Traumdeutung

Die Grundlage für die psychologische Analyse ist Freuds Forschung. Hier geht es also vor allem und die verborgene Bedeutung hinter teils verzerrten Symbolen.

Sie wird aber ergänzt durch die Annahmen, dass auch …

  • ganz aktuelle, reale Ereignisse im Traum auftauchen
  • bei geträumten Personen ein Zusammenhang zu real existierenden Bekannten besteht
  • der Träumer mit unbewussten Ängsten und Blockaden konfrontiert wird

Spirituelle Traumdeutung

Diese Art der Traumdeutung beruht vermutlich auf dem Schamanismus und Buddhismus. Danach zeigen Träume den Fortschritt im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Intuition und des „höheren Selbst“.

Der älteste Traum der Menschheit vom Fliegen zählt beispielsweise dazu. Er zeigt spirituell gesehen die Suche nach neuen Möglichkeiten. Der Träumer versucht sich laut dieser Deutungsart einen Überblick über das große Ganze zu verschaffen, damit er Lösungen klarer erkennt.

Allgemeine Traumdeutung

Bei der allgemeinen - auch traditionellen - Traumdeutung betrachten Experten vor allem die Gefühle während des Traums und aktuelle Ereignisse im Wachleben des Träumers.

Unterstützend orientiert diese Herangehensweise sich an Aberglauben, Glückssymbolen und alten Bauernweisheiten.

🐶 Träumen Tiere eigentlich auch?

Funfact zum Schluss: Tiere träumen auch! Gerade bei Hunden und Katzen haben schon viele Herrchen und Frauchen beobachtet, wie ihr Haustierchen im Schlaf zuckt, die Zähne zeigt, bellt oder faucht. Auch Rennbewegungen sieht man ab und zu bei tierischen Mitbewohnern, während sie schlafen.

Alle Traumsymbole und Traumdeutungen oben im Traumdeuter