Kategorie Archiv: Traumdeuter

TRAUMDEUTER MIT TRAUMSYMBOLEN & TRAUMDEUTUNGEN by SNOOZE PROJECT

Dein großes Online Lexikon der Traumsymbole: So funktioniert’s!

Nachfolgend findest Du mehr als 150 Traumsymbole und ihre Bedeutung. Dabei haben wir traditionelle, psychologische, aber auch spirituelle ErklĂ€rungen zu jedem Traumsymbol aufgefĂŒhrt. WĂ€hrend Psychotherapeuten TrĂ€ume als Auseinandersetzung mit unseren Ängsten betrachten und deren Deutung zur Lösung tiefsitzender Probleme nutzen wollen, vermuten esoterischere AnsĂ€tze in unseren Traumbildern Hinweise auf die Zukunft. Ein Klick in unserer alphabetisch sortierten Tabelle genĂŒgt, und schon bekommst Du die möglichen Deutungen zum Traumsymbol Deiner Wahl angezeigt!

Letzten Endes bleibt die Deutungshoheit Deiner Traumsymbole immer bei Dir selbst. Nur Du allein kannst schließlich spĂŒren, was fĂŒr Dich besonders wichtig ist – und welche ErklĂ€rung am besten zu Deiner aktuellen Lebenssituation passt. Wir wĂŒnschen Dir viel Spaß mit Deinem großen Lexikon der Traumsymbole!

Traumdeutung-Lexikon: Deine Online Übersicht zu mehr als 150 Traumsymbolen

Jetzt ausprobieren und Dein Traumsymbol anklicken: Dein großes Lexikon der Traumsymbole! Bei Anregungen zu den Traumsymbolen, ErgĂ€nzungen oder neuen Traumsymbolen, freuen wir uns ĂŒber Dein Feedback! Ansonsten wĂŒnschen wir viel Spaß mit unseren Rechercheergebnissen zu den Traumsymbolen und Traumdeutungen!

Erfahre mehr zum Thema Traumdeutung 

⏰ Das Wichtigste in KĂŒrze

  • TrĂ€umen ist ein Bereich der Neuro-Wissenschaften
  • Jede Nacht trĂ€umst Du bis zu fĂŒnf mal - 90% vergisst Du jedoch beim Aufwachen
  • Die Erinnerung an Deine TrĂ€ume kannst Du mit verschiedenen Methoden trainieren
  • Erinnerst Du Dich an einen Traum, kannst Du ihn deuten (lassen)
  • DafĂŒr gibt es verschiedene DeutungsansĂ€tze, z.B. die spirituelle sowie die psychologische Analyse

Was ist Traumdeutung?

Im Schlaf erholst Du Dich und Dein Körper regeneriert. Ein komplexes System von neuen VerknĂŒpfungen, Verarbeitung, Reparatur und vielem mehr startet, sobald Du einschlĂ€fst. Von den meisten Prozessen merkst Du nichts. Es sei denn, Du trĂ€umst.

Durch das TrĂ€umen weißt Du, dass Dein Gehirn auch in der Nacht aktiv ist. Schon immer hat die Menschen interessiert, warum sie trĂ€umen und was das GetrĂ€umte zu bedeuten hat. FrĂŒher gingen TrĂ€umer davon aus, dass sich ĂŒbersinnliche oder göttliche Botschaften hinter TrĂ€umen verbergen.

Erst im 19. Jahrhundert erforschte Sigmund Freud das Thema TrÀume. Seine Erkenntnisse schrieb er auf und veröffentlichte sie in dem Buch: Die Traumdeutung. Das Buch bildete die Grundlage der Psychotherapie.

TrĂ€ume können aufzeigen, was unbewusst in Dir vorgeht. Die nĂ€chtlichen „Filme“ helfen Dir vielleicht, Dich selbst besser zu verstehen. Außerdem beinhalten sie manchmal Tipps fĂŒr Dein Wach-Leben. Sie können Dich warnen, ermutigen und stĂ€rken.

Das, was Du trĂ€umst, zeigt sich hĂ€ufig in verschlĂŒsselter Form. Wenn Du beispielsweise davon trĂ€umst, wie Dir die ZĂ€hne ausfallen, wunderst Du Dich vermutlich beim Aufwachen. Mithilfe der Traumdeutung und Traumdeutungssymbolen kannst Du herausfinden, was Dein Traum bedeutet.

Warum deuten Menschen ihre TrÀume?

Damals

  • Die Zukunft vorhersagen
  • Grundlage fĂŒr Strategie und Taktik bei KreuzzĂŒgen oder geplanter MachtĂŒbernahme schaffen
  • Bauern nutzten die TrĂ€ume, um die perfekte Zeit fĂŒr SĂ€h- und Erntearbeiten zu deuten

Übrigens: Traumdeutung war oft nur dem Adel vorbehalten, die eigene Traumdeuter am Hof hatten.

Heute

  • Sich selbst verstehen
  • Vorahnungen und Botschaften erkennen

Die Faszination fĂŒr die Traumdeutung kommt heute vor allem durch die stĂ€ndige ReizĂŒberflutung und das „Höher-schneller-weiter“ zustande. Viele haben es verlernt, „sich selbst zuzuhören“.

Traumsymbole

Was sind Traumsymbole und wofĂŒr stehen sie?

Als Traumsymbole werden Dinge bezeichnet, die in TrĂ€umen auftauchen und denen Traumforscher und Psychologen ganz bestimmte Bedeutungen zuordnen. Sie können Dir helfen, tief verborgene WĂŒnsche und Ängste aufzudecken.

Manches, was Dir im Traum begegnet, kannst Du ganz leicht zuordnen. Zum Beispiel rote Rosen. Sie stehen fĂŒr Leidenschaft und Liebe. Das wirkt naheliegend. Aber wenn Du nun tiefer in Deinen Traum einsteigen möchtest, um eine Botschaft aus Deinem Unterbewusstsein zu verstehen? Dann reicht Dir diese Information wahrscheinlich nicht aus. Hinzu kommt: Nicht alle Deutungen von Symbolen sind so naheliegend.

In solchen FĂ€llen helfen ausfĂŒhrliche Analysen mithilfe von Traumsymbolen. Im Grunde kann alles, was Du im Traum siehst, ein Symbol mit Hinweisen sein. Deshalb hilft es, sich zu erinnern und genau hinzugucken:

  • Wo warst Du im Traum: In einem GebĂ€ude, einem Park, auf dem Wasser?
  • Wer war bei Dir: Deine Familie, Unbekannte, Deine erste Liebe, Tiere?
  • Sind Farben aufgetaucht? Klares hell-blaues Wasser, ein gelbes Rapsfeld, ein roter Umhang?

Damit Du erkennst, was die Symbole aus Deinem Traum bedeuten, ist es wichtig zu verstehen, was Du persönlich mit dem Symbol verbindest. Wenn Du aberglĂ€ubisch bist, wird eine schwarze Katze oder die Zahl 13 ein Warnsymbol fĂŒr Dich sein. FĂŒr jemanden, der Katzen sehr mag und sie mit Intelligenz und Eigensinn verbindet, sieht die Analyse hingegen ganz anders aus.

Die hÀufigsten Traumsymbole in unseren TrÀumen

Du willst schreien, aber es kommt kein Ton aus Deiner Kehle. Du wirst von unbekannten verfolgt. Deine ZĂ€hne fallen Dir aus dem Mund und dann stehst Du nackt auf einem Bahnhof und siehst lauter Tote. Vielleicht kam etwas davon schon mal in einem Deiner TrĂ€ume vor. Damit bist Du nicht allein: TrĂ€ume konfrontieren uns hĂ€ufig mit unseren schlimmsten Ängsten.

HÀufige Symbole in AlbtrÀumen

Es gibt aber auch großartige TrĂ€ume, aus denen wir gar nicht aufwachen möchten: Vielleicht kĂŒsst Du Deine erste große Liebe, bekommst eine Sieger-Urkunde oder sitzt mit einem Promi in Deinem Lieblings-CafĂ©? Aus solchen WunschtrĂ€umen wachen wir leider oft an der besten Stelle auf. Nicht wahr?

Die schönsten Wunsch-Traum-Symbole:

All das sind typische Trauminhalte. Doch in dem Moment, wo wir sie durchleben, können wir sie nicht reflektieren. Denn wie eingangs beschrieben, haben wir uns durch das Einschlafen entschieden, zur Ruhe zu kommen und nicht mehr nachzudenken.

🚹Wichtig

Traumdeutungen ergeben sich aus Reflexion, Psychologie und manchmal Aberglauben. Es handelt sich nicht um absolutes Wissen. Beziehe bei allgemeinen Deutungen eines Symbols also nie ungefiltert alles auf Dich, sondern prĂŒfe, was davon auf Dich zutreffen könnte. Bei ernsthaften Problemen oder Ängsten solltest keine Scheu haben, Dir professionelle Hilfe zu holen.

TrĂ€umen & Schlaf – wann trĂ€umen wir eigentlich?

WĂ€hrend Du schlĂ€fst, regeneriert sich Dein Körper. Er erholt sich von allen anstrengenden Dingen des Tages. Viele der Millionen Zellen in Deinem Körper erneuern sich, Deine Gelenke und Knochen ĂŒbernehmen kleine Reparaturen. Dein Gehirn bleibt aktiv.

Eine Schlafphase dauert zwischen anderthalb und zwei Stunden. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In der Nacht durchlĂ€ufst Du mehrere davon, denn am Ende einer Phase schaltet sich Dein Gehirn ein. Es trainiert quasi das Wachwerden und sorgt dafĂŒr, dass Du Dich kurz bewegst.

Damit Dein Nervensystem auf Trab gehalten wird, trainiert das Gehirn wÀhrend der Phase des Tiefschlafs. Die Phase des Rapid Eye Movements (REM) tritt nach etwa 60 bis 90 Minuten des Schlafs ein. In ihr bewegen sich Deine Augen besonders schnell. In diesem Schlafabschnitt trÀumst Du besonders viel.

Da Du aber still daliegst und es keine Ă€ußeren Reize gibt, produziert Dein Gehirn Szenarien. Diese setzen sich zusammen aus allen möglichen Reizen, Gedanken, WĂŒnschen, Erlebnissen, die Du bewusst und unbewusst am Tag in Deinem Kopf hattest.

Dabei spielt die Zeit ĂŒbrigens keine Rolle. In Deinen TrĂ€umen mischt Dein Gehirn Vergangenes und Aktuelles. HĂ€ufig verschlĂŒsselt und verzerrt Dein Gehirn bestimmte GefĂŒhle von Dir in Symbolen. Aus all dem „bastelt“ Dein Kopf einen Film, den Du meistens dann wahrnimmst, wenn Du kurz vor dem Ende einer Schlafphase stehst. Du schlĂ€fst also ein, aber die psychische AktivitĂ€t geht weiter. Das Gehirn bleibt aktiv und sendet Dir „Film-Material“.

Die TrÀume dienen dazu, Dein Gehirn und Deine Reflexe wÀhrend des Schlafs zu trainieren und alles - auch gedanklich - Erlebte zu verarbeiten. Auch Dein Wissen wird wÀhrend des Schlafs verankert. Auch deshalb lohnt es sich, 2-3 Stunden vor dem Schlafen Neues zu lernen.

Du möchtest tiefer in das Thema einsteigen? Dann sind diese Artikel bestimmt interessant fĂŒr Dich!

Welche Traumtypen gibt es?

Traum ist nicht gleich Traum: Es gibt TrĂ€ume, aus denen Du mit pochendem Herzen aufwachst und eine Weile brauchst, bis Dir klar wird, dass es nur ein Traum war. Zum GlĂŒck gibt es auch den Gegenpol - die TrĂ€ume, in denen Du Dich so wohl fĂŒhlst, dass Du am liebsten im Traum bleiben wĂŒrdest.

Klar, das kennen wir alle. Aber wusstest Du, dass TrĂ€ume noch viel mehr Facetten haben? Hier ist fĂŒr Dich eine Liste mit den wichtigsten Traumtypen:

  • Klar- oder luzide TrĂ€ume: Du weißt, dass Du trĂ€umst, und kannst das Geschehen mit etwas Übung lenken. Sie tauchen kurz vor dem Aufwachen, wĂ€hrend der REM-Phase auf.
  • Wach-TrĂ€ume: meist eine Bilderfolge ohne wirkliches Geschehen, kurz vor dem Tiefschlaf. Erinnern kann man sich an diese TrĂ€ume nicht, außer Du wirst wĂ€hrend dieser Phase unsanft geweckt.
  • Wahr-TrĂ€ume: Gelten spirituell als hellsichtige TrĂ€ume, da sie Hinweise auf Zukunft liefern. Andere Traumforscher sehen sie als Symbolbilder vom BauchgefĂŒhl, der Intuition.
  • Warn-TrĂ€ume: wie Wahr-TrĂ€ume mit Aufruf aktuelle Verhalten zu Ă€ndern oder Hinweis auf „falsche Freunde“.
  • Posttraumatische TrĂ€ume: Erinnerung an schockierende Erlebnisse, die noch nicht ĂŒberwunden sind. Wirken real. Typische Symbole: „nicht schreien können“, „gelĂ€hmt sein“.
  • AlbtrĂ€ume: Zeigen aktuelle Ängste und fĂŒhren abrupt zum Aufwachen aus REM-Phase. TrĂ€umer ist oft schweißnass und hat starkes Herzklopfen. Symbolisiert durch: „verfolgt werden“, „eigener Tod“, „soziale Bloßstellung“.
  • Wiederholungs-TrĂ€ume: Wollen TrĂ€umer auffordern, Ängste zu ĂŒberwinden oder/und WĂŒnsche zu leben. Wiederholt sich, bis TrĂ€umer an sich arbeitet. Große Frage: Loslassen oder annehmen?
  • Schatz-TrĂ€ume: nach Carl Gustav Jung ein archetypisches Sinnbild fĂŒr ungenutzte StĂ€rken und Talente des TrĂ€umers. HĂ€ufige Symbole sind Schmuck, SchlĂŒssel oder MĂŒnzen in grĂ¶ĂŸeren Mengen.

Die eigene Traumdeutung – TrĂ€ume erinnern & deuten

Warum können wir uns oft nicht an unsere TrÀume erinnern?

Wenn Du sofort nach dem Wachwerden aufspringst und den Tag mit eingespielten Routinen beginnst, vergisst Du Deine TrĂ€ume schnell. Das Gehirn stellt dann auf Autofokus, damit Du Deinen normalen Tagesablauf „abspulen“ kannst. Somit verpufft das GetrĂ€umte in Deinem Kopf, weil Du Deinen Fokus auf andere Dinge richtest.

Weitere Faktoren, die Dich Deine TrÀume schnell vergessen lassen:

  • Schlafzyklus nicht komplett durchlaufen
  • Zu wenig geschlafen
  • Durch Ă€ußere Reize - Wecker, TĂŒrknarren, Schnarchen - vor der REM Phase aufgewacht

Beim Wachwerden also lieber noch 5 Minuten liegen bleiben, dann bleibt das GetrĂ€umte besser im GedĂ€chtnis. Wer sich fĂŒr seine TrĂ€ume interessiert, erinnert sich auch eher.

TrĂ€ume besser erinnern - Tipps fĂŒr den Abend

Damit Du Dich in Zukunft besser an Deine TrĂ€ume erinnerst, ist es also wichtig, dass Du zuallererst gut und ausreichend schlĂ€fst. Da ein Traumzyklus 1,5 bis 2 Stunden dauert, ist eine Schlafdauer von sechs, siebeneinhalb oder acht Stunden ideal. Damit durchlĂ€ufst Du drei bis fĂŒnf komplette Traumzyklen. Versuche nicht zu spĂ€t ins Bett zu gehen und zwei bis drei Stunden vorher nichts mehr zu essen. Am besten ĂŒberlegst Du Dir eine schöne Abendroutine. Sie hilft Dir abzuschalten und friedlich einzuschlummern.

TrĂ€ume besser erinnern - Tipps fĂŒr den Morgen

Je wohler Du Dich beim Aufwachen fĂŒhlst, desto leichter kannst Du Dich an Deinen Traum erinnern. Versuche, beim Aufwachen noch ein paar Minuten ruhig liegen zu bleiben. Dann „merkt“ Dein Gehirn nicht gleich, dass Du wach bist. Wenn Du in dieser Phase gezielt Deinen Traum noch mal durchlĂ€ufst, werden Dir viele Traumsymbole begegnen, die Dir spĂ€ter bei der Interpretation helfen. Um die Botschaften hinter Deinen TrĂ€umen zu verstehen, hilft Dir einen Notizblock mit Stift neben Deinem Bett.

💡Tipp: So findest Du raus, wie lang Dein Traumzyklus ist

Ein Mittags-Nickerchen, von dem Du erholt und ohne Wecker aufwachst, zeigt Dir, wie lang in etwa Dein Traumzyklus ist.

Das Traumtagebuch

Mit einem Traumtagebuch kannst Du Dir bewusst die Zeit nehmen, ĂŒber Deinen Traum nachzudenken. Durch das Aufschreiben durchlebst Du das GetrĂ€umte noch mal und entdeckst ZusammenhĂ€nge. Vielleicht findest Du sogar Lösungen fĂŒr die Probleme, die Du an Tagen vor Deinem Traum hattest.

Das Traumtagebuch kann Dir außerdem helfen, Dich und Deine aktuellen Herausforderungen besser zu reflektieren. Auf diese Weise kommst Du mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt.

So kannst Du Deine TrÀume besser deuten

Nachdem Du Dir einen Traum in Deinen Notizblock oder das Traumtagebuch geschrieben hast, nimmst Du am besten einen auffÀlligen Buntstift. Mit dem unterstreichst Du Dir dann auffÀllige Symbole. Nimm Dir jetzt jedes Symbol einzeln vor:

  • Was verbindest Du mit dem Symbol?
  • Löst es in Dir gute oder negative GefĂŒhle aus?
  • Gibt es einen realen Bezug dazu oder scheint es eine verschlĂŒsselte Botschaft zu sein?

Wenn Du all diese Punkte durchlaufen hast, kannst Du in unserem Online-Traumdeuter nach Deinen Traumsymbolen suchen. Klammere Dich bei der Analyse nicht an die Symbol-Aussagen. Folgende Punkte können Deinen Traum auch beeinflussen:

  • BruchstĂŒcke von Erlebnissen des Tages
  • Deinen persönlichen Werte
  • Deinen Moralvorstellungen und Vorurteile
  • Unbewusste Reizaufnahmen (Bilder oder Töne, die Du nur fĂŒr Sekunden-Bruchteile wahrgenommen hast)

TrĂ€ume selbst deuten - ĂŒben, ĂŒben, ĂŒben

Du siehst: FĂŒr die Traumdeutung liefern Dir Symbole wichtige Hinweise. Aber Deine Persönlichkeit und all Deine Erlebnisse, Ängste, WĂŒnsche zeigen sich auch in Deinen TrĂ€umen. Deshalb gibt es fĂŒr jedes Traumsymbol vielfĂ€ltige Deutungs-Möglichkeiten.

Üben, ĂŒben, ĂŒben gilt aber nicht nur fĂŒr die Traumdeutung selbst, sondern auch fĂŒr das erinnern Deiner TrĂ€ume. Im Folgenden findest Du 3 Tipps zum Download, mit denen Du Deine TrĂ€ume in Zukunft besser erinnern kannst.

TrÀume erinnern: 3 Tipps zum Download

So erinnerst Du Dich zukĂŒnftig an Deine TrĂ€ume! Einfach Bild speichern oder auf Pinterest merken.

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Traumdeutung – Wissenschaft und Psychoanalyse

Woher kommen die Anhaltspunkte fĂŒr die Traumdeutung? Schon vor Tausenden von Jahren suchten Menschen nach ErklĂ€rungen fĂŒr ihre TrĂ€ume. Damals dachten sie, dass Gott ihnen Eingebungen schickte. Der Adel beschĂ€ftige Gelehrte, Orakel und Hellseher, von denen sie sich Zukunftsdeutungen durch TrĂ€ume erhofften.

Diese Gelehrten suchten nach Symbolen in den TrĂ€umen und deuteten sie anhand von Aberglauben, Mythen und Sagengestalten. Auch die Weltanschauung und der Glaube der jeweiligen Zeit flossen immer in die Analyse der TrĂ€ume mit ein. Dadurch ergaben sich natĂŒrlich LĂ€nderspezifische unterschiede. Die TrĂ€ume wurden also ĂŒberhaupt nicht mit dem eigenen „Ich“ in Verbindung gebracht. Sondern galten als etwas, das von außen von einer höheren Macht kam.

Seit der Veröffentlichung von Sigmund Freuds Buch fließen viele psychologische Aspekte in die Traumdeutung ein. Der aktuelle GemĂŒtszustand und die Erfahrungen des TrĂ€umers spielen bei der Analyse heute eine entscheidende Rolle.

Wer deutet heute TrÀume?

  • Psychologen
  • Psychotherapeuten
  • Schlaf- und Traumforscher
  • Psychologisch geschulte Berater

Die 3 berĂŒhmtesten Traumdeuter

  • Artemidor von Daldis: Wahrsager und Traumdeuter der Antike.
  • Sigmund Freud: Psychoanalytiker und BegrĂŒnder der modernen Traumdeutung. Schrieb das erste Buch zum Thema: „Die Traumdeutung“.
  • G. Jung: Pionier der heutigen Traumdeutung. Der SchĂŒler von Freud ergĂ€nzte Freuds Traumdeutung durch den Bezug von realen Ereignissen und Personen.

Die Geschichte der Traumdeutung

Die Menschen haben schon immer nach einem Weg gesucht, Antworten auf ihre Lebensfragen zu bekommen.

Wer hat®s „erfunden“? Die ersten Hinweise auf Traumdeutungen im Überblick

  • Erste Aufzeichnungen von TrĂ€umen mit ErklĂ€rungen und Interpretationsversuchen fanden Forscher bei den Sumerern. Die Ă€ltesten Funde stammen aus dem Jahr 2450 vor Christus.
  • Um 2000 v. Chr. gab es erste Berichte von Traumdeuterinnen. Ja, nur Frauen -, vor allem in sĂŒdlichen LĂ€ndern. TrĂ€ume galten zu der Zeit als göttliche Botschaften, Zukunfts-Eingebungen. Sie wurden von Orakeln in zukunftsdeutende Botschaften umgewandelt.
  • 1800 v. Chr. schildert das Gilgamesch-Epos TrĂ€ume. Es gilt als das bekannteste Werk der akkadischen und sumerischen Literatur.
  • Aus dem siebten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung - 669 v. Chr. - stammt ein assyrisches Traumbuch. Nur der assyrische König Durfte es anfassen und lesen.
  • Der Talmud, jĂŒdischer Glauben in Babylonien beschĂ€ftigt sich mit TrĂ€umen. Ein Zitat von Rabbi Chisda aus der Zeit deutet darauf hin: „Ein ungedeuteter Traum gleicht einem ungelesenen Brief.“

Welche Deutungs-Arten fĂŒr TrĂ€ume gibt es?

FĂŒr TrĂ€ume gibt es verschiedene DeutungsansĂ€tze. Aktuell sind die Beliebtesten die traditionelle, die spirituelle und die Analyse aus psychologischer Sicht.

Die Traumdeutung nach Sigmund Freud

Der Traumforscher und Psychoanalytiker Freud ging davon aus, dass TrĂ€ume durch WĂŒnsche, Triebe und Ängste ausgelöst werden. Er meinte, sie zeigen sich wĂ€hrend des Schlafs verschlĂŒsselt in Bildern. Äußere Reize und Emotionen, die wĂ€hrend des Tages oft unbewusst und teils ungefiltert aufgenommen werden, kommen noch hinzu. Diese sah der Wissenschaftler aber lediglich als AufhĂ€nger im Traumgeschehen.

Nach Freuds Interpretation zeigen sich in den getrĂ€umten Erlebnissen, wie der TrĂ€umer sich tatsĂ€chlich fĂŒhlt, was ihn beschĂ€ftigt. Aber die TrĂ€ume liefern auch Annahmen und Hinweise zu den Leidenschaften und unbewussten GefĂŒhlen. Hier geht's zum Buch "Die Traumdeutung" - Sigmund Freud.

Es gibt aber Kritik an Freuds Traumdeutung, da er in Traumsymbolen fast ausschließlich verdrĂ€ngte sexuelle WĂŒnsche sah.

Psychologische Traumdeutung

Die Grundlage fĂŒr die psychologische Analyse ist Freuds Forschung. Hier geht es also vor allem und die verborgene Bedeutung hinter teils verzerrten Symbolen.

Sie wird aber ergÀnzt durch die Annahmen, dass auch 


  • ganz aktuelle, reale Ereignisse im Traum auftauchen
  • bei getrĂ€umten Personen ein Zusammenhang zu real existierenden Bekannten besteht
  • der TrĂ€umer mit unbewussten Ängsten und Blockaden konfrontiert wird

Spirituelle Traumdeutung

Diese Art der Traumdeutung beruht vermutlich auf dem Schamanismus und Buddhismus. Danach zeigen TrĂ€ume den Fortschritt im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Intuition und des „höheren Selbst“.

Der Ă€lteste Traum der Menschheit vom Fliegen zĂ€hlt beispielsweise dazu. Er zeigt spirituell gesehen die Suche nach neuen Möglichkeiten. Der TrĂ€umer versucht sich laut dieser Deutungsart einen Überblick ĂŒber das große Ganze zu verschaffen, damit er Lösungen klarer erkennt.

Allgemeine Traumdeutung

Bei der allgemeinen - auch traditionellen - Traumdeutung betrachten Experten vor allem die GefĂŒhle wĂ€hrend des Traums und aktuelle Ereignisse im Wachleben des TrĂ€umers.

UnterstĂŒtzend orientiert diese Herangehensweise sich an Aberglauben, GlĂŒckssymbolen und alten Bauernweisheiten.

đŸ¶ TrĂ€umen Tiere eigentlich auch?

Funfact zum Schluss: Tiere trÀumen auch! Gerade bei Hunden und Katzen haben schon viele Herrchen und Frauchen beobachtet, wie ihr Haustierchen im Schlaf zuckt, die ZÀhne zeigt, bellt oder faucht. Auch Rennbewegungen sieht man ab und zu bei tierischen Mitbewohnern, wÀhrend sie schlafen.

Alle Traumsymbole und Traumdeutungen oben im Traumdeuter